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Author Fettfreier Muskelzuwachs möglich?
arena

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Aus: Am Arsch der Welt
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10.12.2002 22:45     Profil von arena   arena eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Wie muß man trainieren/ernähren um einen (fast) keinen Fett zu zunehmen? Beim Training versuche ich möglichst langsam und korrekt meine Wdh. durchzuführen, bis ich ein Brennen oder eine völle Gefühl im Muskel spüre, jedoch komme ich meist bis an die 12-15 Wdh. Man sagte mir soviel brauchst du nicht 6-8 reichen voll aus, jedoch merke ich dann nichts von den obengenannten Sachen und bei mehr Gewicht verfälsche ich zu doll. Ernähren tue ich hauptsächlich vonb Vollkornprodukten, Leinöl und Proteinshakes.[b:5620e652e6][/b:5620e652e6]

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Thorus

Beiträge: 1103
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11.12.2002 12:49     Profil von Thorus   Thorus eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hi arena, damit du beim Muskelaufbau kein oder nur wenig Fett zunimmst, mußt du auf deine Kalorienzufuhr achten. Setzt du zu viel an, Kalorien etwas runter. Meine Empfehlung:Eiweiss etwa 2 bis 2,5g pro und Fett 1 bis 1,5g pro Kilo Körpergewicht. KH je nach Stoffwechsel ! Das Training sollte immer schwere Gewichte beinhalten. Achte hierbei einfach auf eine saubere Ausführung ! Gruß, Thorus

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Eisenbeisser

Beiträge: 349
Aus: Wien-Umgebung
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11.12.2002 13:58     Profil von Eisenbeisser   Eisenbeisser eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich nehme an, dass du noch nicht lange trainierst. Oder aber du hast immer an Maschinen trainiert. Es hilft nichts dich vor schweren Gewichten zu drücken. Jeder hat lernen müssen die Balance zu halten. Da hilft nur Üben bis zum Umfallen. Ohne Schwere Gewichte wirst du keine Masse aufbauen ob fettfrei oder mit Fett. Aber noch wichtiger als schwere Gewichte ist eine saubere Technik. Wenn du beides beherrscht wirst du bei entsprechender Ernährung Masse aufbauen. Wenn deine Ernährung passt, dann wirst du nur minimal Fett aufbauen. Ich glaube es ganz zu vermeiden ist ziemlich unmöglich. Die genaue Kalorienzufuhr ist schwer herauszufinden. Man kann sie nur ungefähr bestimmen.

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rammstein

Beiträge: 69
Aus: im land der bekloppten und bescheuerten
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11.12.2002 15:47     Profil von rammstein   rammstein eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Die kalorienzufuhr rauszufinden ist doch gar nicht nötig. Man ist einfach weiter normal, dazu einen selbstgebauten Gainer mit Z.B. Instant Haferflocken plus Milch plus Proteinpulver. Wenn das ganze Zeug so 300 Kcal. hat, kann man dabei auch nicht zu fett werden.

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SPQR

Beiträge: 19
Aus: Frankfurt
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11.12.2002 18:51     Profil von SPQR   SPQR eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
... wie rammstein wenn man anfängt muss man seine stärke erst mal kennenlernen, ich mach das durch zwei dinge: 1) schriftliche tr-pläne wie: ___________________________________________________________ Beginn __________ Ende _______________ Dauer ______ Wochen Name Workout______________ Prinzip __________________ Übung AW-Satz Satz 1 Satz 2 Satz 3 1. Ge WH 2. Ge WH 3. Ge WH 4. Ge WH 5. Ge WH 6. Ge WH 7. Ge WH _________________________________________________________ hier trage ich va gewicht und wh zahlen ein; man kann im ersten satz idealerweise mit 15 / 10 / 8 / 6 beginnen; wenn ein gewicht paßt, gut; wenn zu klein ist mache ich ein + (pluszeichen) dran - kann etwas mehr drauf, wenn zu zu groß ein minuszeichen; fix habe ich dann ein gewicht, das schwer genug ist für einen guten zuwachs und leicht genug für eine saubere technik; meistens genügen 2 einträge pro übung für eine 6 wochen einheit; 2) progressives volumentraining, bei dem ich kontinuierlich das gewicht steigere (in wochenabständen von 3 - 6 wochen), dazu ist aber 1) voraussetzung

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arena

Beiträge: 5769
Aus: Am Arsch der Welt
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11.12.2002 21:57     Profil von arena   arena eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Danke erstmal. Trainieren an sich tue ich schon über 10 Jahre. Bin allerdings von Ausdauersport(Triathlon) auf Bodybuilding gewechselt. Hatte zu der Zeit auch Krafttraining an Maschinen gemacht nur mit anderer Ausführung und Gewichten. Habe seitdem (ca. 2/3 Monate) auch schon 6-7 kg zugenommen. In unserem Fitnessstudio wird ein Fitcheck gemacht incl. Fettanteil, daß anfangs 4-5% betrug und jetzt ca. 9%. Deshalb die Frage, denn ich wollte eigentlich so aussehen wie die "Profis" nur nicht ganz so extrem.

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Shorty

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11.12.2002 22:56     Profil von Shorty   Shorty eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Schlag dir das mit den Profis ganz schnell aus dem Kopf. Um so auszusehen, braucht man neben jahrelangen Training und massenhaft Stoff eine perfekte Genetik. Wenn man seine Ziele im BB in einer vernünftigen Weise realisieren will, kostet das viel Zeit, mitunter 5-10 Jahre. Hartnäckigkeit und Geduld sind hier der Weg zum Erfolg. Ansonten würde ich mir um die 9% keine Sorgen machen, 4-5 % ist ein extrem niedriger Wert, den wohl kein normaler BB das ganze Jahr lang halten kann.

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jogile

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12.12.2002 17:10     Profil von jogile   jogile eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hab mal n paar Texte von Mentzer eingetippt (als es mir langweilig war) und wusste nie, wo ich die hinstellen soll. Denke dieser passt zum Thema (von wegen 5 -10 Jahre bis zum Erreichen des vollen Muskelpotentials) [u:78aa59e7d0]Erreichen Sie ihr Potential in einem Jahr[/u:78aa59e7d0] [b:78aa59e7d0]F: Sie behaupten, es sei möglich, sich binnen eines Jahres an die oberen Grenzen des persönlichen Muskelpotentials heranzuarbeiten. Dass sie wissen, wie man sich die Aufmerksamkeit der Leute verschafft, steht ausser Frage. Was mich interessieren würde: Wie stützen Sie ihre These?[/b:78aa59e7d0] A: Ich habe diese These, wie sie sagen, aufgestellt, nachdem ich enorme Mengen empirischer Beobachtungen zusammengetragen, als Personal Trainer die Hunderter meiner Klienten protokolliert und ein tiefes Verständnis für Wesen und Wichtigkeit theoretischen Wissens erlangt hatte. (Eine Theorie ist eine Sammlung abstrakter Prinzipien, die postuliert, entweder eine zutreffende Beschreibung eines Realitätsaspekts und/oder eine Anleitung für „erfolgreiches“ menschliches Verhalten zu sein.) Obwohl meine Klienten von Anfang an keine schlechten Fortschritte erzielten, gelangte ich doch zu der Überzeugung, eine Überzeugung, die tief in meinem Innern hegte-, dass sie eigentlich produktiver trainieren müssten. Ich weiss, dass es für alles im Univerum eine Begründung gibt, auch dafür, warum jemand keine regelmäßigen, befriedigenden Bodybuilding-Fortschritt erzielt, und dass die Anzahl möglicher Begründungen unbegrenzt ist. Alles, was ich tun musste, war, mich um eine Vertiefung meiner Kenntnisse der Trainingsgrundlagen –Intensität, Volumen und Häufigkeit- bemühen und ihre praktische Anwendung so auf den Punkt bringen, dass meinen Klienten kontinuierliche und spektakuläre Fortschritte ermöglicht würden. (Was spektakulär bedeutet, bestimmt der Kontext. Was für jemanden mit schlechten Genen spektakulär ist, ist für jemanden mit guten Genen längst nicht spektakulär.) Ein korrekt ausgeführtes Hochintensitätsprogramm, der berühmte Heavy Duty-Ansatz, gestattet es dem Trainierenden, seine Kraft in jeder Trainingseinheit in jeder Übung – ohne Ausnahme – zu verbessern, bis er sich zur Obergrenze seines Muskelpotentials emporgearbeitet hat. Die Richtigkeit dieser These werde ich gleich anhand zweier komplett gegensätzlicher Fälle illustrieren. Vor ein paar Jahren trainierte ich einen blutigen Anfänger, der noch nie in seinem Leben eine Hantel gehoben hatte. Dieser Klient verbesserte die funktionale Kompetenz seiner Quadrizeps eklatant, indem er sich von 7 Versagenswiederholungen mit 77 Kilo am Nautilus-Beinstrecker auf 10 Wiederholungen mit dem ganzen Gewichtsschlitten (über 110 Kilo) steigerte –und das in weniger als zwei Monaten! (Leider hängte er sein Training wenig später wegen privater Probleme an den Nagel). Angesichts der –nach normalen Standarts gemessenen- wenigen Zeit, die er im Studio verbrachte, dürfen seine Fortschritte durchaus als spektakulär bezeichnet werden. Kurz darauf bat mich David Paul von den Barbarian Brothers sein Training zu überwachen. David ist ein genetischer Glückspilz, wie er im Buche steht, gesegnet mit einem Kraft- und Muskelmassepotential, das weit über dem Durchschnitt liegt. Und jetzt der Gegensatz: Nach fast zwei Jahrzehnten, die er unter meiner Obhut trainierte, erreichte David eine persönliche Bestleistung von 33 Versagenswiederholungen mit dem ganzen Beinstrecker-Gewichtsschlitten, während mein Klient, der blutige Anfänger, dessen Gene höchstens durchschnittlich schienen, nach zwei Trainingsmonaten 10 WH mit demselben Gewichtsschlitten an derselben Maschine schaffte. Wie lange hätte er für eine Nachahmung von David’s Leistung gebraucht? Vermutlich ewig. Angesichts dessen, wie schnell er seine Leistung gesteigert hatte, ist die Wahrscheinlichkeit jedoch hoch, dass er ein Kraftpotential in weit weniger als einem Jahr realisiert hätte. Bodybuilder, die keine Ahnung von hochintensivem anaeroben Training haben, wären vollkommen aufgeschmissen, wenn es darum geht, auch nur annähernd einen Zeitrahmen vorherzusagen, wie lange es dauert, bis jemand sein Kraftpotential komplett verwirklicht. Auf diese Frage verschwenden sie erst gar keinen Gedanken, so beschäftigt sind sie damit, an ihren Fingernägeln zu knabbern, die Hände in die Luft zu werfen und sich vor Sorge halb umzubringen, ob sie denn jemals irgendwelche Fortschritte erzielen werden. Das Gleiche gilt für die Vertreter des Bodybuilding- und Trainingswissenschaft-Establishments. Wann haben die sich das letzte Mal auch nur ansatzhalber mit dem Thema Potentialmaximierung auseinandergesetzt? Sie wollen ihren Anhängern weismachen, Trainingsfortschritte seien etwas, das völlig unvorhersehbar hin und wieder und auch dann nur in winzigen Tröpfchen eintritt. Das liegt daran, dass der Volumenansatz ein willkürliches Konglomerat zufälliger, unzusammenhängender und widersprüchliches Ideen ist, deshalb natürlich keine Theorie verkörpert und von daher auch nicht als Anleitung für erfolgreiches Handeln fungieren kann. Fazit ist: Egal, wie ihr persönliches Muskelpotential aussieht – Sie werden es niemals zur Fülle realisieren, solange Sie nicht nach der Volumen und Häufigkeit limitierenden Hochintensitätsmethode trainieren. Wie ich schon mehrmals sagte: Wenn die NASA in der Lage ist, Männer zum Mond zu schicken und wieder sicher auf die Erde zurückzubringen, gibt es keinen triftigen Grund, weshalb unsere Muskelmissionen hier auf diesem Planeten nicht durch die Bank von Erfolg gekrönt sein sollten.

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Milchknilch

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14.12.2002 15:43     Profil von Milchknilch   Milchknilch eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@jogile [quote:3d765f8cb8]der berühmte Heavy Duty-Ansatz, gestattet es dem Trainierenden, seine Kraft in jeder Trainingseinheit in jeder Übung – ohne Ausnahme – zu verbessern[/quote:3d765f8cb8] und das war's auch schon, denn wie viele Ex-HD Anhänger am eigenen Leib erfahren haben bedeutet Kraftzuwach nicht gleich Massezuwachs. Lies dir mal "semper servus" (enlisch) auf www.i-a-r-t.com durch.

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jogile

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14.12.2002 17:23     Profil von jogile   jogile eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Wie trainier ich denn auf Muskelzuwachs ohne auf Kraftzuwachs zu trainieren.

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Milchknilch

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18.12.2002 11:00     Profil von Milchknilch   Milchknilch eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
lies dir das und semper servus mal durch http://ageless-athletes.com/hypothesis.shtml

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jogile

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18.12.2002 14:36     Profil von jogile   jogile eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Zitat von Dorian Yates: Um einen Muskel zum Wachsen zu bringen, muss dieser durch eine Form der Überlastung stimuliert werden. Als ich mit dem Training begann, schaffte ich im Bankdrücken gerade mal 60 kg, während ich heute über 230 kg (!) drücke. Dementsprechend hat sich auch mein Äusseres verändert. Würde ich jedoch immer noch mit 60 kg auf der Bank trainieren, würde mein Körper noch genauso aussehen wie zu Beginn. Die Brust-, Schulter - und Trizepsmuskeln, die das Gewicht nach oben drücken, wären diesselben geblieben, wenn ich sie nicht überlastet hätte und dadurch gezwungen hätte, Muskelmasse und Kraft zu bilden, um mehr als die 60 Kilo zu bewältigen. Hast du schon mal einen schmalen Powerlifter oder einen schwachen Bodybuilder gesehen. Das müsste die Frage klären. Man muss in den Übungen einfach so stark wie möglich werden. Was sich dann an Muskelmasse tut, ist genetisch bestimmt.

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Milchknilch

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18.12.2002 16:10     Profil von Milchknilch   Milchknilch eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Lieber jogile. Anscheinend bist du nicht in der Lage, die dir ans Herz gelegten Artikel zu lesen. Ich habe ja nicht behauptet, dass man gar keine Kraft aufbauen braucht und mit Zuckerwatte statt Hanteln trainieren soll. Was ich sagen will ist du solltest kein HD machen, nicht du sollst keine Kraft aufbauen! Es geht darum das Mentzer behauptet man soll ausschließlich auf Kraftzuwachs trainieren, dann folgt das Muskelwachtum von alleine, sozusagen Kraftzuwachs gleich identisch mit Massezuwachs. Um diese stetigen Kraftzuwächse zu ermöglichen soll man sich auf möglichst wenige Übungen spezialisieren, die Intensität so hoch wie möglich, dafür die Satzzahl und Trainingshäufigkeit so gering wie möglich halten und mit fortschreitender Erfahrung soll die Satzzahl und Trainingsfrequenz noch weiter reduziert werden. Also Intensität ist gut, Volumen und Häufigkeit ist böse. [b:570779bce0]Falsch![/b:570779bce0] Bei einem solchen minimalistischen Trainingsplan wird der Körper auf dauer überadaptieren und die Kraftuwächse erfolgen durch neuromuskuläre Adaption nicht mehr durch Hypertrophie, der Körper wird mit der Zeit sogar derart Effizient das er weniger motorische Einheiten und damit Muskelfasern rekrutieren muss, was dann zu deren Abbau führt. Das ist die Erklärung dafür, dass so viele HDler "geschrumpft" sind obwohl sie unmengen an Kraft aufgebaut haben. Was tun? Ganz einfach Intensität ist nicht alles, Trainingshäufigkeit und -volumen spielen auch eine Rolle und man sollte dem Körper auch mal Abwechslung bieten um ihn auf Trab zu halten, also ca. alle 6 Wochen mal das Programm, die Übungen, die TUL oder sonstige Trainingsvariablen variieren. Vielleicht nochmal zur Verbildlichung. [u:570779bce0]Beintraining a la Mentzer[/u:570779bce0]: 1 Supersatz Beinstrecken+Kniebeuge, einmal pro Woche oder gar weniger,später eventuell Beinstrecken rausschmeissen , bis dir das Frühstück hallo sagt. [u:570779bce0]Beintraining a la Yates[/u:570779bce0]: 1-2 Sätze Kniebeugen, 1-2 Sätze Beinpressen, 1-2 Sätze Beincurls, 1-2 Sätze Wadenheben, alle vier bis fünf Tage, anstrengend, außerdem Periodisierung in Maximalkraft, Hypertrophie und Ausdauerzyklen. [u:570779bce0]Beintraining a la oldschool Nautilus/Arthur Jones[/u:570779bce0]: 1 Satz Beinpressen, 1 Satz Beinstrecken, 1 Satz leichte volle Kniebeuge, 1 Satz schwere partielle Kniebeuge, 2Sätze Kreuzheben mit gestreckten Beinen, 1 Satz einbeiniges Wadenheben, ca. zweimal pro Woche, anstrengend. Fazit: Kraftaufbau geht mit Mukelwachstum einher, ist aber nicht sein Verursacher.

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jogile

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18.12.2002 18:01     Profil von jogile   jogile eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich hab den Text zwar schon in nem anderen Forum gepostet, ist aber egal :) Die muskellose Kraft Die Kraft und das Muskelgewebe entwickeln sich nicht parallel. Die Kraft wächst kontinuierlich, die Muskelmasse in Schüben. Die kurzzeitige Beobachtung des Trainingsprozesses hat bei einigen Trainern den Glauben genährt, es gäbe so etwas wie Kraftgewinn ohne Muskelzuwachs. Dies wäre in der Tat das biologische perpetuum mobile. Etwas zu schnell war die Fachwelt des Sports bereit, an eine hohe Trainierbarkeit dieser sogenannten intramuskulären Koordination zu glauben. Man meinte, mit extrem hohen Belastungen, 90 bis 100 Prozent der Maximalkraft, würde ein Kraftzuwachs ohne Muskelzuwachs, rein auf neuromuskulärer Basis, zu erzielen sein. Es liegen Studien vor, die einen solchen muskellosen Kraftgewinn nachweisen sollen. Wenn man jedoch die Testbedingungen näher ansieht, ist leicht festzustellen, das tatsächlich kein Muskelwachstum stattgefunden hat, aber auch kein echtes Kraftwachstum. Warum? Weil das, was sich verbessert hat, nicht die Kraft war, sondern die Koordination des ganzen Bewegungsapparates. Die Testperson wurde nicht stärker, sondern geschickter. Nicht die intra-, sondern die intermuskuläre Koordination -also die Zusammenarbeit verschiedener Muskeln untereinander- hat sich verbessert. Wie misst man die Kraft von Muskeln? Man misst sie, indem man die zu messenden Muskeln in ihrer Funktion soweit als möglich isoliert. Das erfordert einen beträchtlichen technischen Aufwand und ist bei vielen Muskeln gar nicht möglich. Die meisten Studien, die sich mit Messungen von Muskelkräften befassen, sind in Wirklichkeit schon Makulatur, bevor sie publiziert werden, weil die Bedingungen für eine akkurate Messung mangelhaft oder gar nicht erfüllt werden. Trotzdem: die intramuskuläre Koordination -also die Optimierung der Muskelfasern innerhalb eines Muskels- gibt es tatsächlich. Ihr Potential ist zwar gering, aber nachweisbar und als eine Art Psychogramm des Muskels von Interesse. Von allen Möglichkeiten zur Anpassung an Umweltanforderungen ist der Anbau von Muskelsubstanz diejenige, die unser Körper erst dann wahrnimmt, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Bevor neue Muskelfasern rekrutiert werden -welche ohnehin erst gefüttert und koordiniert werden müssen-, versuchen das Zentralnervensystem, die bestehenden Fasern besser zu organisieren. Das ist die intramuskuläre Koordination. Erst wenn diese -energetisch "billigere"- Möglichkeit ausgeschöpft ist, werden neue Musklefasern rekrutiert. Ist dies geschehen, werden die neuen Fasern von Tag zu Tag geschickter eingesetzt, die intramuskuläre Koordination verbessert sich wiederum, sodass auch bei weiter ansteigender Belastung über mehrere Wochen kein Wachstum mehr nötig ist. Doch dann wiederholt sich das Ganze unweigerlich, sofern die Steigerung der Anforderungen nicht aufhört. Die Annahme liegt somit auf der Hand: Der Muskel reagiert auf steigende Anforderungen erst nach Ausschöpfung seiner übrigen Reserven mit Gewebewachstum. Dorian Yates hat nie periodisiert nach Max.Kraft oder sowas. Hast du schon mal sein Video gesehen? Dort ist deutlich zu erkennen, dass er seine Trainingsfrequenz reduziert hat(im Vergleich zu seinem Programm in seinem Buch). Ausserdem, wieso soll ein Muskel "überadaptieren" und deshalb motorische Einheiten verkümmern lassen. Das musst du mir genauer erklären, für mich macht das keinen Sinn. Ach ja, tut mir leid, ich hab den Text nur überflogen, meine Englisch-Kenntnisse sind nicht sehr toll :)

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Milchknilch

Beiträge: 185
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19.12.2002 13:57     Profil von Milchknilch   Milchknilch eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Irgendwie reden wir aneinader vorbei. Ich schreibe, das HD den meisten nur Kraft und keine Masse bringt (benutze mal die Suchfunktion), du verstehst man braucht überhaupt gar keine Kraft aufbauen um Muskeln aufzubauen. Ich schreibe von [b:22dd9f1c2a]Neuro[/b:22dd9f1c2a]muskulärer Koordination du anwortest mit einem Zitat über [b:22dd9f1c2a]Intra[/b:22dd9f1c2a]muskuläre Koordination durch MaxKraft Training. Ein letzter Versuch. Sicher man muß Kraft aufbauen, aber der Kraftzuwachs ist nicht der Auslöser des Massezuwachses. Die Reize von Kraft- und Massezuwach [b:22dd9f1c2a]überschneiden[/b:22dd9f1c2a] sich, sie sind aber [b:22dd9f1c2a]nicht identisch[/b:22dd9f1c2a]. Ein Gesetz der Natur ist, daß ein Reiz, solange er überschwellig ist [b:22dd9f1c2a]immer[/b:22dd9f1c2a] eine Erregung verursacht, welche eine Adaption auslöst. Das nennt man das alles-oder-nichts-Prinzip bei der Auslösung eines Aktionspotenzials("klugscheiß" :dreh: ). (Dieses wird von Mentzer nämlich in falschem Zusammenhang zitiert) Wenn also Kraftzuwachs(=Reiz) der Auslöser(=Erregung) von Massezuwachs(=Adaption) wäre, so müssten sie [b:22dd9f1c2a]gleichzeitig[/b:22dd9f1c2a] auftreten und [b:22dd9f1c2a]nicht "Schubweise"[/b:22dd9f1c2a], alle Jubeljahre, wenn der Körper mal gerade lust hat. Denn neben Kraftzuwächsen sind nämlich noch eine gewisse Trainingshäufigkeit und ein gewisses Volumen (was nicht bedeutet du sollst Volumentraining machen, sondern nicht bloß einen Satz einmal die Woche a la dogmatisches, minimalistischens Mentzer Hit) für optimale Hypertrophie. Fazit: Mentzers HD und Ken Hutchins SS sind "nicht ideal", weil sie behaupten man braucht nur jedes Schaltjahr einen Satz machen, bis die Galle hochkommt(kleines Overstatement), dadurch baue man viel Kraft auf, was unweigerlich zu einem Massezuwachs führe. HIT a la Yates, Viator, Jones, Richard A. Winett, B.D. Johnston ist da schon besser, weil es neben Kraftzuwachs auch Wert auf Variation, Periodisierung,Intensitätszyklen, Schockphasen etc. pp. und ein nicht ganz so minimalistsches Trainingsvolumen und -Frequenz setzt. Gewicht ist nur eines von vielen Mitteln einen Muskel zu überlasten, etwas mehr Volumen oder eine etwas häufigere Frequenz (natürlich im Sinne der HIT-Prinzipien) können auch zur Überlastung beitragen. Na denn frohes Fest und guten Rutsch. :xmas: :xmas: :xmas:

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