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Author Dorian Yates Trainingsplan & die TUT? Wiedereinsteiger!
AmericanPsycho

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30.04.2002 19:08     Profil von AmericanPsycho   AmericanPsycho eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hey Hi! Bräuchte hilfe von einem NaturalBBer! 1. Habe früher(16-18J.) schoneinmal Bodybuilding betrieben mit mässigem erfolg (12kg - wahrscheinlich mehr als die hälfte Fett) war sehr übermotiviert und Trainierte 3-4 Mal die Woche ca. 3Std mit bis zu 6 sätzen pro Muskel! Und aß das absolut Falsche! Heute bin ich 22, wiege magere 65kg und erhoffe mir einen raschen Memorie-effekt, um nicht wieder die gleichen Fehler zum machen las ich einige Büche wie zb.: Blut & Schweiss, Heavy Duty...! und Begann vor 2 Monaten Nach den Tipps von Dorians Buch (ersteres) zu Trainiren! Trainingsplan: 1.Tag Brust& Rücken 2 sätze Bankdrücken 2 sätze Klimmzüge (mittlere Weite) 2 sätze vorgebeugtes Rudern 2 sätze Schulerdrücken 2.Tag Arme & Beine 2 sätze Kreuzheben & Beinstrecken oder Kniebeugen & Beincurl(wechsel) 2 sätze enges Bankdrücken 2 sätze Langhantelcurls (Waden kaum möglich - Hometraining) Trainiere Erste Woche: Montag, Mittwoch & Freitag Zweite Woche: Dienstag & Donnerstag Damit ich nicht wieder ins Übertraining falle!) Kann mich über ein fehlendes Muskelgefühl nicht beschwären, kann hart Trainiren und bekomme öfters Starken Muskelkater! Weiss aber nicht genau, da im Buch anders Beschrieben, wie schnell ich meine Wiederholungen machen soll bin zur Zeit bei 3/3 bis 4/4? Brauch `nen Tipp Und sollte ich die Intensität schon durch Intensitätstechnicken hochschrauben? Was haltet ihr von Blut & Schweiss? Ach ja, nehme keine Steroide & Habs auch nicht vor, bitte auch beherzigen! Möchte keine zeit vergeuden!

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BALDUR

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01.05.2002 12:26     Profil von BALDUR   BALDUR eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Grüß Dich. Das von Dir erwähnte Programm sieht etwas anders aus: Tag 1 Bankdrücken, Schrägbankdrücken Klimmzüge, LH-Rudern, Kreuzheben Nackendrücken, Seitheben jeweils zwei schwere Sätze pro Übung, Pausenzeit bei 2(besser 3) Min. Tag 2 Pause Tag 3 Kniebeugen, Beinpressen Beincurls Wadenheben stehend, sitzend LH-Curls, KH-Curls Trizepsdrücken, Stirnpressen liegend jeweils zwei schwere Sätze pro Übung Das ist das Grundlagenprogramm nach Yates. Da Du ja offensichtlich sein Buch gelesen hast, hätte Dir aber die Passage auffallen müssen(hab sie jetzt leider nicht gefunden), in der er über seinen Trainingsstil geschrieben hat- explosiv. Die negative Phase betont langsam und kontrolliert, die positive explosiv aber kontrolliert. Ab einem gewissen Gewicht wirst Du eh nicht mehr in der Lage sein, die Hantel durch die Lus´ft zu wirbeln, also keine Angst, je schwerer das Gewicht(mit dem Du laut Yates 6-8 Wdh. ausführen solltest), umso langsamer automatisch die Bewegungsgeschwindigkeit. Das soll nur heißen, Du sollst Dich maximal verausgaben und die Hantel zur Hochstrecke bringen(aber verwende dabei KEINEN Schwung) mit absolut sauberer Technik. Bei den letzten zwei WDH ist auch abfälschen erlaubt. Was Yates in BaG geschrieben hat, hat mit Mentzers HD nicht mehr viel gemeinsam. Yates hat ursprünglich nach Mikes altem Heavy Duty trainiert. Mike hat selbst in HD II geschrieben, daß viele Bodybuilder sein Programm und seine Philosophie aus HD I falsch verstanden hätten in der Weise, man müsse nur einen Satz pro ÜBUNG für eine Muskelgruppe ausführen statt einen Satz pro Muskelgruppe. Das konnten fälschlicherweise dann durchaus mehrere Übungen pro Muskelgruppe sein(siehe HD I-Rückentraining, Überzüge i Ss Latzug, LH-Rudern). So wurde es zumindest von einigen, vorallem Dorain Yates, verstanden. So hat er auch sein Trainingssystem aufgebaut. Was die Bewegungsgeschwindigkeit betrifft, da unterscheiden sich Mentzer und Yates in jeder Hinsicht. Mentzer ist für langsame Ausf.(4/2/4), Yates für explosive(schwer zu sagen,3/1 vielleicht). Wie es aber zu diesem Unterschied kam, das weiß auch ich nicht. Da ich lange Zeit nach Yates Blut u8nd Schweiß trainiert habe, kann ich Di versichern, daß es wirkt. Was die Satzzahl für die Übungen betrifft, für gewöhnlich machte Yates einen Satz pro Muskelgruppe, in seinem Buch auf S. 32 schriebt er: "Nachdem ich bei meinem schwersten Satz so und so viele Wiederholungen geschafft habe, reduziere ich das Gewicht für den zweiten(!) Satz um ca. zehn Prozent." Unter der Überschrift "Zwei schwere Sätze genügen", steht dann, er empfiehlt zwei schwere Sätze pro ÜBUNG. In seinen Programmen steht dann mehr als eine Übung pro Musélgruppe. Somit kommst Du insgesamt auf VIER schwere Sätze(wie oben beschrieben). Auf seinem Video trainiert er auch mit drei bis fünf Sätzen proi Muskelgruppe(abhängig von der Größe der Muskelgr.). Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, Yates empfiehlt(und das wird aus seinem Buch eben nichtz ersichtlich) für großé Muskelgruppen vier Sätze, für kleine 2(-3), die Du auf die Übungen verteilst. Du könntest auch vier versch. Übungen machen für die Brust und jeweils nur einen Satz ausführen. Du wirst damit ganz sicher Erfolg haben. Kleiner Tipp, Du könntest vier bis sechs Woche4n nach Yates trainieren, dann sechs Wochen nach HD I. Das wird Dir ganz bestimmt Masseerfolge bescheren. Denn Yates Methode provoziert sehr große Spannungen im Muskel, Mentzers Methode konstante Spannung und längere Spannungszeit. ´Gruß Baldur

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AmericanPsycho

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01.05.2002 13:47     Profil von AmericanPsycho   AmericanPsycho eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Vielen Dank für deine schnelle Antwort/Hilfe, Baldur! Werd herauszufinden was mehr Erfolg bringt! Ich denk es ist klug wenn ich ersteinmal meinen "angepassten" Plan noch ein paar Wochen behalte, weil ich durch die unterschiedliche Erholungszeit herausfinden kann wo & wie ich mehr Fortschritte mache. Habe mir ein Trainigsbuch zugelegt (seit 2 Woche) um zu sehen ob ich mehr sätze verkrafte oder noch weniger, je nachdem! Deine Idee (Warum nicht beide Methoden?)finde ich sehr, sehr gut! Werde Mentzers Plan auf die gleiche Weise für mich zurecht rücken! Nochmal: Thank you

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BALDUR

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01.05.2002 19:24     Profil von BALDUR   BALDUR eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Nichts zu danken. Ich denke, Dorians Methode lange genug selbst ausprobiert zu haben, um zu wissen wie sie funktioniert. Wie ich schon erwähnt habe, Yates Methode arbeitet mit hohen Impulsen, kurzer Spannungszeit und zerstört somit mehr Sarkomere im Muskel. Mentzers Methode schießt den Muskel brutal ins Laktat und stellt ein Kraftausdauertraining da. Meine Erfahrung mit HD II, irgendwann wirkt es nicht mehr. der Körper hat sich daran gewöhnt und schreit irgendwann förmlich wieder nach brutal schweren gewichten und mehr Sätzen. Explosives Training hat seine Vorteile, die HIT nicht bieten kann und umgekehrt. Auch wenn jetzt die HIT-Liga laut aufschreien wird. Auch wieder soviel zu dem Thema: ausprobieren und dann urteilen! Gruß Baldur

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kockie

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01.05.2002 23:00     Profil von kockie   kockie eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@Baldur: ich bin auch HIT-Fan, sehe dennoch diese ganze Geschichte genauso wie Du. Bei mir war HDII über 5 Monate im letzten Jahr DER Reinfall meiner Trainingslaufbahn. Die Idee, eine Art Periodisierung mit HDI und Yates herzustellen, könnte gut funktionieren m. E. Auf jeden Fall einen Versuch wert. Gruss kockie

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Anonymous

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01.05.2002 23:58     Profil von Anonymous   Anonymous eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hallo Baldur, bevor es wieder heißt, wir würden aufschreien. Ich lese deine Beiträge hier schon eine Weile still mit und muss sagen, das Du mich auf einige Denkanstöße gebracht hast. Gefällt mir gut! Good Luck! Mr.Hit

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BALDUR

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02.05.2002 17:53     Profil von BALDUR   BALDUR eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Freut mich, daß ich nicht zu dick auftrage. Um ehrlich zu sein, dieses Hokuspokus, das hier um HIT veranstaltet wird, ist in meinen Augen ungerechtfertigt. Und das sagt nicht jemand, der nicht selbst danach trainiert. Ich hatte ja versprochen, meine HD II Ergebnisse hier zu veröffentlichen. Werds demnächst noch machen, ist mir nur zu viel Arbeit, deshalb schieb ichs dauernd auf. Bin jetzt von dem 4-day-cycle weg und trainiere nach der Routine 2 aus HD II. Maximal 10 Wochen noch, dann wars auch das, sofern ich nicht "mutiere". Und damit mir keiner nachsagt, ich würde Mikes Philosphie nicht haargenau befolgen, ich habe Unterstützung von einem sog. "Heavy Duty" Trainer aus Amerika, der ein langjähriger Freund von Mike Mentzer war. Ich mache diese Sache definitiv schon zu lange und alle, die mich für einen Spinner halten, kann ichs nicht verdenken. Allerdings habe ich jetzt alle Bücher vom Mentzer gelesen und gerade HD II hat mich sehr überzeugt("Muscles in Minutes" halte ich teilweise schon wieder für zu realitätsfern). Naja, wird sich zeigen, was draus wird... Baldur

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John J. Rambo

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04.05.2002 10:39     Profil von John J. Rambo   John J. Rambo eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@Baldur: Danke für die Informationen! Aber ich bin nun wirklich überrascht, dass Yates 1/3 als Kadenz trainiert... Gibt mir wirklich zu denken...Vielleicht ist dies ja wirklich besser! Die Frage ist nur wozu? Die Kadenz 1/3 ähnelt eher der Kadenz von Volumentrainierenden, weil diese eh nicht darauf achten Und das die exzentrische, negative Phase länger als die konzentrische gehalten wird deckt sich mit meinen Erfahrungen, dass es einfach "gut" ist. Die langen konzentrischen Zeiten bei 4/2/4 wirken irgenwie unnatürlich... Vielleicht baut man mit 4/2/4 wirklich besser kraft auf und mit 1/3 oder 2/4 besser masse auf? JR

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BALDUR

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04.05.2002 11:36     Profil von BALDUR   BALDUR eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Mein ehemáliger Trainingspartner hatte mich schon darauf hingewiesen, als er noch mit mir zusammen HIT trainierte-daher ehemliger-daß Brustübungen und TRizpesübungen(allen voran Frenchpress) besser explosiv ausgeführt werden sollten, da das Gefühl im Muskel ein anderes war. Um nicht zu schreiben besseres. Da muß ich ihm recht geben. Damals nahm sein Trizeps zunehmend an Umfang ab´und der war mehr als massig! Jetzt, da er wieder nach Yates trainiert, mutiert sein Trizeps wieder zu einem riesigen Schinken. Ich denke nicht, daß man sagen kann, mit explosiven Bewegungen könne man keine Krfat aufbauen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es werden vorrangig die weißen, schnellzuckenden Muskelfasern trainiert (Typ II b). Deren Charakteristikum ist es, eben gerade schnellzuckend, also schnellkräftig zu sein. Und diese Muskelfasern haben ein sehr hohes Hypertrophiepotential, wie ja allen bekannt sein dürfte. Warum schreibe ich das jetzt. Langsam ausgeführte Bewegungen resultiren in einer konstanteren Spannung im Muskel. Darauf hat ja Mike immer hingewiesen. Richtig. Allerdings, und das habe ich schon mehrmals erwähnt, werden dadurch die Muskelfasern bei weitem nicht so stark überlastet und geschädigt wie bei explosiven. Mal ganz davon abgesehen, daß das Gewicht ein völlig anderes ist. Bei langsam ausgeführeten Bewegungen werden nicht so viele motorische Einheiten herangezogen wie bei explosiven. Bei expl. Bew. ist notwendig, möglichst viele Muskelfasern auf einmal zu rekrutieren(Synchronisation). Dabei kommt das zentrale Nervensystem mehr ins Spiel. Somit wrd VOR ALLEM Kraft aufgebaut. Um noch mal meinen Trainigspartner zu erwähnen. Er hat nach HIT überhaupt keine SChnellkraft mehr besessen. Insgesamt ging seine Maximalkraft um ca 30 % zurück. Und genau das sollte einem zu denken geben! Zwar ist die Spannungszeit wesentlich geringer, aber bedenke, daß Du in dieser kurzen Zeit (bei 6- 8 oder 8-12 Wdh insgesamt etwa 32 / 48 S.) wesentlich mehr Gewicht zur Hochstrecke bringst. Das soll ja nicht heißen, daß Yates die einzige und beste Trainingsmethode ist. Wie Knackar gerne argumentiert, Periodiseirung ist der Schlüssel zum Erolg. Und da hat er recht. Sechs bis 12 Wochen Yates(wobei man die WDH.zahl ändern könnte, zB die ersten sechs Wochen 8-12 Wdh, die letzten sechs 6-8 Wdh.), vier Wochen Maxkrafttraining, vier Wochen Krfatausdauertraining(zB. HD I). Das wäre mein Vorschlag. Aber das muß halt jder für sich selbst entscheiden. Gruß Baldur

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John J. Rambo

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05.05.2002 14:04     Profil von John J. Rambo   John J. Rambo eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@Baldur: Wieso klingt das nur so einleuchtend? wenn du das einem erklärst erscheint es mehr als einleuchtend. Somit wäre es also ideal mit HIT und mit Volumen zu trainieren. Ich würde nämlich Yates Training eher mit Volumen in Verbindung bringen, aber das liegt nur daran, dass ich mit HIT lange TUT assoziere... Dein Periodisierungsplan ist wirklich in Ordnung. Es war eh ständig für die Frage welches Training man in der Hypertrophiephase nutzen sollte... Welche TUT wird Yates denn pro Satz genutzt haben? Ich denke so um die 20-30 Sekunden oder? Dies denkt sich auch mit meinen Erfahrungen, dass dies eine gute TUT ist. Mehr oder weniger als die TUT bringt in Punkto Kraftverbesserungen bei mir nicht viel... Dann bleibt bei mir aber noch eine Frage offen. HITKappa hat ja herausgestellt, dass Intervalltraining mit einer Mitochondrienvermehrung einhergeht. Dieses Training würde man wohl bei der Kraftausdauer einlegen, aber mir erscheint diese zu wichtig. Ich glaube, dass sich dieses IV-Training perfekt mit HIT verbinden lassen müßte. zB könnte man doch mal zB die Brust einmal regulär trainieren und dann nochmal in derselben Woche zB 200 Wh Banddrücken mit der TUT 1/3 bei einem leichten Gewicht ausführen. Dies müßte doch alle Vorteile des IV-Training für den Oberkörper bringen und sollte dann gerade bei dem richtig schweren Training enorme Fortschritte bringen, oder? würde es überhaupt ausreichen dieses "IV-Training" einmal die Woche auszuführen? weil die Intensität niedrig ist könnte man es ja unter umständen ja auch 2x machen. Was haltet ihr davon? JR

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BALDUR

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05.05.2002 18:49     Profil von BALDUR   BALDUR eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
JR: Ich würde jeden Muskel an Deiner Stelle alle fünf bis sechs Tage einmal nach der yates Methode trainieren. Das Problem mit mehr Training liegt daran, daß Du tatsächlich die Wachstumsphase oder noch die regenerationsphase des Muskels durchkreuzt. Das schreibe ich nicht, weil das Mentzer geschrieben hat, sondern weil auch das in der trainingswissenschaft so behandelt wird(nur daß dort von einer Superkompensationszeit von 96 Stunden gesprochen wird, also vier Tagen. Alles, was darüber liegt, sei u.U. schon zu lange,da die Superkompensation dann wieder droht abzuebben. Stimmt nicht, kann ich Dir versichern. Ansnosnten würde die Yates Methode nicht funktioneiren. Ich war in einer Phase, in der ich jeden Muskel nur alle sieben tage einmal direkt trainiert habe und bin gewachsne). Das Problem bei Mischtraining liegt darin, daß der Körper den Ausaduerreiz immer bevorzugt. D.h. Training mit unterschiedlichen TUTs ist bei weitem nicht so wirksam wie ein Training in einer bestimmten TUT(nach trainingswissenschaftlichen Aspekten). Dein von Dir genanntes IV-Training sagt mir leider nichts, das muß ich zu meiner schande eingestehen, auch wenn ich schon lange genug hier im Forum bin. 200 Wdh Bankdrücken, Kadens 1/3. das ergibt eine Spannungszeit von 800 Sek., 13 Min. Wozu? Dadurch verbrennst Du die Reserven, die der Muskel für die Erholung benötigt(alles über 2Min Spannungsz. wird mehr durch den aeroben Energiestoffwechsel abgedeckt, somit verbrennst Du Deine Glykogenreserven.) Wie schon erwähnt, der Körper paßt sich lieber dem ausdauerorientierten Reiz an als dem kurzen, intensiven Wachstumsreiz. Würde es sich um eine Kraftausdauerreiz handeln im Abstand von vier bis fünf Tagen (TUT bei 120 Sek.), wäre das sicher machbar, aber nicht sehr praktikabel da nur halb so effektiv wie der Hypertrophiereiz mit geringerer TUT alleine. MR HIT: Eine andere TUT bei HD? Das würde heißen, statt der 120 Sek. nur 20-30 Sek? Da würde Mentzer argumentieren, diese TUT sei zu gering, um alle Muskelfasern ausreichend zu stimulieren. Aber dazu gibt es ja sein Intervalltraining, Kadenz 5/5, vier Wiederholungen im Abstand von 10 Sek. Wobei man hierbei eher von Maxkrafttraining sprechen sollte. Durch die kurze pasue zwischen den einzelnen Wdh summiert sich dann aber schließlich die Ermüdung, Laktat entsteht(ab einer Spannungszeit von 20 Sek. ist die maximale Energieflußrate der anaeroben Glykolyse erreicht) und dadurch wird aus einem rein neuronalen Training ein hypertrophieorientiertes Training. Mentzer schreibt nichts zur Muskelfaserverteilung. HD I schreibt vor, Kadenz von 4/2/4, TUT somit bei 6-10 Wdh macht das 60-100 Sek. Da Du ´bis 12 Wdh trainieren sollst, macht das 120 Sek TUT, also KA. Sollte ich mich täuschen? Richtig, Yates hatte mehr als genug Verletzungen. Allerdings muß man dazu sagen, daß der Gute später die Form für schwerere Gewichte geopfert hat. Tja, Leistungssport eben. D

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Elric

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07.05.2002 15:15     Profil von Elric   Elric eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich habe die letzten Monate nach HD trainiert(Kadenez 4/2/4). In dem meisten Übuingen stieg die Kraft (vor allem beim Rücken), aber nicht in Bereich Brust und Bizeps, da stagniert es seit langem (ich habe dann die Satzzahl reduziert, was aber auch nicht half). Was den Muskelaufbau angeht, da sehe ich keine richtigen Erfolge, teilweise habe ich das Gefühl ich habe abgebaut. Da ich aber an die HIT Idee glaube, versuche ich mal Yates methode. Hier habe ich aber ein paar Fragen: 1. Bei dem hier geposteteten Plan: Bankdrücken, Schrägbankdrücken Klimmzüge, LH-Rudern, Kreuzheben Nackendrücken, Seitheben jeweils zwei schwere Sätze pro Übung, Pausenzeit bei 2(besser 3) Min. Tag 2 Pause Tag 3 Kniebeugen, Beinpressen Beincurls Wadenheben stehend, sitzend LH-Curls, KH-Curls Trizepsdrücken, Stirnpressen liegend jeweils zwei schwere Sätze pro Übung werden die Arme 2 mal in der woche belastet (einmal dirket und einmal indirket), führt das nicht zum Übertraining. 2. Die Kadenz 1/3, ist die willkürlich oder Erfahrung, bzw. steht sie irgendwo drin?Wh-zahl 6-8 3. Die Satzzahl - jetzt 1 Satz oder 2 pro Übung, immerhin schreibt Baldur, das man auch 1 Satz machen kann, verteilt auf mehrere Übungen. Und wo besteht da der Unterschied zu Mentzer - nur in der Kadenz?.

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stormrider

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07.05.2002 16:06     Profil von stormrider   stormrider eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hab´ da auch noch ´ne Frage: Spricht etwas dagegen, beide Kadenzen zu benutzen? z.B. 4/2/4 bis zum Versagen, kurze Pause und dann nochmal 2-3 schnellere wdh. hinterher quetschen um dem Muskel den Rest zu geben? Gruß Stormrider

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Ivan Drago

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07.05.2002 16:38     Profil von Ivan Drago   Ivan Drago eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hi, das Grundlagenprogramm nach Yates habe ich von Dezember bis Februar durchgezogen und habe in der Zeit ca 8 kilo zugelegt, natürlich auch Fett. @Elric 1)Trotz des direkten und indirekten Trainings der Arme sind diese sehr gut gewachsen. Mußt halt sehn das Du es mit den Trainingsabständen nicht übertreibst. Ich habe immer zwichen Training A und B einen Tag Pause gelassen und dann noch mal 3 Tage bis zum nächsten mal A. Hat ne Zeitlang wunderbar funktioniert. 2)Die Kadenz 1/3 bedeutet nur explosiv(so kraftvoll wie möglich aber kontrolliert) drücken und kontrolliert absenken, ist halt Yates Trainingsstyle, außerdem werden beim Explosiven Training fast nur weiße schnell zuckende Muskelfasern aktiviert die ca 22% größer sind als die roten. 3)Die Kandenz beim training von Yates ist zum einen anders und Yates schreibt das man 2-4 Versagensätze pro Muskel machen sollst, also ruhig auch mal zwei pro Übung. @Stormrider Ich würde mich dran halten was Yates schreibt. Die langsamere Kadenz würde ich, wie Baldur oben schon gesagt hat, danach 4-6 Wochen machen. mfg ID

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BALDUR

Beiträge: 176
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08.05.2002 09:26     Profil von BALDUR   BALDUR eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Super ich habe also nicht zuviel versprochen. Zum Thema weiße Muskelfasern, da gibt es in diesem Bezug immer noch die Behauptung, FT-Fasern seien 20 % größer als St Fasern, schon im untrainierten Zustand. Soweit mir bekannt, liegt das nur bei Tieren vor, nicht jedoch beim Menschen. Baldur

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Nichtsdrücker

Beiträge: 80
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23.05.2002 23:15     Profil von Nichtsdrücker   Nichtsdrücker eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Super Diskussion, Leute!! :respekt: Sehr informativ, hat mir viel gebracht :daumen: !!! Wollte ich nur mal los werden...

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flodschi2000

Beiträge: 53
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24.05.2002 00:30     Profil von flodschi2000   flodschi2000 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Sehr gute Diskussion. Ungemein produktiv und einmal keine Beleidgiungen und Streitgkeiten-gefällt mir. Jedoch versteh ich das Prinzip von den expl. wiederholungen nicht ganz. Es ist richtig dass jene die Koordination zw Muskel und nerv besser schult-aber eine erhöhte Hyprertr.Fähigkeit? Gewichtheber arbeiten ja mit jener methode-ist ja kein Geheimnis,dass man mit expl.weinigen WH kraft gewinnt. Warum sollte Mentzers Methode die Kraftausdauer des muskles fordern? Bei beiden Methoden findet über kurz oder lang eine Übersäuerung statt welches zum Aufhören zwingt. Die Schulung zwischen Nerv und muskel optimiert ihre zusammenarbeit, mit welcher es möglich ist mit einer bestimmten masse möglichst viel Gewciht zu bewältigen-aber Koodrination hat doch keine Auswirkung auf das Wachstum des Muskels. Demnach müssten ja weight lifter aufgrund Ihrer dauernd geforderten ft fasern irrsinnige Muskelberge sein-und sind sie es...? Was wäre theoretisch wenn ich einen Satz mit einer TUT von 60 mit jenen expl WH ausführen würde? flodschi

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AmericanPsycho

Beiträge: 65
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28.05.2002 17:05     Profil von AmericanPsycho   AmericanPsycho eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hi flodschi2000! Es werden nicht ganze explosive Wdh´s gemein, sonder eine explosive konzentrische Phase (D. Yates lässt das Gewicht betont langsam herab)! Da die exzentische Phase hauptsächlich für die Hypertrophy verantworlich ist! Was red´ ich, lies dir mal diesen äusserst interessanten Text durch: www.evos.de/berichte/artikel32.htm Grüss Euch leute :bier:

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Walter Beiter

Beiträge: 188
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28.05.2002 18:44     Profil von Walter Beiter   Walter Beiter eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@Flodschi Du darfst die explosiven Wiederholungen von Yates nicht mit der Übungsausführung eines Powerlifters vergleichen. - Der Powerlifter versucht u.a. schwächere Anteile der Bewegung dadurch zu umgehen, daß er die Hantel in den stärkeren maximal beschleunigt und mit Schwung arbeitet, während Yates äußersten Wert auf eine saubere Ausführung der Wiederholung legt; d.h. permanent gegen das Gewicht arbeiten, Spannung im Zielmuskel fühlen usw. Wenn man mal bei sehr schweren Gewichten (ca. 6 Wdh.) drauf geachtet hat, dann fällt auf, daß man da sowieso nur noch langsame Bewegungen zustande kriegt. (schreibt er glaub ich auch in seinem Buch- zu faul zum nachschlagen :alki: ) cu, Walter

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