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Author Esstörungen und Fitness/Bodybuilding
Powerbabe

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28.06.2004 09:50     Profil von Powerbabe   Powerbabe eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hallo Mädels, seit einiger Zeit halte ich mich oft und gern hier im Forum auf, und so wie sich einige Beiträge anhören gibt es viele die kein natürliches Essverhalten haben, ihre Nahrung in gut und schlecht einteilen, sich schrecklich fühlen, wenn sie gesündigt haben, Kalorien, Fette oder KH´s zählen, etc...Dabei denke ich mir oft, daß viele sich gar nicht bewusst sind, daß sie Esstörungen haben.Ich habe selber seit Jahren Esstörungen (Bulimie) und hab den Kampf hin zu relativ normalem, körperbewusstem Essen noch nicht gewonnen. Ich würde mir wünschen, Erfahrungen von anderen Sportlerinnen in dieser Hinsicht zu hören, was auch das Anstreben eines nahezu perfekten Körpers angeht, denn das wollen wohl die meisten hier. Wer hat diese Krankheit evtl. schon überwunden? Wenn ja wie?

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klingonin

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28.06.2004 10:27     Profil von klingonin   klingonin eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
hi ich habs überwunden. nach 4 jahren in der hölle. bis zu 8 mal am tag gegessen und erbrochen. ich konnte kaum noch am richtigen leben teilnehmen, kaum noch arbeiten gehen und hatte kaum noch zeit für freunde (musste ja bei jeder möglichkeit kotzen gehen). jede noch so kleine stresssituation hat mich zum entgleisen gebracht. ich habs ohne fremde hilfe überwunden. hab eine wettkampf-diät gemacht und jeden morgen mit ketosestäbchen kontrolliert. und ich hatte einen freund mit dem ich sehr viel zeit verbracht hab. ich hab versucht alleinsein zu vermeiden und hab nur noch in gegenwart von anderen gegessen. ich glaube jedoch nicht, dass das für jeden eine geeignete methode ist heute hab ich zwar immernoch ab und zu entgleisungen was das essen betrifft, wenn ich unter starker psychischer belastung stehe, aber ich kotze nicht mehr.

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Janeway

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28.06.2004 10:49     Profil von Janeway   Janeway eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ist es nicht so, das BB, egal ob bei Frauen oder Männern, schon an sich eine Störung des Körperbewusstseins ist? Da liegt eine Essstörung nicht fern, oder? Wen wunderts?

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Red Sonja

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28.06.2004 11:02     Profil von Red Sonja   Red Sonja eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[[quote:4735f0af39]quote]Ist es nicht so, das BB, egal ob bei Frauen oder Männern, schon an sich eine Störung des Körperbewusstseins ist? [/quote:4735f0af39][/quote] Ich glaube nicht, das es eine Störung ist sich um seinen Körper zu kümmern und zu trainieren. Ich glaube auch nicht, das es eine Störung ist, eine gesunde ausgewogene Ernährung zu befolgen, zur Erhaltung eines idealen Körpergewichts und Muskulatur. Eine Störung ist es doch erst dann, wenn krankhaft Diät (z.Bsp: Magersucht oder falsche Eßattacken) gehalten oder falsch/ zu viel/wenig trainiert /bewegt wird. Viele versuchen auch anderer Pläne nachzumachen und das funktioniert halt nicht (immer). Jeder Körper reagiert anders. Bei krankhaftem ( Eßverhalten) muß erst die Ursache herausgefunden werden, dann ist oft noch was zu retten. Ein guter Wille der betroffenen Person gehört dann auch dazu...

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klingonin

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28.06.2004 11:14     Profil von klingonin   klingonin eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@janeway das ist aber sehr weit hergeholt. wieso ist das formen seines körpers nach eigenen vorstellungen krankhaft????

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Janeway

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Aus: Berlin
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28.06.2004 11:17     Profil von Janeway   Janeway eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Sich um den Körper kümmern, im Sinne der gesundheit und Leistungsfähigkeit ist sicher keine Störung. Aber geht es im BB wirklich darum? oder geht es nicht einfach nur darum wie frau/man aussieht? Egal wies mit der Gesundheit steht? Kraftsport (wie jeder andere Sport) trainiert Bewegungen und Leistungen. BB trainiert Muskeln (Masse, Form). Leistungen und Gesundheit spielt dabei eine sehr untergeordnete Rolle, oder? Und dazu passt das Essverhalten. Kalorien und Nährstoffe haarklein zählen. Den "Erfolg des Essens" nicht am Wohlbefinden und der Gesundheit messen, sondern am Spiegel. und andersrum. Das Wohlbefinden übers Spiegelbild und Kontrolle/Kontrollverlust definieren. Deshalb steht für mich BB in einer Reihe mit Essstörungen. Hier wird nur das Essen instrumentalisiert und dort Essen und "Sport". Disclaimer: Ich will hier niemanden runtermachen. Ich sage nur was mir schon länger durch den Kopf geht. Ich würde mir eine ernsthafte Diskusion ohne Anfeindungen wünschen. Die Tatsache, dass ich hier hin und wieder poste zeigt ja, das auch ich nicht über den Dingen stehe. Sowie viele hier. Grüße Janeway.

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roschimaus

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28.06.2004 12:26     Profil von roschimaus   roschimaus eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@janeway: Zunächst mal :respekt: dass Du Dich traust, darüber zu reden. Ich glaube auch, daß der "Figurwahn" an sich schon eine Störung ist, denn es ist ja tatsächlich so, daß man mit aller Macht versucht, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ob das dann gesund erreicht wird oder mit Dingen, von denen man (genau wie beim Rauchen) weiß, daß sie ungesund sind und sie verdrängt. Ich war/bin auch immer körperfixiert gewesen und habe früher trainiert wie eine Blöde. Heute weiß ich, daß es dafür den speziellen Begriff der "Exercise-Bulemie" gibt. Also durch Training das Essen loswerden wollen. Von da war es bei mir nur eine Frage der Zeit, bis die Bulemie richtig ausbracht. Das war vor 8 Jahren, im Mai 1996. Die Phasen wechseln - im Moment habe ich es gut im Griff. Bei mir ist die Ernährung sehr wichtig. Entweder Keto, denn beim bewußten Aufladen ist das schlechte Gewissen "relativ" gering, aber ich kann essen was ich will - [b:d33d92b164]und darf es drinbehalten[/b:d33d92b164] - oder normales Essen, ohne KHs aus Brot, Nudeln, Reis, Trockenobst etc., denn das sind bei mir "Auslöser" und oft gibt es kein Halten mehr. Und ich muß Klingonin zustimmen: Man bekommt es weg oder zumindest gut in den Griff, wenn immer jemand bei einem ist und man fast nie alleine ist. Wenn mein Mann abends mal weggeht (sehr selten, 2xMonat), gehe ich schon vorher groß einkaufen (nur Süßes, Weiches, Eis etc.), naja, und sobald die Haustür zu ist und meine Kinder im Bett sind........seufz........... Aber wie gesagt, das ist mittlerweile sehr selten geworden und ich bin auch froh drüber (noch mehr überkronte Zähne könnte ich mir auch nicht leisten.........hahahaha..........- das nennt man wohl Galgenhumor). Ich bin mir nicht sicher, ob man diese schreckliche Krankheit jemals überwinden kann, denn die "Droge" ist ja immer um einen herum und man kann sie nicht weglassen (wie z.B. Alkohol). In diesem Sinne: ich muß jetzt Mittag essen ([b:d33d92b164]nur [/b:d33d92b164]Lachsfleisch mit 1% Fett und 22g E/100g). Sagt das nicht schon alles???? lg roschimaus

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Bea.S.

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28.06.2004 13:56     Profil von Bea.S.   Bea.S. eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich denke mal in jeden Menschen ist ein gewisses Suchtpotential versteckt. Sei es nun Alkohol-, Nikotin-, Spiel-, Sport-, oder Esssucht. Die Kunst besteht mM darin, sich dessen [i:99ee1aedb9]selbst [/i:99ee1aedb9]bewusst zu werden und versuchen sein Verhalten unter Kontrolle zu bekommen. Selbst zb. Drogensüchtige sind nach einer Entzugstherapie noch immer nicht 'trocken' und ihr ganzes Leben gefährdet rückfällig zu werden. [quote:99ee1aedb9="Red Sonja"]Eine Störung ist es doch erst dann, wenn krankhaft Diät (z.Bsp: Magersucht oder falsche Eßattacken) gehalten oder falsch/ zu viel/wenig trainiert /bewegt wird. [/quote:99ee1aedb9] Alle 'extreme' die man auslebt kennzeichnen imo eine Störung. Beim Essverhalten mit Gewalt erzielte Fettsucht/Magersucht.

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Powerbabe

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28.06.2004 17:06     Profil von Powerbabe   Powerbabe eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Schön, daß sich bereits einige dazu geäußert haben, hatte mir Gedanken gemacht, ob der Thread leer bleibt weil es vielleicht unangenehm ist. Ich kann nicht ganz glauben, daß Bodybuilding so einfach in einer Linie mit Esstörungen zu sehen ist, das ist immer so eine Sache, wenn man von einigen auf alle schliesst. Es ist einfach immer falsch. Für mich stellt sich die Frage wer von euch dabei ist, der trotz der Ziele aber Freude am Essen empfindet, sozusagen ein natürliches Essverhalten hat, welches auch seiner emotionalen Bedürfnisse gerecht wird (z.B. Essen worauf man eben Lust hat und kein schlechtes Gewissen dabei, normale Mengen, etc.). Es wird doch einen goldenen Mittelweg geben zwischen Instrumentalisierung und Genuß ?!

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arena

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29.06.2004 00:16     Profil von arena   arena eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:2824e7595b="klingonin"]@janeway das ist aber sehr weit hergeholt. [b:2824e7595b]wieso ist das formen seines körpers nach eigenen vorstellungen krankhaft[/b:2824e7595b]????[/quote:2824e7595b] Aus psychologischer Sicht ist es "krankhaft" - sogar "extrem krankhaft" wie Esstörung. Es entspricht ja gegen der Natur so ein Verhalten. Das durfte ich mir auch schon von Psycho. anhören.

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Ghazban

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29.06.2004 06:53     Profil von Ghazban   Ghazban eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Jedenfalls ist das Bodybuilding das beste was essgestrten menschen passieren kann, denn dadurch reguliert sich das von ganz allein. Wenn du intensives Krafttraining betreibst kannst du garnicht mehr jeden Tag kotzen gehen ohne ziemlich schnell den Löffel abzugeben. Ich selbst habe eine gute Freundin die durch BB aus ihrer Magersucht gefunden hat.

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klingonin

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29.06.2004 10:00     Profil von klingonin   klingonin eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@arena ja klar, die psychoklemptner, die meist nur studiert haben, weil sie selbst ein problem haben... klar wollen die dir sowas einreden. alles was nicht ihrer vorstellung entspricht ist krankhaft. arme engstirnige wesen... mir wollten auch so ein experte einreden es sei "verlängerte trauer" und später später sollten wie immer die eltern oder zumindest der partner schuld sein.

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dajana

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29.06.2004 10:27     Profil von dajana   dajana eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@ Klingonin es sind immer die anderen schuld!! :) dann könnte ich jetzt sagen, meine mitmenschen sind schuld, dass ich 3 jahre lang nur gefuttert habe und kein sport gemacht habe. da sag ich nur selbst schuld. klar gibts vielleicht welche die nimmer selbst daraus kommen, aber bei mir war ich eindeutig selber schuld. und beim psycho war ich auch schon mal wo ich auf eine reha für mein kreuzband war, und kommischer weise hat sie prompt das problem gefunden => schwere kindheit, probleme in der ehe usw. die sagen dir genau das was du hören willst, gehst heim und heulst weiter und frisst weiter. toll jetzt hat einer mitleid mit mir, dacht ich. nee ich finde (fast)jeder ist verantwortlich für das was er i(s)st. gruss dajana

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Powerbabe

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29.06.2004 13:08     Profil von Powerbabe   Powerbabe eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Habe eine Frage an Klingonin: Wie hast du das mit den Ketosestäbchen gemacht? (Kenne ich nicht) Dann hast du theoretisch deine Ernährung mit Hilfe einer anderen relativ extremen Ernährungsform unter Kontrolle gebracht, die dann aber anscheinend nicht mehr auf Essattacken hinauslief. Hab ich das richtig verstanden? Denn normalerweise nährt sich die Esstörung ja durch das dauernde zwanghafte Diäthalten wollen. Wär nett wenn du mir das nochmal erklären könntest.

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klingonin

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29.06.2004 14:58     Profil von klingonin   klingonin eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ja so war das. Ich hab hauptsächlich ein Problem mit Kohlenhydraten. Ich hatte den Druck beim Wettkampf gut aussehen zu wollen (naja hat nicht ganz geklappt) zusammen mit der Kontrolle in Ketose zu sein und das auch beweisen zu können. Somit fielen Fressattacken aus

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arena

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29.06.2004 18:27     Profil von arena   arena eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:47994cbdec="klingonin"]... mir wollten auch so ein experte einreden es sei "verlängerte trauer" und später später sollten wie immer die eltern oder zumindest der partner schuld sein.[/quote:47994cbdec] Worte die mir noch in den Ohren liegen. Böse Kindheit, Schläge & Wut sind mir noch geläufig. Für mich ist jeder "süchtig" der ein Hobby/Angewohnheit hat. Der eine sammelt gerne Briefmarken, der nächste raucht gerne usw. Ein komp. Seelenklempner sagte mir wenn man eine "Sucht" aufgibt sucht man sich ein Ersatz bzw. sollte man sich ein Ersatz darfür suchen, zb ein Raucher hört rauchen auf und beginnt mit Joggen oder Kaugummi kauen. So bin ich halt Sportsüchtig geworden. Naja war ich vorher (zu Magersuchtszeiten) auch schon nur jetzt mit einer anderen Einstellung. Was bei tiefe Spuren hinterlassen hat ist die Ernährung. Es gibt einige Dinge die kann ich nicht mehr Essen bzw. nur mit schweren Gewissen. Das iust dann immer wieder ein Kampf mit mir selber. Bei euch auch?

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Elaria

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02.07.2004 23:38     Profil von Elaria   Elaria eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Bei allem bin ich wohl eher ein Gegenbeispiel: Ohne BB und entsprechende Ernährung lebe ich eher ungesünder. Die Umstellung auf regelmäßige Mahlzeiten mit Eiweiß würde mir auch jeder Arzt empfehlen. Auch das Training findet meine Orthopädin gut. Also kann man BB auch für die Gesundheit tun - und nicht nur aus Eitelkeit. Das nur mal zum Ausgleich... Grüße

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arena

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03.07.2004 01:02     Profil von arena   arena eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Arzt / Ortho. usw ist nicht gleich Psychoklempner bes. Psychiater - da merkt man deutliche Unterschiede

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Red Sonja

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03.07.2004 15:02     Profil von Red Sonja   Red Sonja eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:829defea9d]Also kann man BB auch für die Gesundheit tun - und nicht nur aus Eitelkeit. [/quote:829defea9d] Eigentlich trainiert man ja auch um seinen Körper fit und gesund zu erhalten und fürs allgemeine Wohlbefinden, dazu eine ausgewogene, gesunde Ernährung. Jeder kann sich seinen Trainingsumfang ja selber aussuchen, was am besten passt, vom Breitensport, Leistungssport oder Rehabilitationstraining!

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kerstin86

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03.07.2004 20:28     Profil von kerstin86   kerstin86 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich kann nur sagen, dass ich seit Beginn meines Trainings vor guten 2 Jahren essgestört bin.Anfangs Magersüchtig,alle 3-4 Tage etwas Reis oder ein halber Apfel,kaum zu trinken.Dann kam das krasse Gegenteil,ich trainierte immer noch härter (bis zu 4 Std/Tag), bekam Hungerattacken und da blieb der Freßanfall und der Toilettenbesuch danach nicht aus. Ich bemerk bei mir, dass v.a. Einsamkeit,Stress aber auch Langeweile und nicht erreichte Ziele mich in einen Fressanfall treiben.Ich halt es lange ohne was zu essen aus, aber wehe ich fange einmal an damit, dann gibt kein Ende mehr, bis ich mich kaum mehr rühren kann und gerade noch so bis vors Klo komme. Mittlerweile hab ich schon totale Panik vorm essen und wenn ich was esse, überleg ich schon Stunden vorher,was, am besten irgendwas weiches,breiähnliches oder Nudeln mit viel Soße, dazu noch nen guten Liter Flüssigkeit und was danach kommt könnt ihr euch ja denken... Wie ich da wieder rauskommen soll, weiß ich selbst nicht wirklich.Bis jetzt weiß es nur ein guter Freund von mir, der aber auch nicht wirklich weiß, wie er jetzt mit mir umgehen soll.(Wir waren kurz davor ein Paar zu werden als ich es ihm erzählt hab, wollt halt ehrlich sein, jetzt ist er sehr distanziert,irgendwie ja verständlich) Hab schon probiert durch diverse Mittelchen den Stoffwechsel der ja mittlerweile auch im Keller ist wieder anzukurbeln, leider vergebens! Wisst ihr irgenwas, dass mir helfen könnte?

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Nowhere

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03.07.2004 22:52     Profil von Nowhere   Nowhere eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@kerstin86 [quote:2e5d9643a7]Wisst ihr irgenwas, dass mir helfen könnte?[/quote:2e5d9643a7] Meinst du im Sinne eines Medikamentes ? Nee du, lass das Bitte sein. Dein Körper ist schon belastet genug, da brauchst du ihn nicht noch damit entkräften. In deinem Alter brennt dein Stoffwechsel wie ein Hochofen, wenn man ihn nicht gerade ausbremmst.

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Arthur Stanley Jefferson

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03.07.2004 23:05     Profil von Arthur Stanley Jefferson   Arthur Stanley Jefferson eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:d66c1f7722="kerstin86"]Wisst ihr irgenwas, dass mir helfen könnte?[/quote:d66c1f7722] ...eine Therapie!!!... und zwar schnellstens...

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Red Sonja

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03.07.2004 23:55     Profil von Red Sonja   Red Sonja eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
würde ich auch sagen... aber das muß sie auch wollen... eine Freundin von mir hatte das selbe Problem... 184cm groß und 48kg, dies hat sie gewogen vor ca. 4Jahren bei der Fibo... sie trug immer ein Notizbüchlein mit sich und hat jeden Bissen eingetragen mit Nährwertangaben und am Ende des Tages hat sie alles zusammengezählt und sich furchtbar aufgeregt, wenn etwas zuviel war... durch einige gemeinsame Abende mit einem Essen konnte ich sie durch viele Gespräche überzeugen, das sie falsch lebt und ißt... sie hat sich die Reisbeutel nur so reingestopft, daran konnte ich erkennen, das sie hungrig war und ihr Körper es dringend brauchte... sie stand jedesmal dicht bei mir, wenn ich gekocht habe und ich habe ihr immer erzählt was ich verwende, wie gesund es ist und ihr Körper das benötigt... wir hatten einige solche Sitzungen zusammen, dazu noch eine Flasche Wein und sie ging immer glücklich und zufrieden nach Hause... wir haben auch viel zusammen unternommen und ich habe ihr immer wieder die Vorteile erklärt von einem guten Training / Ernährung und etwas Muskelaufbau... heute wiegt sie 55kg und fühlt sich wohler... vielleicht sollte @Kerstin's Freund trotzdem mehr mit ihr unternehmen und auch manchmal gemeinsames Essen und kochen planen... ich denke, so hat der/die leidende mehr Freude an der Nahrungsaufnahme und ist nicht so alleine... das kann man doch von einem Freund/in erwarten auch wenns schwierig ist... :ratlos: :rock:

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kerstin86

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05.07.2004 16:38     Profil von kerstin86   kerstin86 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Das ich in Therapie gehöre ist mir schon klar, aber im Moment weiß ich genau, dass es nichts bringen würde.Fühl mich nicht bereit dazu und dann hilft das ganze gute Zureden von Psychologen etc. auch nichts, sondern kostet nur ne Menge Geld. Was sind eigentlich diese Ketosestäbchen und was bewirken die? (Nicht das ich die jetzt ausprobieren will, rein interessehalber)

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Powerbabe

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05.07.2004 18:31     Profil von Powerbabe   Powerbabe eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Das was allen Menschen mit Esstörungen zugrunde liegt ist im Grunde reine Bessenheit. Davon kein Fett am Körper zu haben, das perfekte Gewicht zu haben, nur geregelt und kontrolliert zu essen, aber keinesfalls zwischendurch oder zuviel. Das führt zu solch einem inneren Krieg, daß meist dann erst recht ein Essanfall folgt, und evtl. der Gang auf die Toilette. Der erste Schritt für all diejenigen ist zu erkennen, daß jede Esstörung eine [b:e73444600c]Lebensstörung[/b:e73444600c] ist. Der zweite ist herauszufinden, was man so unerträglich findet, daß man es mit diesem Suchtverhalten kompensiert. Das Suchtverhalten wird ja auch nicht nur dadurch ausgedrückt, daß man süchtig ist nach viel oder wenig Essen, oder brechen. Sondern eher dadurch, daß man süchtig danach ist, sich zu betrachten, zu wiegen, zu befühlen, Ernährungspläne zu konstruieren, an Nahrung und Gewicht zu denken etc. Es ist lediglich eine Kompensation für ungelöste innere Leiden, die man nicht sieht, denn der Körper ist eines der Dinge [b:e73444600c]die[/b:e73444600c] man eben sieht. Ein begleitender Schritt neben dem erlernen eines natürlichen, gesunden Essverhaltens ist unbedingt die aktive Lebensgestaltung, sei es die Arbeit, der Partner, die eigenen Interessen, etc. Nur aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß man das nur sehr schwer herauskriegt, was es denn ist, ohne professionelle Hilfe kaum. Denn das in sich hineinhören ist durch die Sucht fast unmöglich geworden. Ich will noch mal betonen, daß diese ganze Bessessenheit im Grunde nichts bringt, da sie dir erstens deinen Wunsch nicht erfüllt (einen gesunden, starken, schlanken Körper in dem du dich wohl fühlst) und die ganzen wichtigen Probleme um die es geht nicht verschwinden werden (Einsamkeit, Angst, Aggression, eben alles was man so am liebsten nicht in sich hätte). Die Esstörung trägt nur dazu bei, daß man das alles herausschiebt, unfähig ist die Dinge in die Hand zu nehmen und sein Leben zum positiven zu verändern.

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hubba00

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05.07.2004 19:37     Profil von hubba00   hubba00 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
hmm erzählt ruhig weiter! sehr interessant!

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Nowhere

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05.07.2004 20:13     Profil von Nowhere   Nowhere eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Guten Abend ! :winke: [i:1a4b365dbb]Bereits editiert ... war Müll was vorher hier stand [/i:1a4b365dbb] :kopfwand: [img:1a4b365dbb]http://www.click-smilies.de/sammlung0304/traurig/sad-smiley-066.gif[/img:1a4b365dbb] Vielleicht ist es unangebracht hier zu fragen ... aber ich bin neugierig geworden ... ist es das Gewissen das euch dazu bringt zu erbrechen ? Selbst wenn ihr nur Reis isst ? Mit freundlichen Grüßen Nowhere

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klingonin

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05.07.2004 20:27     Profil von klingonin   klingonin eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
man misst nicht den zuckergehalt im urin (da wäre man ja diabetiker) sondern die konzentration an ketonkörpern. ketonkörper im überschuss produziert man, wenn man fettsäuren zur energiegewinnung benutzen muss (weil man keine kh zuführt)

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Powerbabe

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06.07.2004 09:06     Profil von Powerbabe   Powerbabe eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Die Ursache und das Ausmass des Erbrechens ist bei jedem anders. Manche schon nach einem Keks, manche wenn sie sie soviel essen, daß der Magen furchtbar schmerzt und sie tausende Kalorien konsumiert haben. Es geht hauptsächlich darum etwas "gesündigtes" wieder loszuwerden um die sichtbaren Folgen zu verhindern. Was nun aber Sünde ist, da hängt bei jedem der Schwellenwert wo anders. Ansetzen muss man daran, daß man von der Bessessenheit der Aufteilung von Gut und Böse loskommt. Wenn die Psyche so malträtiert und gefesselt wird ("du darfst nur fettarme, gesunde Sachen essen") bricht sie früher oder später aus und die Spannung entlädt sich in einem Essanfall. Bei vielen Magersüchtigen kippt die Esstörung in die Bulimie um. Essen ist bei den Menschen mit Esstörungen (oder denen die es noch nicht wissen) ein Ausgleich für viele emotionale Angelegenheiten geworden, daher funktioniert es bei denen auch einfach nicht mit den strengen Auflagen, die sie sich geben.

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Janeway

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06.07.2004 11:03     Profil von Janeway   Janeway eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Nein ich persönlich habe keine Essstörung, aus meiner Sicht. Aus anderer Sicht ist es vielleicht schon gestört eine ganze Tafel Schokolade ohne schlechtes Gewissen zu verdrücken? Was aber nicht bedeutet, dass ich ein völlig gesundes Verhältniss zu meinem Körper habe. Was ich sagen wollte. BB ist doch das streben nach dem perfekten Körper. Halt mir sportlichen mitteln. Aber nach einem unnatürlich perfekten Körper. Das verlangt natürlich auch ab einem gewissen Level unnatürliche Maßnahmen. Stoff. Viele Menschen mögen eine Leichte Esstsörung haben. Kriegen Panik, wenn sie ein zwei Kilo zunehmen. Bulemie und Magersucht sind nur die Extremformen davon. Genauso, wie stoffende BB "nur" Extreme darstellen. Eine klare Unterscheidung muss zwischen BB und (gesundheitsorientiertem) Kraftsport gemacht werden. Ich rede über BB. Wo es, wie auf diesem Board öfters zu lesen ist, nicht darauf ankommt mit welchen Gewichten gearbeitet wird, sondern wie das "Ergebniss" aussieht. Da ist der große Unterschied. Wo gerade von Amateuren nach stereotypen Klischees trainiert wird. Stichwort Freibadpumper. Zur Sucht: Rauchen ist ganz klar eine selbstzerstörerische Sucht. Etwas negatives. Joggen ist meistens nicht negativ, kann es aber werden, wie alles was übertrieben wird. Und an der Stelle wo eine Sportlerin anfängt zu Doping zu greifen oder sich bar jeder ernährungswissenschaftlichen Grundlage ernährt und das tun viele hier ist es auch etwas negatives, in meinen Augen. LG Janeway.

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Powerbabe

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06.07.2004 12:47     Profil von Powerbabe   Powerbabe eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Sehe ich weitgehend genauso, es geht eben nicht darum was man macht und was dabei herauskommt, sondern auf die Motive. Ich kann Bodybuilding betreiben weil ich es liebe und schön finde usw., ich kann es aber auch als Instrument benutzen (wie das Essen auch) um mit mir einen aussichtslosen Krieg zu führen. Es ist finde ich immer schade, wenn man versucht es zu erzwingen und seine Bedürfnisse bekämpft. Damit vergällt man sich die Freude am Leben und irgendwann auch am Sport. Es ist aber ein schmaler Grad, denn du kannst ebenso eine Weile deine Nahrung instrumentalisieren um etwas in deinen Augen noch schöneres, besseres zu erreichen. Irgendwo muss da aber ein stabiler Hintergrund sein, und auf Essgestörte, die ohnehin an vielen Aspekten ihres Lebens zweifeln und leiden klappt das nicht. Ich persönlich glaube, daß die meisten Wettkämpferinnen schon eine recht stabile Psyche haben, daß sie das erreichen und das man das nicht Esstörung nennen darf. Ausnahmen gibt es zwar immer, doch nicht langfristig. Das erzwungene Konstrukt bricht ziemlich schnell zusammen. Deswegen bin ich da irgendwie dagegen, daß man Esstörungen als erforderliche Begleiterscheinung von Bodybuilding ansieht.

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Powerbabe

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10.07.2004 19:49     Profil von Powerbabe   Powerbabe eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Da stimme ich dir zu. Sobald du aber merkst daß du nur noch von [b:b6353db58b]muss[/b:b6353db58b] und [b:b6353db58b]solls[/b:b6353db58b] lebst, einige leben nur davon, ist das wie ein Alarmzeichen, daß etwas im Inneren nicht stimmt. Dann sollte man eigentlich unverzüglich die Reise ins tiefste Innere unternehmen und herausfinden, warum man sich Zwängen, Süchten etc. hingibt. Leicht formuliert in einem Satz, aber die Reise kann ein paar Jahre dauern. Ich finde es relativ sinnlos, wenn man ein Soll gegen ein anderes eintauscht oder von einer Sucht in eine andere wechselt. Damit ist von der emotionalen Seite, welche die Ursache gebracht hat (Ängste, Selbstentfremdung, mangelnder Selbstwert und Selbstbewusstsein, etc...) nichts gewonnen. Ich kann nur sagen, daß es sich lohnt einmal über die muss und solls nachzudenken, denn wenn man genug fragt, bekommt man einfach keine sinnvolle Antwort mehr darauf wofür man das tun sollte. Das Paradoxe ist bei mir, daß ich seit ich aufgehört habe so besessen zu sein in Hinblick auf Tarining und Ernährung sich das System von selbst irgendwie reguliert. Ich trainiere gerne, und endlich esse ich auch wieder gern, obwohl ich mittlerweile fünf Jahre schwere Esstörung, Depressionen etc. auf dem Buckel habe. Gerade durch die Aufhebung der Bessenheit, ist es mir auch möglich körperbewusst zu essen, meinetwegen auch betont Bodybuildingmäßig, aber eben aus Lust und Vorfreude, nicht aus Zwang. Wenn du gegen deinen Körper kämpfst, kannst du nicht gewinnen, denn er ist auf das Überleben ausgerichtet, durch jahrtausenlange Entwicklung.

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Janeway

Beiträge: 73
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14.07.2004 09:02     Profil von Janeway   Janeway eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:ed23ba3446]Wenn du gegen deinen Körper kämpfst, kannst du nicht gewinnen, denn er ist auf das Überleben ausgerichtet, durch jahrtausenlange Entwicklung.[/quote:ed23ba3446] Dem schließe ich mich uneingeschränkt an und wünsche [b:ed23ba3446]allen Frauen hier ein liebevolles wohnen im eigenen Körper. [/b:ed23ba3446] :balance: LG Janeway.

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Powerbabe

Beiträge: 76
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Registriert: 12.05.2004

14.07.2004 10:32     Profil von Powerbabe   Powerbabe eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Amen :engel:

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