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Author Interessanter kontroverser Text über verschiedene Fette
bulkolly

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09.08.2004 15:29     Profil von bulkolly   bulkolly eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
http://www.westonaprice.org/know_your_fats/skinny_de.html

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Reisender

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09.08.2004 23:00     Profil von Reisender   Reisender eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ganz nett, aber nicht allzu ernst zu nehmen. Hab mir jetzt nicht allzuviele Gedanken darüber gemacht oder gar nachgeforscht, ich schreibe nur mal been, was mir als erstes in den Sinn kommt. Womit ich übereinstimme: - gehärtete Fette, Zucker und Auszugsmehl (und stark verarbeitete, industrialisierte Lebensmittel) sind ungesund - Biologischer Landbau wird befürwortet Womit ich nicht übereinstimme: - tierische Fette sind gesund im Gegensatz zu pflanzlichen. Was mich überdies an dem Artikel stört: - Der Autor begründet dies imo nicht wirklich. Er nennt keine Quellen. - Eine Menge der "Argumente" sind gar keine. Das heißt nicht, das falsch ist, was er sagt, er macht sich nur unglaubwürdig. Ich beziehe mich hier z.B. auf die Aussage, daß Cholesterin Zellwände stabilisiert: stimmt - so what? Daraus kann man nicht ableiten, daß Nahrungscholesterin gesund ist, denn der Körper kann Cholesterin schließlich selbst synthetisieren, es ist kein essentieller Nährstoff. - Andere Behauptungen erscheinen eher fragwürdig, nur ein Beispiel: [quote:82cd982f4b]In den Jahrzehnten von 1910 bis 1970 sank der Anteil der gesättigten Fette in der Nahrung der Amerikaner von 83 % auf 62 % [/quote:82cd982f4b] Kann ich mir kaum vorstellen. - Außerdem scheint diese ganze W.A.P.-Foundation eine Art Propagandaverein der USA-Farmer zu sein, also etwas ähnliches wie die CMA, nur eben ein Verein. - Unlogisch ist die Behauptung, "die Industrie" würde den Konsum von pflanzlichen Fetten fördern. Ich denke, die "tierverarbeitende Industrie" (Fleisch, Eier, Milchprodukte) hat wesentlich mehr wirtschaftliche Macht als die Margarinehersteller... und bei den Verbrauchern alleine aufgrund deren Genußsucht bessere Karten. Da Price' These ja nicht erst seit gestern bekannt ist, hätten sie ja schon zu Beginn der "Margarine-Ära" dagegen argumentieren können. Sind nur meine spontanen Gedanken dazu *gähn* ist schon spät für mich... Fazit: Meiner Ansicht nach ist es relativ simpel, sich gesund (oder besser: zumindest nicht allzu ungesund) zu ernähren: so wenig wie möglich verarbeitete Produkte, Zusatzstoffe, Industriefraß, Fastfood und dafür so viel frische Biolebensmittel wie geht. Außerdem denke ich, daß weniger Kalorien prinzipiell eher gesund sind als viele (hängt natürlich vom Verbrauch ab). Gute Nacht Reisender

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rantanplan

Beiträge: 2087
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10.08.2004 16:06     Profil von rantanplan   rantanplan eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@Reisender: [quote:2fddf732e0]Ganz nett, aber nicht allzu ernst zu nehmen. [/quote:2fddf732e0] Mary Enig ist nicht weniger ernst zu nehmen, als andere Experten auf diesem Gebiet. Und Enig darf sehr wohl als Expertin auf diesem Gebiet gelten, wenngleich ihre Hypothesen/Behauptungen zumindest zum Teil ziemlich kontrovers sind. Kein Wunder - sie ist auch Mitglied des [url=http://www.thincs.org] >International Network of Cholesterol Skeptics< [/url]. Die Quellen sind übrigens im englischen Originaltext einzusehen: http://www.westonaprice.org/know_your_fats/skinny3.html Kleiner Abriss ihrer Bio: [quote:2fddf732e0]Mary G. Enig, Ph.D., a nutritionist widely known for her research on the nutritional aspects of fats and oils, is a consultant, clinician, and the Director of the Nutritional Sciences Division of Enig Associates, Inc., Silver Spring, Maryland. She received her PhD in Nutritional Sciences from the University of Maryland, College Park in 1984, taught a graduate course in nutrient-drug interactions for the University's Graduate Program in Nutritional Sciences, and held a Faculty Research Associateship from 1984 through 1991 with the Lipids Research Group in the Department of Chemistry and Biochemistry. Dr. Enig is a Fellow of the American College of Nutrition, and a member of the American Institute of Nutrition. Her many years of experience as a "bench chemist" in the analysis of food fats and oils, provides a foundation for her active roles in food labeling and composition issues at the federal and state levels. Dr. Enig is a Consulting Editor to the "Journal of the American College of Nutrition" and formerly served as a Contributing Editor to "Clinical Nutrition." She has published 14 scientific papers on the subject of food fats and oils, several chapters on nutrition for books, and presented over 35 scientific papers on food and nutrition topics. She is the President of the Maryland Nutritionists Association, past President of the Coalition of Nutritionists of Maryland and was appointed by the Governor in 1986 to the Maryland State Advisory Council on Nutrition and served as the Chairman of the Health Subcommittee until the Council was disbanded in 1988.[/quote:2fddf732e0] [quote:2fddf732e0]Außerdem scheint diese ganze W.A.P.-Foundation eine Art Propagandaverein der USA-Farmer zu sein[/quote:2fddf732e0] [quote:2fddf732e0]The Weston A. Price Foundation is a nonprofit, tax-exempt charity founded in 1999 to disseminate the research of nutrition pioneer Dr. Weston Price.[/quote:2fddf732e0] ->mehr zum Thema: http://www.westonaprice.org/federalupdate/fdacomments05.pdf :winke:

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arena

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10.08.2004 22:36     Profil von arena   arena eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
früher hat man sich auch mehr bewegt im Vergleich zu heute - ich denke das ist sogar "wichtiger".

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rantanplan

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11.08.2004 09:35     Profil von rantanplan   rantanplan eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
arena, dass der gesamte Lebensstil und damit auch die körperliche Bewegung extrem wichtig ist, wird niemand bestreiten wollen.

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Reisender

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11.08.2004 10:42     Profil von Reisender   Reisender eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:11bcea2ade="rantanplan"]@Reisender: Mary Enig ist nicht weniger ernst zu nehmen, als andere Experten auf diesem Gebiet. Und Enig darf sehr wohl als Expertin auf diesem Gebiet gelten, wenngleich ihre Hypothesen/Behauptungen zumindest zum Teil ziemlich kontrovers sind. Kein Wunder - sie ist auch Mitglied des [url=http://www.thincs.org] >International Network of Cholesterol Skeptics< [/url]. Die Quellen sind übrigens im englischen Originaltext einzusehen: http://www.westonaprice.org/know_your_fats/skinny3.html Kleiner Abriss ihrer Bio: [/quote:11bcea2ade] Nicht weniger, mag sein - aber auch nicht mehr. Ein "Experte" ist so gut wie der andere, auch wenn sie das Gegenteil behaupten. Nur weil die Dame einen Doktortitel hat (wow...) hat sie noch nicht Recht. Sie ist da nämlich nicht die einzige ;) Jedenfalls interessiert mich bei einer Studie auch immer der dahinterstehende Geldgeber. Alleine der Tonfall in diesem Artikel klingt für mich voreingenommen. Und ich habe mich bei meiner Kritik auch gar nicht so auf die Aussagen als solche bezogen, als vielmehr auf die Argumentation. Für jedes Argument, für jede Studie gibt es einen Gegen"beweis". Ist letztendlich Glaubensfrage... [quote:11bcea2ade]The Weston A. Price Foundation is a nonprofit, tax-exempt charity founded in 1999 to disseminate the research of nutrition pioneer Dr. Weston Price.[/quote:11bcea2ade] Ich hatte das schon gelesen - und, glaubst Du das wirklich?

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Milchknilch

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Registriert: 27.07.2001

11.08.2004 12:57     Profil von Milchknilch   Milchknilch eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
@Reisender Vielleicht solltest du dir die gesamte Seite mal etwas genauer zu Gemüte führen. Am besten erstmal hiermit anfangen: http://www.westonaprice.org/book_reviews/nutrition_physical.html http://www.westonaprice.org/traditional_diets/nasty_brutish_short.html Bei der Weston A. Price Foundation geht es nicht ausschließlich um Fette sondern um traditionelle, nicht industrialisierte Ernährung. Das beinhaltet z.B. das wichtige Fermentieren von Getreide und Getreideprodukten (demnächst erscheint bei Novagenics ein Buch über die angeblichen Gefahren von Getreide), die Gefahren von Soja, warum Milchprodukte nicht Pasteurisiert und schon gar nicht Homogenisiert werden sollten uvm. [quote:af5f389251]Zitat: In den Jahrzehnten von 1910 bis 1970 sank der Anteil der gesättigten Fette in der Nahrung der Amerikaner von 83 % auf 62 % Kann ich mir kaum vorstellen. [/quote:af5f389251] Der Anteil gesättigter Fette in der Amerikanischen Ernährung ist extrem gesunken. Im Gegenzug stieg der Konsum mehrfach ungesättigte Pflanzenfette wie Baumwollsamenöl, Maisöl, Söjaöl etc. (Olivenöl gehört übrigens zu der Kategorie [u:af5f389251]einfach[/u:af5f389251] ungesättigt). Diese enthalten massenweise Omega 6 Fettsäuren und nur minimale Mengen an Omega 3 Fettsäuren, durch die komerzielle Verarbeitung meistens sogar gar keine. Es gibt fake Eier (EGG BEATERS) fake Schmalz (CRISCO) usw. [quote:af5f389251]Außerdem scheint diese ganze W.A.P.-Foundation eine Art Propagandaverein der USA-Farmer zu sein, also etwas ähnliches wie die CMA, nur eben ein Verein.[/quote:af5f389251] :crybaby: Lieber Reisender, der Großteil der US Farmer betreibt Massentierhaltung, versprüht großzügig Pestizide und verfüttert genmanipulierten Soja oder Mais. Einige verfüttern jetzt sogar alte Backwaren, Fritierfett aus Fast Food Restaurants, Zeitungen/Pappkartons und Zementstaub (ist ja alles organischen Ursprungs!) Die WAPF unterstützt definitiv nicht die die komerzielle Überzahl der US Farmer. Also in Zukunft bitte erst das Gesamtbild vervollständigen und dann Kommentare ablassen.

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Reisender

Beiträge: 47
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11.08.2004 22:27     Profil von Reisender   Reisender eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:795e39ab32="Milchknilch"]@Reisender Vielleicht solltest du dir die gesamte Seite mal etwas genauer zu Gemüte führen. Am besten erstmal hiermit anfangen: [/quote:795e39ab32] Ich hatte mir die Seite bereits angesehen. [quote:795e39ab32] Bei der Weston A. Price Foundation geht es nicht ausschließlich um Fette sondern um traditionelle, nicht industrialisierte Ernährung. Das beinhaltet z.B. das wichtige Fermentieren von Getreide und Getreideprodukten (demnächst erscheint bei Novagenics ein Buch über die angeblichen Gefahren von Getreide), die Gefahren von Soja, warum Milchprodukte nicht Pasteurisiert und schon gar nicht Homogenisiert werden sollten uvm. [/quote:795e39ab32] Wie ich sagte, in manchen Punkten stimme ich mit dem Artikel überein. [quote:795e39ab32] Der Anteil gesättigter Fette in der Amerikanischen Ernährung ist extrem gesunken. [/quote:795e39ab32] Ich kann es nicht glauben: 1910 sollen die Amis mehr gesättigte FS verzehrt haben als 1970? Was ist mit den ganzen Cheeseburgern? Ich kann mir durchaus vorstellen, daß seit 1970 der Konsum gesunken ist, aber seit 1910? Zahlen und Statistiken kann man biegen, daß ist bekannt. Selbst wenn diese Zahl stimmen sollte, ist sie noch lange kein Beweis für die Richtigkeit dieser These, noch nicht einmal ein Anhalt. [quote:795e39ab32] Im Gegenzug stieg der Konsum mehrfach ungesättigte Pflanzenfette wie Baumwollsamenöl, Maisöl, Söjaöl etc. [/quote:795e39ab32] Das mag stimmen. Aber ich glaube nicht, daß diese Veränderungen die einzigen waren, noch glaube ich, daß sie für die Zivilisatiobnskrankheiten verantwortlich sind. [quote:795e39ab32] (Olivenöl gehört übrigens zu der Kategorie [u:795e39ab32]einfach[/u:795e39ab32] ungesättigt). Diese enthalten massenweise Omega 6 Fettsäuren und nur minimale Mengen an Omega 3 Fettsäuren, durch die komerzielle Verarbeitung meistens sogar gar keine. Es gibt fake Eier (EGG BEATERS) fake Schmalz (CRISCO) usw. [/quote:795e39ab32] Ich hasse dieses Industrie-Ersatz-Zeugs auch... buärgh! Imho sind die Zusatzstoffe und künstlichen Lebensmittel ein echtes Verbrechen [quote:795e39ab32] :crybaby: Lieber Reisender, der Großteil der US Farmer betreibt Massentierhaltung, versprüht großzügig Pestizide und verfüttert genmanipulierten Soja oder Mais. Einige verfüttern jetzt sogar alte Backwaren, Fritierfett aus Fast Food Restaurants, Zeitungen/Pappkartons und Zementstaub (ist ja alles organischen Ursprungs!) Die WAPF unterstützt definitiv nicht die die komerzielle Überzahl der US Farmer. [/quote:795e39ab32] Hm... okay, vielleicht habe ich mich da getäuscht. Trotzdem halte ich für einen Propagandaverein, dann eben vielleicht für Bio-Landbau (muß ja nichts schlechtes sein). Tonfall und Ausdrucksweise erinnern mich stark daran. Menschen, die ein Ziel haben, sagen nicht immer die Wahrheit (oder was sie dafür halten), um dieses Ziel zu erreichen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß diese WAPF gegründet wurde, um den Konsum von tierischen Produkten wieder modern zu machen und das schlechte Gewissen der Leute zu zerstreuen (sozusagen als Reaktion auf die vegetarische Bewegung). Wenn die amerikanische Bevölkerung wieder Vertrauen in Butter etc. fasste, würde sicher sowohl der Konsum von Bio- [b:795e39ab32]als auch[/b:795e39ab32] von konventionellen tierischen Produkten wieder steigen. Ich bin etwas vorsichtig geworden, welchen Leuten ich meinen Glauben schenke. [quote:795e39ab32] Also in Zukunft bitte erst das Gesamtbild vervollständigen und dann Kommentare ablassen.[/quote:795e39ab32] Ich hatte mich schon vorher auf der WAPF-Seite umgesehen, und habe das jetzt nochmal getan. Ich bin immer noch derselben Meinung. Ich habe Studien, Artikel und Bücher gelesen, die genau das Gegenteil von der WAPF behauptet haben und sie schienen nicht weniger seriös. Es gibt eine Menge Organisationen mit unterschiedlichsten Zielsetzungen und Botschaften. Für mich klingt das, was die WAPF verbreitet, nach einer an eine Heilsbotschaft ("splendid physical development" and an almost complete absence of disease" usw) geknüpfte Werbung. Nochmal zusammenfassend: ich stimme mit einigen Aussagen überein, hauptsächlich mit denen über Bioprodukte vs. Industrienahrung, mit anderen nicht, hauptsächlich die über die Gesundheit von tierischen und Schädlichkeit von pflanzlichen Fetten. Auch wenn es Doktoren schreiben und Organisationen verbreiten: diese mögen Gründe dafür haben, die man nicht direkt sieht. Andere Organisationen verbreiten Studien von anderen Doktoren mit gegenteiligem Inhalt. Ich beschäftige mich schon lange mit Ernährung, nehme aber nicht in Anspruch, ein Experte zu sein. Dafür ist die Ernährung eine zu individuelle Sache und persönliche Entscheidung. Ich mag es nur nicht, wenn irgendwelche Organisationen Leuten erzählen, was sie essen "müssen", um frei von Krebs und Herzinfarkt zu sein... (und Karies ;) ) Gruß Reisender

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rantanplan

Beiträge: 2087
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Registriert: 09.01.2001

12.08.2004 14:56     Profil von rantanplan   rantanplan eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:dec1b6c237]Ich habe Studien, Artikel und Bücher gelesen, die genau das Gegenteil von der WAPF behauptet haben und sie schienen nicht weniger seriös[/quote:dec1b6c237] Darum hat bullkolly ja auch darauf hingewiesen, dass es sich über einen [i:dec1b6c237]kontroversen[/i:dec1b6c237] Text handelt. ;)

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Milchknilch

Beiträge: 186
Aus: Mannheim
Registriert: 27.07.2001

12.08.2004 15:28     Profil von Milchknilch   Milchknilch eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Wenigstens stimmen wir in dem Standpunkt überein, dass nätürliche Produkte gesünder sind als der industrielle Fraß. Dennoch finde ich das gesättigte Fette nicht den schwarzen Peter verdient haben, den die Industrie ihnen zugesteckt hat. Die WAPF propagiert ja auch überhaupt nicht, dass man zu jeder Mahlzeit ein in Butter schwimmendes Spanferkel verdrücken soll, noch verteufeln sie grundsätzlich die Pflanzlichen Fette. Wie schon gesagt Fett ist nur ein Aspekt der WAPF. Bei planzlichen Fetten gilt zu unterscheiden zwischen den traditionellen, die aus Kernen/Nüssen/Samen gewonnen werden wie z.B. Oliven-, Sonnenblumen-, Leinsamenöl oder den neumodischen Pflanzenfetten wie z.B. Soja-, Mais- und Baumwollsamen. Außerdem verstehe ich deine Fixierung auf ([u:5f5f833bfa]klinische[/u:5f5f833bfa]) Studien nicht ganz. Die Arbeit von Price und Co. basieren auf [u:5f5f833bfa]Bevölkerungsstudien[/u:5f5f833bfa]. Die haben einfach nur geschaut, was die "Wilden" sich in den Mund schieben, und haben das dann mit dem verglichen was die "zivilisierten" Vertreter der gleichen Bevölkerungsgruppe gegessen haben. [quote:5f5f833bfa]Ich kann es nicht glauben: 1910 sollen die Amis mehr gesättigte FS verzehrt haben als 1970? Was ist mit den ganzen Cheeseburgern?[/quote:5f5f833bfa] In Amerika ticken die Uhren ziemlich anders als bei uns im alten Europa. Nach einem großangelegten Boykottaufruf einiger fehlgeleiteter Bürgerinitiativen ,die mit Freuden von der Pflanzenölindustrie unterstützt wurden, haben die meisten Nahrungsmittelhersteller in ihren Rezepturen sämtliche gesättigten Fette durch mehrfäch ungesättigte ersetzt. Früher wurden bei McDonalds und Co. die Pommes in Palmöl fritiert, heutzutage in irgendwelchen gehärteten Pflanzenfetten. Und die verwenden sicher auch keinen qualitativen Vollmilchkäse für ihre Cheeseburger, sondern industriellen fake Käse mit gehärteten Fetten. -Da fällt mir gerade ein, in der Muscle&Fitness (so was hab ich mir früher mal gekauft :rotwerd: ) benutzen die oft überhaupt kein Fett mehr zum Kochen, sondern sprühen die Pfannen mit so 'nem synthetischen Zeug aus der Sprühdose ein, lecker- [quote:5f5f833bfa]Trotzdem halte ich für einen Propagandaverein, dann eben vielleicht für Bio-Landbau (muß ja nichts schlechtes sein). Tonfall und Ausdrucksweise erinnern mich stark daran. [/quote:5f5f833bfa] Wenn du dich mal mit den Verhältnissen dort drüben befasst, scheint dieser Tonfall eigentlich ziemlich angebracht. Du musst bedenken, dass die Landwirtschafts- und Verbraucherminister dort größtenteils "ehemalige" Vorstandsmitglieder von Monsanto/DuPont/Unilever und sonstigen Drecksfraß produzierenden Monopolisten sind. Dir sollte auch klar werden warum diese Firmen darauf erpicht sind das die Mehrheit ihre Pflanzenöle konsumiert. Kühe, Eier, Olivenbäume oder Sonnenblumen lassen sich nicht so einfach genetisch manipulieren, um sie dann gegen hohe Lizenzgebüren an Bauern zu verkaufen. Bei Soja, Mais und Baumwolle ist das schon anders. Die amerikanische Regierung schei$$t auf die Gesundheit der Verbraucher, hauptsache es wird ordentlich konsumiert. Wir haben (noch) ein wenig Glück das unsere Regierung z.B. in Sachen genmanipulierte Nahrungsmittel auf unseren Protest einigermaßen reagiert hat und einige halherzigen Schutzmaßnahmen getroffen hat (wenn die Schwarzen an die Macht kommen ist's damit warscheinlich vorbei) in Amerika hat niemand die Verbraucher gefragt, mittlerweile sind dort 55% des Mais und Soja genmanipuliert und werden eifrig ins Tierfutter und Nahrungsmittel gemischt. Die US Food and Drug Administration propagiert sogar, dass man 20% seines Kohlehydrat Bedarfs über Zucker decken kann. Zum Schluß möchte ich jedem noch das Buch "Nourishing Traditions" von Sally Fallon mit Mary Enig ans Herz legen. Dort wird traditionelle gesunde Ernährung ausführlich erklärt und mit Studien bis zum abwinken untermauert.

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