Bodybuilding Net
  Bodybuilding Allgemein
  Dehnen (Warm machen)

Neuen Beitrag erstellen  Antwort schreiben
supplements | geräte | fatburner | prohormone | suche

Neueste Beiträge
Author Dehnen (Warm machen)
renegade_II

Beiträge: 133
Aus: Wiesbaden
Registriert: 26.05.2004

27.07.2004 01:25     Profil von renegade_II   renegade_II eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hallo, wollte mal Fragen, wie ihr das mit dem Dehnen handelt. Hab letztens während des Trains mal spassenshalber versucht mit den Händen an die Füße zu kommen; habs fast nicht gepackt und hab mir gedacht, dass ich ja eigentlich noch jung bin und dafür viel gelenkiger sein müsste. Außerdem solls ja auch verletzungen vorbeugen, wobei ich gestehen muss, dass ich vor dem Training selten dehne +warmmache! lg renegade

IP: Logged

clyde

Beiträge: 42
Aus: Düsseldorf
Registriert: 02.04.2003

27.07.2004 01:34     Profil von clyde   clyde eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Habe auf nee sowas brauch ich net geklickt und möchte auch gerne begründen warum: Laut "relativ" neuen studien ist das dehnen bei sportarten in denen explosiv kraft freigesetzt wird dass dehnen kontraproduktiv. Denn beim dehnen werden die Muskelphasern auseinander gezogen und haben "schlechteren gripp" wenn sie sich zusammenziehen müssen um die kraft zu leisten. Optimal ist es den Muskel vor dem Hauptakt ;) in vorspannung zu bringen um eine optimale ausbeute zu erreichen( mit ein grund dafür warum 100 meter sprinter vorm dem in die startlöcher gehen noch 2-3 mal in die luft springen). Dehnen tue ich mich wenn dann nach dem training um die muskeln zu weiten und einen bessere durchblutung und nährstoffversorgung zu erreichen. mfg clyde

IP: Logged

]Ronin[

Beiträge: 6
Aus: nähe AC
Registriert: 26.07.2004

27.07.2004 01:50     Profil von ]Ronin[   ]Ronin[ eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Nun, ich halte es in Maßen für angebracht seine Muskeln auf Temp. zu bringen. Ich würde niemals mit Brust anfangen ohne sie vorher durch 2x10 WH warm zu machen. Das mache ich seit Jahren so, fühle mich dann auf der sicheren Seite. Leistungseinbußen konnte ich bis dato nicht feststellen. Sei es bei Brust, Trizeps oder Rücken. Gruß

IP: Logged

meissmar

Beiträge: 487
Aus: Erlangen
Registriert: 06.05.2002

27.07.2004 07:47     Profil von meissmar   meissmar eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
"unter dehnen Verstehe ich auch Warmmachen!" das hab ich früher auch mal, das ist aber etwas völlig anderes. aufwärmen hat mit dehnen nichts zu tun.

IP: Logged

eldevino

Beiträge: 240
Aus:
Registriert: 31.03.2004

27.07.2004 09:35     Profil von eldevino   eldevino eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich mach mich warm mit wenig Gewicht und manchmal dehne ich mich noch vorher+dazwischen. Bei uns gibt es ein therapeutischen Seilzug, den nutze ich, um meine Schultern auf BD vorzubereiten :o)

IP: Logged

rantanplan

Beiträge: 2087
Aus: Dresden
Registriert: 09.01.2001

27.07.2004 12:51     Profil von rantanplan   rantanplan eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Vor dem Training wird generell [b:23199ee4a5]nicht[/b:23199ee4a5] gedehnt! Für Kraftsportarten kann das kontraproduktiv sein. Während dem Training wird zudem lediglich der Antagonist gedehnt!

IP: Logged

Ramml

Beiträge: 227
Aus: Schwechat
Registriert: 15.07.2004

27.07.2004 13:12     Profil von Ramml   Ramml eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Antagonist ist der "Gegenmuskelt"??? z.B.: Bei Bizeps Cursl der Trizeps oder????

IP: Logged

rantanplan

Beiträge: 2087
Aus: Dresden
Registriert: 09.01.2001

27.07.2004 13:38     Profil von rantanplan   rantanplan eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
...ja, das meinte ich.

IP: Logged

g3o

Beiträge: 27
Aus: Bonn-Bad-Godesberg
Registriert: 12.02.2004

27.07.2004 14:21     Profil von g3o   g3o eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich selber dehne mich nur nach Cardioeinheiten (3 mal in der Woche), während oder vor dem Hanteltraining verzichte ich gänzlich darauf, weil es mir zu zeitintensiv ist. Der Sinn sei auch mal dahingestellt (Ausnahme sind Aufwärmsätze)...

IP: Logged

daywalker2004

Beiträge: 118
Aus: Neverland Ranch
Registriert: 09.05.2004

27.07.2004 14:39     Profil von daywalker2004   daywalker2004 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich dehne nie vor aber [u:097b29dafa]nach[/u:097b29dafa] dem Training. Vor dem Training würde bedeuten, Energie zu verbrauchen (wenn auch im überschaubaren Rahmen). Allgemein wird sogar die Meinung verteten, dass Dehnung vor dem Training sogar "schädlich" sein soll. Laut "Forschungsberichten" verkürzen sich (angeblich) durch intensives Muskeltraining die Rezeptoren. Sind diese verkürzt, dann erweisen sie sich als "Leistungsbremse" beim nächsten Workout. Ausserdem hilft dehnen nach dem Training nicht zu einem "starken Trottel" zu werden, weil man einfach beweglicher ist.

IP: Logged

Tim_FX

Beiträge: 829
Aus: Hannover
Registriert: 25.04.2003

27.07.2004 16:18     Profil von Tim_FX   Tim_FX eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Warmmachen vor dem Training, dehen danach. Hab ich als Anfänger nie gemacht, bis ich mich dann verletzt habe.

IP: Logged

Dobi

Beiträge: 714
Aus: Gummersbach
Registriert: 20.05.2003

27.07.2004 16:26     Profil von Dobi   Dobi eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
dehnen ersetzt das warmmachen nicht. ich dehne mich vorm training dynamisch, danach statisch/isometrisch :)

IP: Logged

renegade_II

Beiträge: 133
Aus: Wiesbaden
Registriert: 26.05.2004

27.07.2004 16:40     Profil von renegade_II   renegade_II eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
hmm ich so schon, die meinungen gehen auseinander. hab ich aber auch erwartet. ich mache es (meistens) so: ich laufe mich 10 minuten warm, mach dann nen satz mit halbem gewicht und fang dann voll an. nach dem training dehne ich mich.

IP: Logged

Falk333

Beiträge: 4831
Aus: Pirna
Registriert: 17.10.2003

27.07.2004 20:19     Profil von Falk333   Falk333 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
warm machen nein Dehnen zum Schluss immer!

IP: Logged

engel

Beiträge: 18
Aus: Gummersbach
Registriert: 12.03.2003

28.07.2004 07:24     Profil von engel   engel eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Hier mal nen kl. Text zum Thema "Dehnen im Sport" ;) Was ist dran am Dehnen (Stretching)? - Fakten und Mythen Dr. Kurt A. Moosburger, Facharzt für Innere Medizin und Sportarzt Fast alle machen es und kaum jemand weiß, warum eigentlich. Die Rede ist vom Dehnen, welches nach allgemeinem Verständnis ein fester Bestandteil des Trainings sein muss. Immer häufiger wird aber gerade in letzter Zeit das Dehnen in Frage gestellt und sogar auf ein mögliches Verletzungsrisiko durch Dehnen unmittelbar vor oder nach einer Trainingseinheit hingewiesen (siehe unten). Dehnen oder nicht dehnen, fragt sich der Sportler. Der Stand der Dehnforschung ist nicht so einfach darzulegen, da sicherlich noch nicht alle Fragen geklärt sind. Aber ein paar Mythen kann man entkräften. Mythos Nr. 1: Dehnen als Verletzungs- und "Muskelkater"prophylaxe: Beim Dehnen muss man unterscheiden zwischen kurzfristigen und langfristigen Effekten. Unmittelbar nach dem Dehnen steigt die Gelenkreichweite messbar. Dies ist aber vorwiegend auf eine höhere Dehnungsspannungstoleranz und nicht etwa auf bestimmte Veränderungen im Muskel zurückzuführen. Bei intensiven Dehnprozeduren kommt es zu enormen mechanischen Spannungen im Muskel, die alleine schon Muskelkater (=DOMS: delayed onset muscle soreness) bewirken oder verstärken können. Zusätzlich konnten Untersuchungen von WIEMANN und KLEE zeigen, dass Schnellkraftleistungen unmittelbar nach statischem (also gehaltenem) Dehnen schlechter sind (und zudem ein DOMS provoziert wird). Ein nicht allzu intensives dynamisches (also federndes) Dehnen in der Übungsvorbereitung zur Vergrößerung der Flexibilität und zum Absenken der passiven Muskelspannung ist vertretbar. Intensives Dehnen sollte nur vor Trainingseinheiten in Sportarten stattfinden, in denen die Beweglichkeit eine leistungsbestimmende Komponete darstellt, etwa beim Turnen, Kampfsport oder Hürdenlauf. Nicht nur vor, auch nach einem Krafttraining sollte intensives statisches Dehnen vermieden werden, da trainingsbedingte kleinste Verletzungen (Mikrotraumen innerhalb der Muskelfaser aufgrund exzentrischer Muskelarbeit) verstärkt werden und somit ein Muskelkater (DOMS) provoziert bzw. verstärkt wird. Das gilt übrigens auch für das Bergablaufen, wie KOLLER et al zeigen konnte. Ein solches stellt eine nicht zu unterschätzende exzentrische Muskelbelastung dar, ebenso das "Abbremsen" nach Sprint-Intervallen. Es stellt sich die Frage, wann ein Dehntraining "schädlich" sein kann. Wenn man sehr intensiv und lange dehnt, kommt es zum Creeping-Phänomen und die Muskel-stiffness nimmt ab. Dadurch ist eine gewisse Verletzungsgefahr gegeben. Erklärung zu den Begriffen "Muskelstiffness" und "Creeping-Phänomen" (Diese beiden Begriffe werden häufig zusammen verwendet): Muskelstiffness: Sie bezieht sich eigentlich auf die Härte des gesamten tenomuskulären Systems. Sie errechnet sich aus dem Verhältnis aus notwendiger Kraft und Längenzunahme bei Dehnung des Muskels. Interessant wird die Sache bei Reaktivkraftanforderungen, denn die Stiffness ist entscheidend, wenn es um die Speicherung und Wiedergewinnung von Energie im Dehnungs- Verkürzungszyklus. Ursächlich sind an der Stiffness beteiligt: - Neurale Faktoren: Vorinnervation, Reflexinnervation - Viskoelastische Faktoren: Elastizität und Plastizität des Muskel-Sehnenkomplexes. Durch andauerndes Dehnen werden das Innervationsverhalten sowie die viskoelastischen Eigenschaften kurzfristig negativ beeinflusst, sodass die Stiffness abnimmt. Dadurch sind geringere Reaktivkraftleistungen und möglicherweise auch ein erhöhtes Verletzungsrisiko zu erwarten. Creeping-Phänomen: Das Creeping-Phänomen beschreibt eine kurzfristige Längenveränderung des Muskels. Es liegt die Tatsache zugrunde, dass sich langsame Dehnungen anders auf das Bindegewebe auswirken als schnelle. Durch langsames und kontinuierliches Dehnen richten sich die Kollagenfibrillen, die im ungedehnten Zustand nicht linear zu der in Zugrichtung wirkenden Kraft orientiert sind, in Zugrichtung aus. Dadurch kommt es zu einer echten Längenzunahme des Muskels. Dieser Effekt hält auch nach der Dehnung noch eine Zeit lang an. Zusammenfassend schützt Dehnen unmittelbar vor sportlichen Leistungen nicht vor Verletzungen, sondern begünstigt sie eher. Mythos Nr. 2: "Muskelverkürzung": Die Vorstellung, ein Muskel verkürzt sich, wenn er nicht gedehnt wird, ist plausibel, aber überholt. Die Länge eines Muskels per se ist immer gleich. Eine "Verkürzung" wird üblicherweise im Rahmen eines Muskelfunktionstest festgestellt. Damit ist aber eine eingeschränkte Flexibilität bzw. eine verminderte Toleranz gegenüber einer Dehnungsspannung gemeint (und so sollte man es auch bezeichnen), eine wirkliche Verkürzung eines Muskels besteht dabei nicht. Die Muskelverkürzung ist funktionell zu betrachten, d.h. wenn ein Muskel seine optimale Kraftentfaltung in einem kleineren Winkel hat, als er sollte, kann man von einer "Verkürzung" sprechen. Angezeigt ist es dann, den Gegenspieler zu kräftigen und den Muskel über möglichst große Amplituden (ROM: range of motion) arbeiten zu lassen. Damit wird auch wieder ein Gleichgewicht in den Ruhespannungen auf beiden Seiten hergestellt (Ausgleich muskulärer Dysbalanzen). Durch Dehnen wird der Muskel nicht strukturell länger (auch nicht "schlanker", wie vielfach geglaubt wird), dennoch kann die Beweglichkeit erhöht werden. In der Prävention und Rehabilitation ist das ein wichtiges Argument fürs Dehnen. Im Gesundheitssport kann man deshalb ruhig dehnen und kräftigen in einer Trainingseinheit. Zusammenfassung: Beim Dehnen gibt es eine Spannung auf die Muskulatur. Ist die Spannung hoch, kann damit sogar ein hypertrophiewirksamer Reiz erzielt werden. Nach intensivem Ausdauertraining (Laufen), bei dem es auch zu kleinsten Verletzungen (Microtraumen durch exzentrische Belastung) im Muskel kommt, ist Dehnen als zusätzliche mechanische Beanspruchung sicher nicht angebracht. Wer exzentrisches Krafttraining oder IK-Training (Training der intramuskulären Koordination) macht, sollte Dehnübungen auf einen anderen Tag verschieben. Im Gesundheitssport sind die Beanspruchungen geringer. Meistens nehmen sich die Leute nur an zwei oder höchstens drei Tagen Zeit für‘s Training und verbinden damit in der Regel auch das Dehntraining. Abschließend bleibt noch anzumerken, dass ein “Aufwärmen“ der Arbeitsmuskulatur vor jedweder körperlichen Belastung bzw. Trainingseinheit zweifellos zweckmäßig ist: Eine drei- bis fünfminütige Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems mittels mäßig-intensiver Ausdauerbelastung (zyklisch-dynamische Muskelarbeit, die mindestens ein Sechstel der gesamten Skeletmuskulatur involviert) steigert das HMV (Herzminutenvolumen, siehe "Das Sportherz") und damit auch die Durchblutung der Muskulatur, was sich positiv auf deren Leistungsbereitschaft auswirkt. Das Wichtigste  Im Gesundheitssport ist Dehnen wichtig und sollte deshalb regelmäßig durchgeführt werden, um die Beweglichkeit zu erhalten bzw. zu steigern.  Muskuläre Dysbalancen und "Verkürzungen" können mit Dehnen allein nicht korrigiert werden. Hiefür ist ein Krafttraining vor allem der Antagonisten mit großen Bewegungsreichweiten zweckmäßiger.  Eine Verletzungsprophylxe durch Muskeldehnung ist nicht möglich, auch ein "Muskelkater" kann damit nicht verhindert, vielmehr kann er damit provoziert werden. Wer exzentrisch oder mit sehr hohen Bewegungsgeschwindigkeiten oder Lasten trainiert, sollte nicht unmittelbar vor und nach dem Training dehnen, sondern sich ein eigenes Dehntraining einrichten.  Ein allgemeines Aufwärmen von wenigen Minuten vor Trainingsbeginn ist empfehlenswert. Links zu diesem Thema: http://www.verwaltung.uni-wuppertal.de/presse/output/okt98/stretching.html http://w3.uni-wuppertal.de/www/FB3/sport/bewegungslehre/wiemann/mukade.PDF http://www.philippka.de/zeitschriften/lsp/probe/Aufwaermen.pdf WEITERE LITERATUR: http://www.leistungssport.com/ Zum Thema "Muskelverspannungen" Das Thema "Muskelverspannungen" ist leider nicht ganz so trivial, wie es oftmals gehandhabt wird. Ein Muskel hat immer eine gewisse Ruhespannung, d.h. er setzt einer Dehnung immer eine gewisse Spannung entgegen, auch wenn er nicht gerade von einem Nerven angeregt wird. Dafür sind hochelastische Filamente im Muskel verantwortlich, die die Aufgabe haben, den Muskel immer wieder in seine Ausgangslänge zurückzubringen. Durch Zunahme der Muskeldicke beim Krafttraining erhöht sich diese Ruhespannung, die auch durch Dehnen nicht gesenkt werden kann. Durch Dehnen kann aber die Bewegungsreichweite erhöht werden und deshalb sollte es auch durchgeführt werden (siehe oben). Auch eine Muskelverkürzung ist davon nochmal unabhängig zu betrachten (siehe oben). Darunter versteht man einerseits eine Einschränkung der Beweglichkeit und weiters der Zustand, dass eine optimale Kraftentfaltung in einem kleineren Gelenkwinkel erreicht wird, als es einem Norm- oder einem Referenzwert entspricht (z.B. im Links- Rechts-Vergleich). Zum Muskeltonus: Der aktuelle Muskeltonus (Muskelspannung) wird situativ angepasst. Grundsätzlich gibt es im Hirnstamm eine Schaltstation, die Formatio reticularis, die den Muskeltonus reguliert. Auch wenn ein Muskel nicht sichtbar kontrahiert, kann er je nach Situation einen unterschiedlichen Muskeltonus haben. Wenn man z.B. friert, ist dieser Tonus erhöht, damit Wärme abgegeben wird. Auch der Grad der ZNS-Aktiviertheit beeinflusst die Höhe des Tonus. Im Schlaf ist z.B. der Muskeltonus der gesamten Muskulatur geringer als kurz vor einem Wettkampf. [Kleiner Exkurs: Die Erhaltung des Muskeltonus verbraucht relativ viel Energie. Viel Muskelmasse zu haben, bedeutet also Luxus, weil es viel Energie benötigt. Wer abnehmen will, sollte deshalb den Vorteil eines gesteigerten Ruheumsatzes nicht außer Acht lassen.] Zur "Verspannung": Fehlbelastungen, sportliche Inaktivität und dadurch schwache Muskeln oder aber knöcherne Veränderungen können zu lokalen Tonuserhöhungen führen. Ein gutes Beispiel sind Skoliosen und die damit verbundenen Rückenschmerzen. Durch eine asymmetrische Form der Wirbelsäule in Kombination mit wenig leistungsfähiger Muskulatur kann es dazu kommen, dass einzelne Bereiche mitunter stark hyperton sind. Diese starke Tonuserhöhung wird schmerzhaft spürbar und klingt auch im Schlaf nicht richtig ab (=Morgensteife). Bei der Nackenmuskulatur kann hypertone Muskulatur sogar Kopfschmerzen provozieren, den Spannungskopfschmerz. Auch Stress wirkt sich auf den Muskeltonus aus und kann so in diesen Kreislauf eingreifen und Rücken- und Kopfschmerzen unterstützen. Was kann man dagegen tun? Gegen die knöcherne Veränderung der Wirbelsäule recht wenig. Man kann sie nicht mit gezielten Kräftigungsübungen wieder gerade biegen. Man kann aber durch Maßnahmen wie PNF, system. Entspannung, Massagen und Traktionen den Muskeltonus senken. Durch gezieltes Krafttraining der schwachen Muskeln kann man diese leistungsfähiger machen. Das führt dazu, dass die alltäglichen Belastungen und Fehlbelastungen nicht mehr so gravierend sind. Um die oben genannten Maßnahmen durchzuführen und sich geeignete Übungen zeigen zu lassen, empfehle ich, sich an einen erfahrenen Krankengymnasten oder Physiotherapeuten zu wenden. Die oben genannten Maßnahmen sind genau deren Domäne. Die Übungen sind zwar alles andere als angenehm, aber wer unter Verspannungen leidet, wird erstaunt sein, wie schnell die Beschwerden bei der richtigen Behandlung auch wieder nachlassen. Thomas Markmann, Sportwissenschaftler Kurt A. Moosburger, Sportarzt Pressemeldungen zu einer kürzlich veröffentlichten Studie im British Medical Journal (BMJ 2002; 325: 468 - 470): Stretching hilft nicht gegen Muskelkater LONDON. Stretchen vor oder nach dem Sport verhindert nicht den Muskelkater und ist als Prävention für Verletzungen wirkungslos, so Rob Herbert, School of Physiotherapy, Universität Sydney, Australien (BMJ 2002; 325: 468–470). Als Datengrundlage für ihre Erhebung verwendeten die Autoren fünf Studien mit insgesamt 77 Probanden. Drei Studien untersuchten den Effekt des Stretchens nach Durchführung von Übungen, zwei Studien bewerteten die Wirkung vor sportlichen Betätigungen. Alle Studien zeigten, dass die Schmerzreduktion durch Stretchen minimal ist. Herbert et al. stellten zudem fest, dass auch das Verletzungsrisiko durch Stretchen nicht sinkt. Zwei Studien - die Probanden waren durchtrainierte Rekruten - ergaben, dass kontinuierliches Stretchen nur eine Verletzung innnerhalb von 23 Jahren verhindern würde. Da die meisten Sportler ein weit geringeres Verletzungsrisiko haben, wäre die protektive Wirkung des Stretchens für sie noch geringer, schlussfolgern die Autoren. Die Ergebnisse stehen im krassen Gegensatz zur allgemeinen Praxis und werden deshalb Anlass für Veränderungen sein, heißt es in einem begleitenden Editorial im BMJ. /et Dehnübungen als Zeitverschwendung? Britische Studie: Weder das Risiko von Verletzungen noch das von Muskelschmerzen werde verringert (London) Wer vor dem Joggen die Ferse an das Gesäß zieht oder mit anderen Dehnübungen seinen Körper fit für Leibesübungen machen will, verringert einer Studie zufolge keineswegs das Verletzungsrisiko. Das "British Medical Journal" veröffentlichte eine Untersuchung, wonach Dehnübungen vor oder nach dem Sport mit Blick auf die Gesundheit eine reine Zeitverschwendung sind. Australische Wissenschaftler seien nach der Analyse fünf bestehender Studien zu dem Schluss gekommen, dass Dehnübungen weder das Risiko von Verletzungen noch von Muskelschmerzen verringern. Der Nutzen sei so gering, dass sich die Sportler die Mühe schenken könnten, hieß es. Dem Bericht zufolge analysierten die Wissenschaftler unter anderem den Sinn von Dehnübungen bei der Ausbildung von Armee-Rekruten, die als besondere Risikogruppe gelten würden. Dabei seien sie zu dem Schluss gekommen, dass durch das "Warmmachen" im Durchschnitt gerademal eine Verletzung in 23 Jahren vermieden werde. (Reuters) Links dazu: Der Beitrag im BMJ als Volltext School of Physiotherapy (University of Sydney) Innsbruck, im Oktober 2002 (überarbeitet im Juni 2003) nach oben

IP: Logged

meissmar

Beiträge: 487
Aus: Erlangen
Registriert: 06.05.2002

28.07.2004 08:21     Profil von meissmar   meissmar eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:e90fd3feee="daywalker2004"]Ausserdem hilft dehnen nach dem Training nicht zu einem "starken Trottel" zu werden, weil man einfach beweglicher ist.[/quote:e90fd3feee] auch wenn dieser mythos nicht totzukriegen ist: durch dehnen wird man auf die dauer nicht beweglicher, außer man macht es so intensiv, dass die stabilität der gelenke dabei auf die dauer flöten geht. ich weiß man kämpft grad bei dem thema gegen windmühlen, aber jedem der neu ist hier kann ich nur www.nostretch.de empfehlen. ich selbst dehne mich seit 1 1/2 jahren nicht mehr und bin sicher nicht unbeweglicher geworden. einige meiner spieler (american football) haben sogar probleme in den fersen oder schulter erst losgekriegt, nachdem nie nicht mehr dehnen.

IP: Logged

Mr.Green

Beiträge: 35
Aus: Nähe Würzburg
Registriert: 29.12.2003

28.07.2004 08:41     Profil von Mr.Green   Mr.Green eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:9c981867b7](unter dehnen Verstehe ich auch Warmmachen!)[/quote:9c981867b7] Ich nicht. Warmmachen ist meiner Meinung nach Pflicht, Dehnen wohl nicht. (Okay, ich gestehe... manchmal hab ich nach dem Training irgendwie das Bedürfnis zumindest die Brust zu dehnen, und gebe diesem Bedürfnis dann auch meist nach.)

IP: Logged

daywalker2004

Beiträge: 118
Aus: Neverland Ranch
Registriert: 09.05.2004

28.07.2004 10:33     Profil von daywalker2004   daywalker2004 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@ meissmer Das Problem bei der ganzen Geschichte ist wahrscheinlich jenes, dass jeder irgendetwas anderes erzählt und man in einem solchen Fall nicht weiss was man glauben soll. Ich möchte meinen Standpunkt nicht unbedingt verteitigen. Dennoch hat sich der Passus mit den Rezeptoren recht schlüssig angehört ( [url]www.bblex.de[/url] ). Die Überschrift lautete hier "Wer dehnt schon? Antwort: Die Profis" (oder so ähnlich/daher habe ich auch den Spruch mit dem "starken Trottel"). Auf jeden Fall werde ich weitere Beiträge interessiert verfolgen. Greetz!

IP: Logged

06AHALW

Beiträge: 201
Aus: Niederösterreich
Registriert: 26.01.2004

28.07.2004 11:02     Profil von 06AHALW   06AHALW eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
vor der TE 5 min auf den Hometrainer nach der TE dehnen edit: selbstverständlich einen aufwärmsatz vor jeder übung

IP: Logged

Pecto

Beiträge: 5820
Aus:
Registriert: 23.02.2004

28.07.2004 11:54     Profil von Pecto   Pecto eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Dehnen nur nachm Training. Verbraucht lt. meinem Physiotherapeuten zuviel Energie ums vorm Training zu machen... Vorher nur ein paar Aufwärmsätze pro Muskelgruppe!!

IP: Logged

Dobi

Beiträge: 714
Aus: Gummersbach
Registriert: 20.05.2003

28.07.2004 23:50     Profil von Dobi   Dobi eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:587e110aab="meissmar"]durch dehnen wird man auf die dauer nicht beweglicher, außer man macht es so intensiv, dass die stabilität der gelenke dabei auf die dauer flöten geht.[/quote:587e110aab] ähm sorry, aber: LOL! wenn nich durch dehnen, wie dann? ob statisches stretching jetz sinnvoll iss oder nich, darum gehts ja jetz nich, dass statisches stretching vorm training schlecht iss bestretite ich auch nich. aber wie zb sollen leute, die kompositorische sportarten betreiben beweglicher werden, wenn nich durch denen? und ich meine nicht nur statisch-passives, sondern auch aktives, dynamisches und isometrisches stretching.

IP: Logged


Neuen Beitrag erstellen  Antwort schreiben
Gehe zu:
Weitere Forenbeiträge:
Profitraining?, rätsel-hilfe, UnitedPharm?, Levrone Comeback, druckgefühl nach leistenuntersuchung, GH Max von Universal, Pickel am Hintern, Probleme mit Arimidex, Wenn kein neuer Anbieter dann geht unsere Seite offlne!, Ausschleichen mit Testogel?, Echt oder nicht?, Sprengung des rechten Schultereckgelenk: Lockwood 3, Haare retten nach der kur?, Was haltet ihr von US ProductLine?, Gründe für den Irakkrieg, Rühl´s Gastauftritt in Mainz?Kürmusik?, Michelle Bellini, Zuviel künstliches Vitamin C für Herzinfarkte verantwortlich ?, RIP mein Audi (mit Bild), Nicht nur Vioxx betroffen!, ng/ml in pg/ml umrechnen?, Einnahmezeitpukt Clomifen, Desensibilisierung und Ephedrin, komplexe TP-Nutrition-Cardio Frage !, Wie weit runter beim Kreuzheben?, wichtig, bitte kurz lesen ! danke, fitness trainer b lizens, wie oft ess ihr Magerquark?, Suche: Latzugstange, Eure Meinung zu "The suffering"


Themen dieser Seite:
Dehnen, Warm, Training, Muskel, Die, Das, Muskeltonus, Durch, Ich, Dehnübungen, Studien, Muskelkater, Verletzungen, Krafttraining, Der, Warmmachen, Ein, Wer, Verletzungsrisiko, Muskulatur, Muskels, Energie, Creeping, Phänomen, Auch, Bmj, Stretchen, Thema, Beweglichkeit, Bei


Shoplinks:

- Bodybuilding Szene Shop -
RP-2.5kg
Vibrator Rubber Lover
LBB-28
Sportrevue Magazin
Elliptical Crosstrainer Endurance Pro CS HRC
Bezaubernder Multicolor-Bernstein-Anhänger mit Silber
Buch Meine Lust an der Unterwerfung
Bodyhose *N-Traxx*
Maxi-CD: Mr. Natural Wonder
Handbuch Synthol
LM-80
Traumhafte Bernstein Halskette.
Multi Power CHITOforte (Blockt 168 g Fett)
MCG-442
Weider Super Mega Mass 2000 Riegel - 60g

- Hardcore Shop -
Dymatize Z-Force - 120 Kaps.
Dymatize Super Amino 4800 - 300 Kaps.
Muscle Max Pro DHEA - 120 Kaps.
Super Stacker Extra-Yellows(+Ephedra)-100 Caps
Hardcore Products BCAA Amino - 100 Tabs
Extrem Mass Builder - 100 Tablets
Powerman L-Carnitin - 1000g
Dymatize CLA - 90 Kaps.
Hardcore Products Chitosan - 120 Kaps.
Hardcore Products L-Carnitine Caps - 150 Caps
Dymatize Guggul Complex - 90 Caps
Hardcore Products HCA - 100 Kaps.
Powerman 100% Egg Protein - 750g
NVE Stacker 3 (+Ephedra) - 100 Caps
Dymatize Vanadyl Complex - 120 Kaps.

- Hot Sex Shop -
Mini-G-Punkt-Vibrator
Knebel
Vibrator Lustspender
Pumpe XL-Super-Pump
Vibrator Rubber Lover
Masturbator Sushi Surprise
Latex Kopfmaske Zip sw S-L
Catsuit busenfrei ouvert sw
Busensaugschalen Easy Grow
Buch Das erotische Lesebuch
Energie-Stoß 1er 4 gr
Buch 1666 Witze
Popo-Proppen
Minibikini schwarz S-L
Sexuell hörig

- Berstein Shop -
Schönes Armband aus buntem Bernstein
KATALOG BERNSTEIN SHOP 2004
Wunderschöne Ohrstecke aus Silber mit grünem Bernstein
STIER
Wunderschöne Bernstein Halskette
Edler Anhänger mit Bernstein & 925er Silber
Edles Bernstein-Armband mit Silber
Wunderschöner Bernstein-Anhänger mit Silber
Wunderschöne Ohrstecker aus Silber mit Bernstein
Wunderschöner Bernstein Anhänger in Multicolor mit 925er Silber
Traumhaftes Bernstein Armband
Wunderschöner Bernstein-Pferd-Anhänger mit Sterling Silber
JUNGFRAU
Schmetterling Anhänger Silber-Bernstein
Bernstein Silber Ohrstecker

- Hantelshop -
LM-84SM
RCH-22
Elliptical Crosstrainer Andes 200 CS HRC
PSG-452
EXM-2750
PSC43
CEC-340
LO-2
MCG-01SM
PSG-45SM
HCG-900
LA-78
SZ
FI-21
DIB-46L


Links:
PLinks PL2 Board Site Forum Stat Buch BB 1 2 3 Fit Inhalte Protein Shop Produkte Hardcore SS AN 2 Print RS EX Buch BF M2K Seo AOP PP PS AJS IH GP SpSa HT BSS SA SAS BSS HBB