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Author Behandlung von Depressionen
crashterpiece

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11.07.2004 10:20     Profil von crashterpiece   crashterpiece eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Leicht fällt mir das hier nicht, Leute. Ich habe vor ein paar Tagen ein paar heftige und schmerzhafte Auseinandersetzungen im Freundeskreis gehabt. Mein wirklich einziger und bester Freund ist mit meiner großen Liebe "durchgebrannt" und somit habe ich wohl beide für immer verloren. Dazu kommen noch einige Dinge, die ich beiden nie verraten habe, die man mir aber nie von aussen angesehen hat. Steroide habe ich nie genommen (auch wenn beide das immer geglaubt haben), aber mit Ephedrin bin ich schon ziemlich nahe an ein Suchtproblem rangekommen, habe aber vor einigen Wochen damit aufgehört. Seitdem kamen eigentlich auch erst wieder die ganzen Depressionen rauf, die ich schon seit meiner Jugend ständig mit mir herumschleppe. Seit dieser Zeit habe ich eigentlich keine einzige funktionierende Beziehung aufbauen können und vor ein paar Jahren kam auch noch der Tod eines sehr guten Freundes dazu (den ich noch aus dem Kindergarten kannte). Das hat mich dann alles immer wieder zurückgeworfen, aber im Moment stehe ich echt am Nullpunkt. Gerade jetzt geht es wieder, meistens kommen die Stimmungsschwankungen gegen Abend bei mir hoch. Angst vor dem Einschlafen, da ich einfach keine Ruhe in der Stille finde und morgens auch immer sehr früh wach werde (normalerweise nach 4 bis max 6 Stunden Schlaf). Jetzt habe ich mir ein paar Infos geholt und wollte morgen früh direkt einmal zum Allgemeinmediziner gehen. Was soll man dem sagen? Am liebsten wäre mir für den direkten Notfall der nächsten Tage irgendein Psychopharmaka. Ich habe aber Angst, dass er mich für einen Junkie, Simulanten oder dergleichen halten könnte und mir erst einmal Therapien oder so aufschwatzen will. Das halte ich aber nicht durch, obwohl ich im Anschluß sicherlich dazu bereit wäre. Aber wochenlanges Warten mit ungewissem Ausgang schaffe ich jetzt nicht. Ausserdem will ich ja irgendwie noch die Freundschaft zurückgewinnen (werde mich morgen nochmal mit IHR treffen), aber die jahrelange Freundschaft mit meinem besten Freund ist mir tatsächlich lieber. Hat jemand Erfahrungen? Tipps? Ratschläge? Anlaufstellen? Wie sieht so eine Therapie im einzelnen aus. Ich habe keine Zeit, mich einweisen zu lassen? Erfolgschancen? Dauer? Der einzige Mensch, den ich fragen könnte (selbst eine Psycho-Therapie hinter sich) ist momentan im Ausland und überhaupt eher zu meinen Freunden geneigt, als zu mir (d.h. ich habe keine Telefonnummer etc). danke C.

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wartiger

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11.07.2004 10:43     Profil von wartiger   wartiger eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hi, also Hilfe findest du bei einem Neurologen/Psychiater. Lass dich am besten von deinem Hausarzt zu einem überweißen. Er wird dir dann auch entsprechende Antidepressiva verschreiben. Kannst ihn dann auch gleich wegen einem geeigneten Psychotherapeuten fragen bzw. wenn es richtig hart ist/wird nach einer Tagesklinik oder sowas. Bei akuten Problemen gibts auch sowas wie das Sorgentelefon oder geh einfach in ein Krankenhaus, die werden dir dann Beruhigungstabletten für den Moment geben. Und immer daran denken, es geht irgendwann vorbei. Auch wenn alles im Moment nicht danach aussieht. Das ist die Krankheit. Sie lässt dich die Welt mit anderen Augen sehen. Also am besten im Moment keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen! Wenn du Fragen hast, poste sie oder schreib mir eine PM.

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SATAN

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Aus: Dortmund
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11.07.2004 11:03     Profil von SATAN   SATAN eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hallo Ist schon heftig was du da erlebt hast . Es ist der falsche weg einfach irgentwelche Medis zu nehmen auf keinen fall Psychofarmaka. Gehe nicht zum Arzt oder Neurologen was du brauchst ist ein guter Psychologe , meißt sind die schon langfristig ausgebucht. Aber dort bekommst du hilfe und der wird den kern für deine depressionen finden und kann dann richtig helfen. Wenn dir irgent ein Arzt ein Medi verschreibt um das zu unterdrücken ist das nur eine kurze hilfe , denn das Problem wird bleiben und immer wieder durchkommen . Gehe zum Psychologen .

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wartiger

Beiträge: 551
Aus: Crailsheim
Registriert: 11.06.2003

11.07.2004 11:08     Profil von wartiger   wartiger eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:df65bfb106="SATAN"]Hallo Ist schon heftig was du da erlebt hast . Es ist der falsche weg einfach irgentwelche Medis zu nehmen auf keinen fall Psychofarmaka. Gehe nicht zum Arzt oder Neurologen was du brauchst ist ein guter Psychologe , meißt sind die schon langfristig ausgebucht. Aber dort bekommst du hilfe und der wird den kern für deine depressionen finden und kann dann richtig helfen. Wenn dir irgent ein Arzt ein Medi verschreibt um das zu unterdrücken ist das nur eine kurze hilfe , denn das Problem wird bleiben und immer wieder durchkommen . Gehe zum Psychologen .[/quote:df65bfb106] Ja, also mein Posting ist nicht so gemeint, dass man einfach irgendwas schluckt. Die meisten Depressionen haben ihre Gründe und sind ein Zeichen des Körpers, dass man ihn überfordert/überlastet. Und jeder gute Neurologe sollte einen auch auf eine Psychotherapie bzw. einen Psychologen hinweißen bzw. überweißen.

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KurdKurd

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11.07.2004 11:31     Profil von KurdKurd   KurdKurd eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Yep, ohne Therapie kommst du nicht weit. Du musst dir im klaren sein, das dass Problem seelische Natur ist und nicht zulassen, das es dich arg beeinträchtigt. Rauskommen tust du auch mit Hilfe nicht alleine, du musst auch mitmachen, wie beim Rauchen. Wegen deiner Freundin und Freund hast du so den Falschen Durchblick, das waren nicht deine Freundin und Freund, sondern einfach Schweine, nicht mehr, nicht weniger. Und sich einen Kopf machen deswegen find ich hohl, aber gut, man kann die in sich aufkeimenden Gefühle nicht immer kontrollieren. :(

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Tuney.

Beiträge: 770
Aus: Kurdistan
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11.07.2004 11:32     Profil von Tuney.   Tuney. eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Weiß sehr genau was du meinst. Die "Leere" in einem.Aufeinmal ist man wütend.Man weiß gar nicht warum.Man verfällt in Selbstmitleid... Kann dir leider keine konkreten Tipps geben bis auf die,der vorherigen Tipps. Was was hilft,ist immer unter Menschen zu sein!Und nicht wegen ein paar Muckis denken,dass man am WE immer früh ins Bett gehen muss...

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Komplement

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11.07.2004 11:34     Profil von Komplement   Komplement eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
depressionen haben PSYCHISCHE und/oder PHYSISCHE ursachen (bei depris seit der kindheit spricht vieles für organische ursachen). es ist wirklich vermessen und falsch zu sagen, du sollst keine antidepressiva nehmen (s.o.). fakt ist, dass du dich mit deinen problemen an einen psychiater wenden sollst. es ist keinesfalls so, dass er dich nach 2 minuten mit einer packung medikamente abspeisen wird, wie du es vom hausarzt kennst, wenn du mit ein wenig halsweh zu ihm kommst. scheinbar haben diese ärzte immer noch den ruf als "verrücktenärzte" und "pharmabomber", was aber schon seit langer zeit überholt ist. depressionen klärt man jedenfalls nicht so eben im internet ab, also vergiss diesen weg. bei akuten problemen gibts in jeder größeren stadt auch eine psychiatrie-ambulanz, wenn nicht sogar eine depri-ambulanz, die 24h stunden besetzt ist. eventuell kannst du dich auch an eine örtlich selbsthilfegruppe wenden, und sie (telefonisch und anonym, falls das für dich wichtig sein sollte) nach rat für die weitere vorgehensweise fragen. diese gruppen verfügen oft über einen weitreichenden erfahrungsschatz was kompetente ärzte und therapien betrifft. viel glück mfg, komplement

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kyuss

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Aus: Sky Valley
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11.07.2004 12:17     Profil von kyuss   kyuss eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hast PM, Kollege :winke:

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crashterpiece

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11.07.2004 13:13     Profil von crashterpiece   crashterpiece eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
hey, danke erstmal für die vielen Antworten und PMs an mich :) Zu den "Psychobomben". Mir ging es nicht um eine medikamentöse Therapie. Ich weiss selbst, dass mir dies nicht helfen wird, meine Lage im Gegenteil sogar noch verschlimmern kann. Ich bin ja auch noch relativ klar bei Verstand um mir vorzuhalten, dass meine Situation nur vorrübergeghend ist. Irgendein Schalter im Kopf, der einen Wackelkontakt hat. Das schlimme sind einfach nur diese ewigen Wahnvorstellungen und Vorwürfe, die ich einfach nicht abstellen kann. Wenn, so wie heute, mein Kopf mit anderen Dingen gefüllt ist, dann habe ich keine Probleme damit. Aber irgendwie möchte ich das auch gar nicht, weil die beiden dann nur denken, dass alles in ordnung wäre, wenn ich mich normal verhalte. Aber das ist es natürlich nicht. Die Medikamente hätten mir auch nur kurz helfen sollen, um die schlimmeren Stunden zu überstehen. Achja, von wegen: Liebe zwischen den beiden. Er wurde von seiner Langzeitfreundin erst vor 2 Wochen verlassen, hatte sich danach bei mir ausgeheult und hüpft eine Woche später bei meiner (heimlichen) Liebe (und er wusste davon) in die Kiste. Das ist weder seine, noch ihre Masche (v.a. weil sie tatsächlich an die große Liebe mit ihm glaubt, er aber mir noch Tage vorher klar machen wollte, dass sie eine Schlampe, nichts für mich uswusw ...) . Wie man sich in seinen Mitmenschen doch täuschen kann. C.

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Tim_FX

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11.07.2004 13:59     Profil von Tim_FX   Tim_FX eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Bekämpf die Ursache, nicht die Symptome! AD bringen dich nicht weiter und sind wirklich nur bei einer langfristigen Depression unter Aufsicht eines Facharztes zu empfehlen - ansonsten kann alles auch schlimmer werden. Jeder hat mal Liebeskummer und denkt, dass die Welt zusammenbricht! Konzentriere dich auf die Zukunft und bleib nicht in der Vergangenheit hängen.

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bersi

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Aus: Mainz
Registriert: 05.07.2003

11.07.2004 14:05     Profil von bersi   bersi eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:1a01d38fbe="crashterpiece"]hey, danke erstmal für die vielen Antworten und PMs an mich :) Zu den "Psychobomben". Mir ging es nicht um eine medikamentöse Therapie. Ich weiss selbst, dass mir dies nicht helfen wird, meine Lage im Gegenteil sogar noch verschlimmern kann. Ich bin ja auch noch relativ klar bei Verstand um mir vorzuhalten, dass meine Situation nur vorrübergeghend ist. Irgendein Schalter im Kopf, der einen Wackelkontakt hat. Das schlimme sind einfach nur diese ewigen Wahnvorstellungen und Vorwürfe, die ich einfach nicht abstellen kann. Wenn, so wie heute, mein Kopf mit anderen Dingen gefüllt ist, dann habe ich keine Probleme damit. Aber irgendwie möchte ich das auch gar nicht, weil die beiden dann nur denken, dass alles in ordnung wäre, wenn ich mich normal verhalte. Aber das ist es natürlich nicht. Die Medikamente hätten mir auch nur kurz helfen sollen, um die schlimmeren Stunden zu überstehen. Achja, von wegen: Liebe zwischen den beiden. Er wurde von seiner Langzeitfreundin erst vor 2 Wochen verlassen, hatte sich danach bei mir ausgeheult und hüpft eine Woche später bei meiner (heimlichen) Liebe (und er wusste davon) in die Kiste. Das ist weder seine, noch ihre Masche (v.a. weil sie tatsächlich an die große Liebe mit ihm glaubt, er aber mir noch Tage vorher klar machen wollte, dass sie eine Schlampe, nichts für mich uswusw ...) . Wie man sich in seinen Mitmenschen doch täuschen kann. C.[/quote:1a01d38fbe] Will jetzt nicht Deinen Thread vollspammen, aber hab das gleiche vor ca. 2 Wochen erlebt... Freundin und ich haben Schluss gemacht, u. a. weil ich von Internat weg - Abi - und sie noch 3 Jahre da. Kaum bin ich 5 Minuten weg war sie mit einem meiner besten Freunde zusammen (macht erst nä. Jahr ABI), der IMMMER nur über sie abgelästert hat. Das hat mir auch mal ziemlich den Rest gegeben... Ich weiß, wie Du Dich fühlst, obwohl Du Dich eigentlich sehr gelassen anhörst. Ich bin einfach nur noch sauer gewesen und hab sie mit SMS wie "low-budget-matratze" und ähnlichem abgespeist. Ich denke, dass meine Art vielleicht die bessere ist, damit fertig zu werden, als alles in sich hineinzufressen. Ich hab erstmal nur noch rumgebrüllt in meinem Zimmer, als ich das gehört habe. Ich denke, es ist auch mal gut, seinem Frust freien Lauf zu lassen. Halt die Ohren steif, Gruß, Bersi

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hubba00

Beiträge: 322
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11.07.2004 14:15     Profil von hubba00   hubba00 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
ich habe auch mit schweren depressionen zu kämpfen obwohl man es mir nicht ansieht! ich weiß aber nicht warum(keine probleme mit frauen, freunden ect.) seit 1 jahr will ich nicht mehr fortgehen oder irgendetwas unternehmen! bin nur noch in die schule oder zum training gegangen! das einzige was mir derzeit spass macht ist training! aber tableten will ich auf keinen fall schlucken...sind meiner meinung auch nicht die lösung! wollte nur meine erfahrungen posten... du bist nicht alleine!! lg hubi

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zyko

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11.07.2004 18:52     Profil von zyko   zyko eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
eine störung im hirnstoffwechsel muss unbedingt medikamentös behandelt werden, da könnt ihr euren öko-esoterik-scheiß getrost stecken lassen, vor allem da es sich bei dieser art der medikamentösen therapie um eine sehr gut verträgliche und nebenwirkungsarme handelt. @crashterpiece: es gibt grundsätzlich zwei gruppen von medikamenten, mit denen du dich im falle einer depression über wasser halten kannst: einerseits selektive serotonin-wiederaufnahmehemmer (SSRIs), die eine stimmungsaufhellende und leicht antriebssteigernde wirkung entfalten, die allerdings erst nach einigen wochen regelmäßiger einnahme spürbar wird, andererseits trizyklische antidepressiva (TZAs), die meistens sofort nach der einnahme stark sedieren (diese wirkung wird nach einigen tagen erträglich und es gibt keine probleme mehr mit training und co.) und einen enorm hartnäckigen hunger verursachen, was meistens zu einer dramatischen gewichtszunahme führt. TZAs sind eigentlich nur wünschenswert, wenn schlafstörungen vorliegen, oder eine besonders quälende innere unruhe oder sowas. in dem falle SSRI+TZA, ansonsten SSRIs only. um die zeit bis zum spürbaren wirkungseintritt der medikmentösen therapie zu überbrücken gibt es schnellwirksame neuroleptika, die innerhalb weniger stunden stark stimmungsaufhellend wirken.

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destructivus

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11.07.2004 19:34     Profil von destructivus   destructivus eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
erstmal möchte ich crashterpiece zu diesem s.cheiss erlebnis mein beileid aussprechen, so etwas stell ich mir furchtbar vor... alt, öd und abgedroschen aber wahrhaft: die zeit heilt alle wunden!! ich kenn mehrere leute mit depressionen, bzw. solche die darunter litten. meine mutter hatte schon 3 mal unter sehr schweren depressionen gelitten, jeweils ungefähr für eine phase von 2-3jahren! davon habe ich 2 erlebt, die dritte ist gerade erst im ausklingen. wie schon gesagt wurde, ist es totaler blödsinn unbedingt auf antidepressiva zu verzichten, die sind oft unerlässlich! beschreib doch bitte mal deine depressionen, wie stark sind sie? meine mutter war teilweise so antriebsloas dass sie wochenlang nur zum aufs klo gehen aufstehen konnte und zu schwach war, sich umzubringen obwohl dass ihr größter wunsch war. dem spuk nicht genug: das ganze war ein wechselspiel, nach 3 wochen, fast auf den tag genau, war sie wie ausgetauscht und voller energie und jungendlicher antriebskraft, sie begann (obwohl strikte nichtraucherin) zu rauchen, sich zu schminken(tut sie normal nie), ihre stimme war total anders, sie hat jeden tag alles mögliche eingekauft, ging so weit dass mein vater ihr die kreditkarte sperren musste... auch agierte sie total anders als sonst, hat sogar (hat sie mir erzählt) einmal parfüm gestohlen (was TOTAAAAL untypisch ist für sie). hm, viele denken sich womöglich warum ich euch das erzähle. tut mir leid, ich weiß es nicht. denkt immer daran, wie gut es euch geht, solange ihr gesund seit. kaum einer schätzt das!

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Organismus

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11.07.2004 19:36     Profil von Organismus   Organismus eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Jep, wenn es dir sehr dreckig geht, dann wären evtl Antidepressive vielleicht wirklich etwas. Zumindest würde ich es mir überlegen, wenn dein Arzt es dir vorschlägt! Ich kenne mehrere die SSRI genommen haben, bei schwere und auch leichten Depressionen. Natürlich haben sie Nebenwirkungen, aber hier wird auch enorm geforscht. Ziel war es bei meinen Freunden auch jedesmal, dass sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen, und wenn sie das geschafft haben, keine SSRI mehr und sie sind nicht rückfällig geworden! Antidepressiva können einem wirklich helfen MUT zu finden wenn man ihn sonst nicht mehr haben kann, sie nehmen dir etwas Last ab. Wie sagt man so schön, Der Weg der Heilung ist lang, zuviel Last ist da hinderlich! Und hey, die Frage ist nicht ob du es schaffen wirst, sondern nur wann!

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crashterpiece

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11.07.2004 20:22     Profil von crashterpiece   crashterpiece eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Körperlich macht sich das bei mir eher wenig bemerkbar. Kopfschmerzen, innere Unruhe (muss ständig durchs Zimmer laufen), starke Konzentrationsschwäche, Zitteranfälle, Schlaflosigkeit (Einschlafprobleme, kein Durchschlafen, viel zu kurze Nächte). Aber immer nur ein bis zwei Tage lang. Beim Aufwachen fühle ich mich eigentlich wieder topfit, aber meistens reicht schon ein Gedanke an das Erlebte und der Rest des Tages ist vorbei. Es sind eher die ständigen Blockaden im Kopf, die mich fertig machen. Immer wieder die gleichen Gedanken, wie ich aus der Situation raus kommen kann, wenn überhaupt, Selbsthass, Vorwürfe, Verzweifelung usw... Ist schwer zu beschreiben, v.a. wenn wie jetzt eigentlich wieder alles relativ klar ist, aber ich denke, das haben die meisten selbst schon erlebt. Im Moment überwiegen einfach nur Wut und Aggressionen. Ich muss mir einfach immer wieder vorstellen "Ach, dir gehts Scheisse. Tut uns leid für dich, aber wir gehen jetzt dann mal wieder vögeln". C.

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kyuss

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11.07.2004 22:33     Profil von kyuss   kyuss eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Scheiß auf die Beiden. Du brauchst sie nicht.

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Siggi99330

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11.07.2004 23:07     Profil von Siggi99330   Siggi99330 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Versuchs erst einmal damit, daß du dich ganz aus der jetzigen Umgebung rausbringst (z.B. aus dem Zimmer, wo ihr beide aktiv wart,..) Hast du evtl. noch Urlaub und es reicht für einen Last-Minute-Trip, um über die Sache wegzukommen? Wenns doch nicht helfen sollte, dann würde ich mir ein relativ erprobtes Antidepressivum (was schon Generics hat) wie Fluoxetin verschreiben lassen. Dazu reicht auch der Hausarzt, da die Neurologen im Regelfall auch nicht mehr als probieren. Gute Besserung. MFG Siggi

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Stupendous Man

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12.07.2004 00:34     Profil von Stupendous Man   Stupendous Man eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich möchte nur anmerken, dass sich die [b:1c678a5539]Magnetfeldtherapie[/b:1c678a5539] bei der Behandlung von Depressionen als schulmedizinisch anerkannte Methode zu etablieren beginnt. Siehe Artikel im Focus vor einigen Wochen. Demnach können ein Drittel auf starke Verbesserung, ein Drittel auf eine mittlere Verbesserung ihrer Depressionen rechnen. Bei dem letzten Drittel schlägt die Therapie nicht an. Der große Vorteil der MFT liegt in ihrer praktische Nebenwirkungsfreiheit. Du kannst ja mal deinen Facharzt darauf ansprechen. Grüße

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Tommy1982

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12.07.2004 08:30     Profil von Tommy1982   Tommy1982 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:92c6c920ac]Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Und die Kraft, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.[/quote:92c6c920ac]

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Der_Phil

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12.07.2004 09:34     Profil von Der_Phil   Der_Phil eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hey! Erstmal. Du schaffst das. Auch, wenn es vielleicht nicht so einfach geht, wie man es sich wünschen würde. Zu den Psychopharmaka kann ich leider auch etwas sagen, da ich einige Leute kenne, die welche benötigen. Ich sehe das so: Haben die Depressionen körperliche Ursachen, so gleichen Psychopharmaka diese lediglich aus. Sie sind also absolut unerlässlich. Ich kenne das leider zu deutlich, als jemand wegen einer OP zeitweise absetzen musste und dann extrem suicidgefährdet war... Man sollte aber solche Fälle nicht damit verwechseln, wenn Menschen einfach mit ihren Problemen zeitweise überfordert sind. Das kann sich zwar genauso schlimm anfühlen (wurde vor 6 Wochen ziemlich übel von meiner Freundin nach 1 3/4 Jahren verlassen...) aber da hilft nur reden und nachdenken. Ein Psychotherapeut ist da sicherlich auch nicht die schlechteste Idee. Bei dem kannst Du alles erzählen. Ohne darüber nachdenken zu müssen, wie er dann über Dich denken könnte... Halt die Ohren steif Phil

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Hupsi

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12.07.2004 11:35     Profil von Hupsi   Hupsi eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich kann immer wieder nur mit dem Kopf schütteln,wenn ich hier einige Aussagen über AD lese.Klar ist: Medikamente können in so einem Fall nie allein die Lösung sein,sind aber manchmal unausweichlich.Wie schon einige richtig geschrieben haben,handelt es sich bei Depressionen um eine Störung von Botenstoffen im Gehirn,vereinfacht ausgedrückt.Dies kann auch körperliche oder erbliche Ursachen haben (Hormonhaushalt wie z.B Wechelsjahre u.s.w.).Dies is immer zuerst abzuklären,da man sich andernfalls umsonst in die Hände eines Psychologen begibt. Es gibt Menschen,die waren glücklich und sind plötzlich mit schwersten Depris aufgewacht.Diese waren dann genauso schnell wieder weg,als sie das richtige Medikament gefunden hatten,welches sie dann lebenslang einnehmen müssen.Auch solche Fälle gibt es. Ich versteh auch die Angst einiger Leute vor Antidepressiva nicht.Da wird von "Abhängigkeit" und "Wesensveränderung" gesprochen,was mal kompletter Dummfug ist.Die gleichen Leute trinken Alkohol,rauchen Dope oder spritzen Roids....verteufeln aber Medikamente,die den Normalzustand wieder herstellen und nicht mehr!Denkt mal nach. @crashterpiece Da du schon seit der Jugend einiges mit dir "rumschleppst",mußt du zu einem Psychologen,dem du vertraust.Laß dich nicht vom Hausarzt abspeisen ("gehen sie mal spazieren","wetterbedingt").Und laß dir vor allem nichts von Leuten erzählen,die keine Ahnung haben und Dinge wie "Bloß nich zum Psychologen" und "Laß die Finger von Psychopharmaka" von sich geben.Wer sowas schreibt,hatte nie richtige Depressionen,denn ein "hatte ich auch mal" is schnell geschrieben und durch ein Tabuisierung dieses Themas,is das Halb- und Unwissen leider sehr groß. Und denk dran: Depressionen gehen immer vorbei,aber man sollte sich damit auseinandersetzen.Und Finger weg vom Ephe! Hoffe,du vergißt die Alte bald.Was dir passiert ist,stellt mit Sicherheit einen der größen Alpträume dar,die einem zwischenmenschlich passieren können.

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crashterpiece

Beiträge: 2864
Aus: oben bei mutti
Registriert: 01.03.2003

12.07.2004 12:46     Profil von crashterpiece   crashterpiece eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hey, ja ich war gerade bei einer Ärztin. Allgemeinmedizinerin und Psychotherapeutin, ich dachte, da braucht man sich auch nicht allzu vielen Menschen gleichzeitig und persönlich anvertrauen. Ausserdem ist sie auch noch Sportärztin, das hat man das dann gleich in einem Aufwasch mit dabei :) Wir wollten morgen mal so etwas wie ein erstes tieferes Gespräch führen, der Rest wird sich ergeben. danke nochmal allen C.

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kyuss

Beiträge: 3185
Aus: Sky Valley
Registriert: 29.11.2002

12.07.2004 13:29     Profil von kyuss   kyuss eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Du packst das schon :daumen:

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Daemonarch

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Aus: Doofmund
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12.07.2004 13:46     Profil von Daemonarch   Daemonarch eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hey Crashy.. Erstmal Kopf hoch! Das kriegen wir schon wieder gebacken. Zum Thema : Den Beiträgen von Komplement und Zyko ist wohl schwerlich noch etwas hinzuzufügen.. doch : Sieh' zu das du so oft wie möglich aus der Bude rauskommst, triff dich mit dem zuverlässigeren Teil deiner Freunde (die du doch sicher auch hast!). Versuch dich so gut wie möglich abzulenken um mal was anderes in den Kopf zu kriegen. Ich war letztens auch kurz davor depris zu kriegen (hört sich jetzt doof an).. Aber ich hatte merkwürdige Gesundheitsausfälle, die ich mir nicht erklären konnte und die sogar in 2 Monaten Trainingsausfall gipfelten. Ich fürchte das ist bei mir Psychosomatisch, und sowas kann schlimmer sein als eine tatsächliche Erkrankung finde ich. Im endeffekt wird es wohl das beste sein mit jemandem zu reden, der sich die Zeit nimmt zuzuhören und verständnis zu zeigen - das hat mir zumindest immer wieder Auftrieb gegeben.. Ich wünsche dir alles gute! Gruß, Daemo

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crashterpiece

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Registriert: 01.03.2003

13.07.2004 02:03     Profil von crashterpiece   crashterpiece eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
nochmal ein kleines Update: Wir haben uns vorhin alle drei nocheinmal ausgesprochen (eigentlich wollte ich nur mit ihr reden, aber sie hatte meinen besten Freund dann noch zusätzlich eingeladen). Mit ihm bin ich darüber klar geworden, wie und warum er mich mehr verletzt hatte, als er augenscheinlich annehmen konnte. Er hat auch Verständnis dafür gezeigt und es tut ihm auch selbst alles extrem leid. Was sie betrifft: naja, die Psycho-Tante ist sie nicht unbedingt (solange es nicht ihre eigene ist). Wahrscheinlich wird er ihr selbst noch einiges über mich erzählen, ob sie es verstehen wird ist eine andere Frage. Inwieweit ich mit ihrer Hilfe rechnen kann (was ich eigentlich auch nicht unbedingt erwarte und benötige) und alles andere wird die nächste Zeit ergeben. Ich fühle mich jetzt wieder besser, aber trotzdem werden die folgenden Schritte gegangen werden müssen! C.

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wartiger

Beiträge: 551
Aus: Crailsheim
Registriert: 11.06.2003

16.07.2004 16:55     Profil von wartiger   wartiger eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hi, mihc würde interessieren ob hier schonmal jmd. richtig an Depressionen erkrankt ist und jetzt geheilt ist. Zyko? Oder interessiert dich das thema einfach so? Und wenn ja, hattest du auch eine Psychotherapie? ??? Paar Tipps für nen Depressionskranken... :idee:

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Pismo

Beiträge: 44
Aus: Schweiz
Registriert: 07.02.2004

16.07.2004 17:35     Profil von Pismo   Pismo eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich habe diesen Beitrag mal überflogen und wollte nur mal etwas allgemeines anmerken: Leute die keine Ahnung haben was Psychopharmaka sind und scheinbar auch von Therapien keine Ahnung haben sollten einfach nichts sagen! Ich meine wir sind hier im medizinischen Forum! Hallo! Wenn es um irgendwelche Zerrungen oder Verletzungen geht, kann man ja schnell mal mitreden und dann wage ich es auch mal mich dazu zu äussern. Ich studiere übrigens Medizin. Ich weiss daher ein wenig mehr als viele hier, aber wenn ich nur mal sehe was für unqualifizierte Aeusserungen hier gemacht werden...schrecklich! Bei einem Thema wie Depression würde ich also einfach allen empfehlen den Mund zu halten, wenn sie nicht vom Fach sind. (damit meine ich nicht nur Mediziner sondern auch Leute wie Psychologen, Seelsorger, Betreuter, Pflegepersonal etc.) Nichts ist schlimmer als ein falscher Rat! An die die denken, dass Psychopharmaka dich zu einem anderen abgeschotteten Menschen oder was auch immer machen: Schaut weniger TV! Natürlich gibt es auch Leute die einen sehr löblichen Beitrag geleistet haben und Aufklärungsarbeit geliefert haben. DANKE! Das musste ich einfach mal loswerden! Fazit: Mitreden bei Verletzungen:ok Bei ernsten Problemen: Lieber nichts sagen als was falsches! Aufmunternde Kommentare und Erfahrungsberichte sind angebracht, aber nicht Aussagen über Sachen von denen man nichts versteht.

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Ruhrge`BeaT

Beiträge: 4962
Aus: tiefstes Ruhrgebeat!
Registriert: 30.06.2003

16.07.2004 18:22     Profil von Ruhrge`BeaT   Ruhrge`BeaT eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:598a115ebd="hubba00"]ich habe auch mit schweren depressionen zu kämpfen obwohl man es mir nicht ansieht! ich weiß aber nicht warum(keine probleme mit frauen, freunden ect.) seit 1 jahr will ich nicht mehr fortgehen oder irgendetwas unternehmen! bin nur noch in die schule oder zum training gegangen! das einzige was mir derzeit spass macht ist training! aber tableten will ich auf keinen fall schlucken...sind meiner meinung auch nicht die lösung! wollte nur meine erfahrungen posten... du bist nicht alleine!! lg hubi[/quote:598a115ebd] leide auch an so nem scheiss, aber ich denke mal das kommt wegen dem heftigen Drogenkonsum früher... seitdem ich mitllerweile mehr als ein Jahr komplett clean bin ist trotzdem nicht mehr alles so wie früher und die lust unter Mitmenschen zu sein geht bei mir gegen null! Klar einige Berufsschulkollegen sind noch voll in ordnung, aber großartig mit z.B. in die Stadt zu gehen möchte ich nicht, bin das gesabbele leid! mit ner freundin sieht es auch schlecht aus, da gibt es so nen mädel das hol ich immer zur berufsschule ab und so, aber die hat nen freund... die hat mir schonmal so gesagt, ob ich sie lieben würde, falls ja würde sie keinen kontakt mehr mit mir wollen! Ist schon beshizzen so wie es jetzt geht, aber ich hoffe es geht von alleine wieder und zu so nem Psychater oder so zu gehen hätte ich niemals den mut zu! wünsche dir alles gute für die Zukunft, crashter! Hoffentlich kommst du drüber hinweg!

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ottonis

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Registriert: 26.06.2003

17.07.2004 21:04     Profil von ottonis   ottonis eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Die neueren SSRI sind sehr gut verträglich, Paradebeispiel ist escitalopram (cipralex). Schneller Wirkeintritt (bereits nach einer Woche). Transkranielle Magnetstimulation (rTMS) gibts IMO nur in großen Zentren (z.B. Uniklinik). Da halte ich die SSRIs aber für harmloser, was die Nebenwirkungen betrifft. Weitere Maßnahmen: 1. Partieller Schlafentzug: Um 21.00 Uhr schlafen gehen. Um 00:30 aufstehen. Danach nicht mehr schlafen (auch nicht einnicken) bis zum nächsten Tag 21.00 Uhr. Dann normal schlafen. 2. Folsäure-Supplementation. Z.B. Folsan (Apotheke, 5 mg Folsäure) 3. Cardio-Training (mal für 30-45 Min richtig aus der Puste kommen am Ergometer) 4. Omega-3 Fettsäuren (z.B. Lachsölkapseln). 5. Viel in die Sonne gehen!!! Es allerdings korrekt, dass zu einer lege artis Behandlung der Depression auch eine Psychotherapie gehört, am besten eine kognitiv-bahviorale. Da werden bestimmte Denkweisen, die in einer Depression typischerweise vorhanden sind, aufgedeckt, besprochen wie man sie anders gestalten kann. Auf diese Weise wird der Depression ein Teil des "Treibstoffs" entzogen, das sie am Laufen hält und verstärkt. Gute Besserung! Gruss Ottonis

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Lord Phese™

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17.07.2004 21:59     Profil von Lord Phese™   Lord Phese™ eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Eine kurze Zwischenfrage, falls gestattet: Wie nennt sich eine Depression, die in großen Abständen auftritt, mehrere Jahre, und dann einige Monate anhält? Gx LP

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ottonis

Beiträge: 76
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17.07.2004 22:09     Profil von ottonis   ottonis eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
An Lord Phese: Dies wäre mit einer "Rezidivierenden depressiven Störung" vereinbar.

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Lord Phese™

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17.07.2004 22:16     Profil von Lord Phese™   Lord Phese™ eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Vielen Dank. Dann leide ich wohl daran. Aber jetzt will ich den Thread nicht weiter stören. Gx LP

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crashterpiece

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17.07.2004 23:39     Profil von crashterpiece   crashterpiece eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:3365b71151="crashterpiece"]Der einzige Mensch, den ich fragen könnte (selbst eine Psycho-Therapie hinter sich) ist momentan im Ausland und überhaupt eher zu meinen Freunden geneigt, als zu mir (d.h. ich habe keine Telefonnummer etc). [/quote:3365b71151] Tja, die Dinge haben sich geändert. Sie ist seit 2 Wochen tatsächlich wieder im Land und wir konnten mittlerweile auch ein paar Worte wechseln. C.

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Thomas...

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19.07.2004 11:17     Profil von Thomas...   Thomas... eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Du hast geschrieben dass du Ephedrin nimmst. Eine nicht zu verachtene Nw davon sind Stimmungsschwankungen beim Nachlassen der Wirkung. Ich kenne das, und die Schwankungen haben es in sich. Leider. Wenn du eine Booster beim Train brauchst, nimm alternativ lieber (viel)Koffein. Lass das andere Zeug weg. Ist doch ungesund. [img:a116ad40c7]http://www.mega-content.de/smilies/smilies_Picture/kranke_smilies/8.gif[/img:a116ad40c7] Was anderes [b:a116ad40c7]@ all[/b:a116ad40c7] Hat jemand Erfahrung mir Eigenblutinjektionen/Eigenbluttherapie gegen Depris? Wollte das testen, nur weiß ich nicht ob sowas Wirkung auf die Stimmung hat.

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bulkolly

Beiträge: 864
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20.07.2004 09:12     Profil von bulkolly   bulkolly eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hi crashterpice. Ich kann Dir nur raten wirf die falsche Scheu über Board und geh mal unverbindlich zu einem Neurologen/Psychiater. Ich habe im engsten Familien/Freundeskreiszwei Fälle von Depressionen hautnah miterlebt, die beide scheinbar nur Ursachen ohne medizinischem Hintergrund hatten, doch trotzdem medikamentös erfolgreich behandelt werden konnten. Fast immer steckt hinter Depressionen auch eine Störung des Hirnstoffwechsels. Am beten ist natürlich eine Kombination us medikamentöser Behandlung und Psychologischer Behandlung. Laß Dir keine Horrormärchen über Antidepressiva aufschwätzen. in Suchtpotential besteht hier bei den meisten nicht und es gibt die verschiedensten Wirkstoffe und Wirkmechanismen. Habe selbst jahrelang phasenweise Ephedrin genommen und hatte dann das Problem ständiger Schwindelgefühle (nicht direkt Depressionen). Hier konnte ein Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer sehr gut helfen. Gegen die Unruhezustände (kenne ich leider nur zu gut) kann ein leichtes Sedativum abends echte Wunder wirken. Ich würde wegen dieser Sachen aber auf keinen Fall wie von anderer Stelle hier empfohlen nur zum Hausarzt gehen. So was gehört von einem erfahrenen Neurologen abgeklärt, der auf dem Gebiet einfach viel mehr Erfahrung hat. Wenn du mehr Infos brauchst schick mir ne PM. Gruß Olly

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