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Author Energieverbrennung-FAQ [Rohentwurf]
$ebastian

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05.10.2004 17:20     Profil von $ebastian   $ebastian eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[size=9:5a73acaf77]Für die, die sowas interessiert. Kommentare, Verbesserungen etc. erwünscht :) ---------------------------------------------[/size:5a73acaf77] [color=red:5a73acaf77][u:5a73acaf77][b:5a73acaf77]Stoffwechsel[/b:5a73acaf77][/u:5a73acaf77][/color:5a73acaf77] Bevor Ich mich speziell dem Stoffwechsel (SW) zuwenden werde, möchte Ich zuerst einen Blick auf allgemeine körperliche Vorgänge und Stoffe werfen, die in den SW involviert sind. Wenn die körpereigenen Energiereserven (Fett, Muskeln) nicht in Anspruch genommen werden sollen, muss der Mensch durch die Nahrung die Energielieferung bereitstellen. Primäre Energielieferanten sind Kohlenhydrate (KH), Fette (FE) und Proteine (EW). Diese werden im Verdauungstrakt (Mund, Magen, Darm) mit Hilfe von Enzymen zerlegt. [b:5a73acaf77]Enzyme[/b:5a73acaf77] - Enzyme sind Biokatalysatoren (Katalysatoren lebender Zellen), die substrat- bzw. wirkungsspezifisch sind. D.h., nur ein bestimmtes Substrat (zwei Moleküle, die miteinander verbunden werden sollen) kann in einer bestimmten Reaktion umgewandelt werden. Vereinfacht ausgedrückt sorgen Enzyme für den Umbau, Aufbau und Abbau von Stoffen im Körper, wobei ihre dreidimensionale Struktur (siehe Struktur der AS), der PH-Wert sowie die Temperatur in der Umgebung exakt stimmen muss. Diese Bedingungen erfüllt, sieht die allgemeine Formel so aus: [b:5a73acaf77]Substrat + Enzym --> [Enzym-Substrat-Komplex) --> Produkt + Enzym[/b:5a73acaf77] Enzyme bestehen aus Proteinen, wobei einige kleinere Moleküle gebunden haben, die in der Regel Metallionen oder niedermolekulare Stoffe sind, die für ihre katalytische Aktivität benötigt werden. Ist dieses Molekül fest am Enzym gebunden, nennt man es [b:5a73acaf77]prosthetische Gruppe[/b:5a73acaf77], ist es reversibel, so bezeichnet man es als [b:5a73acaf77]Coenzym[/b:5a73acaf77]. Wichtige Coenzyme im menschlichen Organismus sind z.B. NAD+ (Nikotinamidadenindinukleotid) bzw. NADH, H+ sowie NADP+ (Nikotinamidadenindinukleotidphosphat) bzw. NADPH, die als Wasserstoffträger eine bedeutende Position im Stoffwechselkreislauf einnehmen. Ist bei einer enzymatischen Reaktion ein Coenzym beteiligt, so nennt man das Enzymprotein [b:5a73acaf77]Apoenzym[/b:5a73acaf77]. Der Komplex aus Apo- und Coenzym bezeichnet man als [b:5a73acaf77]Holoenzym[/b:5a73acaf77]. Wie im obigen Text erwähnt wurde, bestehen Enzyme aus Proteine, die wiederum Kettenmoleküle aus Aminosäuren sind. Aus diesen Grund will Ich jetzt noch einen kleinen Exkurs in Richtung Aminosäuren machen. [b:5a73acaf77]Aminosäuren (AS)[/b:5a73acaf77] - Es gibt insgesamt 20 proteinogene (=im Protein vorkommende) AS, die alle sogenannte [b:5a73acaf77]&#945;-Aminocarbonsäuren[/b:5a73acaf77] sind. An dem &#945;-C-Atom befindet sich eine Carboxyl- (-COOH) sowie eine Aminogruppe (-NH2). Unterschieden tun sie sich in ihrem Rest (R), der entweder, unpolar (=elektrisch neutral), polar (=elektrisch geladen), sauer (=PH-Wert >4) oder basisch (=PH-Wert <4) ist. Hier ein kleiner Überblick: [u:5a73acaf77] Unpolar:[/u:5a73acaf77] · Glycin (Gly, aliphatisch (=wenig, nicht verzweigt)) · Alanin (Ala, aliphatisch) · Valin (Val, aliphatisch) · Leucin (Leu, aliphatisch) · Isoleucin (Ile, aliphatisch) · Phenylalanin (Phe, alicyclisch (=Kohlenstoffring)) · Prolin (Pro, alicyclisch) · Tryptophan (Trp, alicyclisch) · Methionin (Met, aliphatisch) [u:5a73acaf77] Polar: [/u:5a73acaf77]· Serin (Ser, aliphatisch) · Threonin (Thr, aliphatisch) · Cystein (Cys, aliphatisch) · Tyrosin (Tyr, alicyclisch) · Asparagin (Asn, aliphatisch) · Glutamin (Gln, aliphatisch) [u:5a73acaf77]Sauer:[/u:5a73acaf77] · Asparaginsäure (Asp, aliphatisch) · Glutaminsäure (Glu, aliphatisch) [u:5a73acaf77]Basisch:[/u:5a73acaf77] · Lysin (lys, aliphatisch) · Arginin (Arg, aliphatisch) · Histidin (His, alicyclisch) Bei der Verknüpfung von Aminosäuren zu Peptiden bzw. Proteinen kondensiert die Hydroxygruppe (-OH) der Carboxylgruppe einer AS mit dem Wasserstoffatom der Aminogruppe des anderen zu Wasser (H2O), wobei ein [b:5a73acaf77]Dipeptid[/b:5a73acaf77] durch eine Amidbindung (CONH) entsteht. Treten weitere AS zu dieser Peptidbindung hinzu, so nennt man sie: · Tripeptide (drei AS) · Oligopeptide (wenige AS) · Polypeptide (>100 AS) · Proteine (<100 AS) Struktur der AS - Wesentliche Bedeutung besitzt die dreidimensionale Struktur von AS. Deshalb unterteilt man die ausschlagebenen Faktoren in: · Primärstruktur (Sequenz) · Sekundärstruktur (regelmäßige, räumliche Anordnung) · Tertiärstruktur (unregelmäßige, räumliche Anordnung) · Quartärstruktur (Aufbau des EW aus versch. Polypeptidketten) Dabei gibt es bestimmte Bindungstypen, die bei der Sekundär-, Tertiär- und Quartärstruktur eine Rolle spielen: · Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den CO (negativ) und NH (positiv) innerhalb der Kette · Disulfidbrücken (ergeben sich bei Molekülen, wo mindestens zwei Cysteinreste enthalten sind) · Ionenbindung (Bindungen zwischen geladenen Aminosäurenresten) Soweit so gut, allerdings werde Ich mich nun wieder mehr auf das Hauptthema Stoffwechsel beziehen. In einem Lebewesen kann man den Stoffwechsel in zwei Rubriken unterteilen. Zum einem gibt es den [b:5a73acaf77]Energiestoffwechsel[/b:5a73acaf77] (ESW), dessen Aufgabe darin besteht, energiereiche zu energiearmen Stoffen umzuwandeln ([b:5a73acaf77]Katabolismus[/b:5a73acaf77]), wobei die anfallende Energie gespeichert wird. Diese Umwandlungen sind fast ausschließlich exergone (=von selbst ablaufend, ohne Energieaufwand) Reaktionen. Dem gegenüber steht der[b:5a73acaf77] Leistungsstoffwechsel[/b:5a73acaf77] (LSW), der die gespeicherte Energie dazu verwendet, Arbeit zu leisten oder neue, körpereigene Moleküle aufzubauen ([b:5a73acaf77]Anabolismus[/b:5a73acaf77]). Dominiert wird der LSW von endergonen (unfreiwillig, durch Energie bedingt) Reaktionen. Da das Gleichgewicht von ESW und LSW nicht immer gleich sein kann (z.B. wegen schlechter Ernährung bzw. Kalorienüberschuss), ist der Körper gezwungen, entweder Energiespeicher auszunutzen oder anzulegen. Im heterotrophen Organismen erfolgt daher die Umwandlung von Glucose zu Stärke, Aminosäuren zu Proteinen und Fettsäuren und Glycerin zu Fetten. Wie eben erwähnt ist der Stoffwechsel bedingt durch Gewinnung bzw. Nutzung von Energie. Zum einem kann die freigewordene Energie aus exergonen Reaktionen in Wärme zur Erhaltung der Körpertemperatur umgewandelt werden, zum anderen kann sie jedoch auch gespeichert werden. In lebenden Zellen gibt es daher ein zentrales Molekül, die diese Aufgabe übernimmt: [b:5a73acaf77]Adenosintriphosphat[/b:5a73acaf77] (ATP). ATP – Dieses Nukleotid besteht aus: · der Purinbase Adenin · dem Zucker D-Ribose · drei Phosphorsäuregruppen, die mit der C5-OH-Gruppe des Zuckers verestert (OCO-Bindung) sind In Wasser hydrolisiert ATP zu ADP (Adenosindiphosphat) und Phosphorsäure. Dabei wird Energie freigesetzt, die in Normalfall negativ ist ( G° = -31 kj x mol –1). Genauer möchte Ich auf die Energiefreisetzung an dieser Stelle nicht eingehen, da dies ein ziemlich komplexes Thema ist und nicht unbedingt relevant für den Rest des Diskurs ist. Jedoch werde Ich anhand des [b:5a73acaf77]Gleitfilament-Modell[/b:5a73acaf77] die Wirkungsweise des ATP/ADP-Systems genauer zu veranschaulichen. [i:5a73acaf77]Das Gleitfilament-Modell[/i:5a73acaf77] Generell: Die im Skelettmuskel vorhandenen Zellen beinhalten in ihrem Sarkoplasma (=Cytoplasma der Muskelzellen) Bündel von parallel angeordneten Fasern, den sogenannten [b:5a73acaf77]Myofibrillen[/b:5a73acaf77]. Unter dem Mikroskop erkennt man eine abwechselnd dunkle und helle Anordnung. Getrennt werden die Myofibrillen durch sogenannte Z-Scheiben in [b:5a73acaf77]Sarkomere[/b:5a73acaf77]. „Mittig“ in diesen Sarkomeren befindet sich ein Aktinfilament. „Oben“ und „unten“ sind die Aktinfilamente, zwei fadenförmige Moleküle, an dessen Ende sich zwei Bindestellen, die [b:5a73acaf77]Myosinköpfchen[/b:5a73acaf77], befinden. Beide Filamente sind in ihrer chemischen Struktur aus aliphatischen Proteinketten aufgebaut. Im erschlafften Muskel ist ADP+P an einem Myosinende gebunden. Sobald der Befehl zur Kontraktion über einen Nervenimpuls gegeben wird, werden zweifach positive Calcium-Ionen aus dem sarkoplasmatischen (=endoplasmatischen) Retikulum ins Sarkoplasma freigesetzt, mit dessen Hilfe sich das Myosin ans Aktin binden kann. [b:5a73acaf77]Entfernt sich nun das ADP+P vom anderen Myosinende, ergibt sich eine Verschiebung des Aktinmoleküls um ca. 10nm (1nm=10^-9m)[/b:5a73acaf77]. Sobald sich das entstandene ATP ans Myosinköpfchen anlagert, lösen sich Aktin und Myosin voneinander. Simultan wird ATP zu ADP+P hydrolisiert. Um eine kontrollierte Kontraktion nutzbar zu machen, sind längs in den Aktinfilamentrillen sogenannte [b:5a73acaf77]Tropomyosinfäden [/b:5a73acaf77]eingelagert. Sie sorgen dafür, dass sich das Myosinköpfchen bei geringer Calciumkonzentration im Sarkoplasma nicht ans Aktinfilament binden kann. Auf den Tropomyosinfäden befinden sich in Abständen von ca. 40 nm Troponine (Ca-Bindemoleküle). Wird die Muskelfaser aktiviert und somit Ca2+ Ionen freigesetzt, lagern sich diese ans [b:5a73acaf77]Troponin [/b:5a73acaf77]an, wodurch es seine Konformation ändert. Darauf verschieben sich die Tropomyosinfäden, sodass das Myosinköpfchen ans Aktinfilament andocken kann. [b:5a73acaf77]Wie in den Muskelzellen benötigt der Körper überall im Körper ATP, um Energie gerecht umsetzten zu können. [/b:5a73acaf77] Wollen wir uns nun spezifisch den abbauenden Stoffwechsel zuwenden. Für diese Kategorie des SW verwendet man auch den Begriff [b:5a73acaf77]Dissimilation[/b:5a73acaf77]. Dissimilation ist energieliefernder Abbaustoffwechsel. Dies kann [b:5a73acaf77]aerob [/b:5a73acaf77](unter Ausnutzung von Sauerstoff, auch als [b:5a73acaf77]Zellatmung [/b:5a73acaf77]bezeichnet) oder [b:5a73acaf77]anaerob [/b:5a73acaf77](ohne Ausnutzung von Sauerstoff) stattfinden. Die verwendeten Verbindungen können entweder körpereigen oder körperfremd sein. Der Mensch besitzt als zentrales Stoffwechselorgan die Leber. Während in anderen Organen die Dissimilationsprozesse hauptsächlich den Eigenbedarf decken, versorgt die Leber den ganzen Körper. Die wichtigsten Vorgänge sind dabei: · [b:5a73acaf77]Lypolyse[/b:5a73acaf77]: Fett --> Glycerin + Fettsäuren · Eiweiß à Aminosäuren · [b:5a73acaf77]Glucogenolyse[/b:5a73acaf77]: Glucose à Laktat Alle diese Produkte werden in späteren Prozessen zum Acetyl-Coenzym A („aktivierte Essigsäure“) umgewandelt, was durch weitere Reaktionen zu Kohlenstoffdioxid und Wasser oxidiert wird. Zunächst will Ich den Abbau von KH in vereinfachter Form genauer beleuchten: Abbau von Kohlenhydraten Der Körper speichert Zucker als [b:5a73acaf77]Glykogen [/b:5a73acaf77]im Muskel und in der Leber. Gemeinsam haben sie eine Kapazität von bis zu 10g pro kg. Glykogen, auch globuläre Polysaccharide genannt, ist aus einzelnen Glucosebausteinen aufgebaut. Wenn es nun zu Glucose abgebaut werden soll ([b:5a73acaf77]Glykogenolyse[/b:5a73acaf77]), muss das Enzym Glykogen-Phosphorylase vorhanden sein. Glykogen-Phosphorylase spaltet es zu Glucose-1-phosphat, welches durch eine weitere biokatalytische Reaktion in Glucose-6-phosphat umgewandelt wird. Dieses Produkt kann nun für die energiegewinnende Glykolyse herangezogen werden. Hier der Prozess der Glykolyse in einzelnen Schritten unterteilt: 1. Das bereits phosphorylierte (=mit einer Phosphorgruppe versehende) Glucosemolekül wird durch Isomerisierung zu Fructose-6-Phosphat umgewandelt. 2. Dies wird unter Umsetzung von ATP zu ADP+P zu Fructose-1,6-diphosphat umgewandelt. 3. Der Zucker wird in zwei identische Triosen (=C-3-Zucker) unterteilt. Das Molekül wird dehydriert (=Wasserstoffentzug) und NAD+ zu NADH,H+ umgewandelt. Gleichzeitig nimmt es ein Phosphatmolekül auf, welches die Umwandlung zu 1,3-Diphosphoglycerinsäure bewirkt. 4. Eine der energiereichen Phosphatgruppen wird aufs ADP übertragen. Durch diese sogenannte Substratkettenphosphorylierung erhält man ATP. 5. 3-Phosphorglycerinsäure wird in 2-Phosphorglycerinsäure umgelagert. 6. Durch Wasserabspaltung bleibt der Stoff Phosphoenolbrenztraubensäure zurück. 7. Die energiereiche Phosphorgruppe wird auf ein ADP Molekül umgelagert, wodurch das Endprodukt Brenztraubensäure (Pyruvat) zurückbleibt. Der Gesamte Prozess der Glykolyse ist eine [b:5a73acaf77]exergonische [/b:5a73acaf77](=freiwillig ablaufend, ohne Energieaufwand) Reaktion. 1 mol Glukose à 2 mol Brenztraubensäure Freie Energie: G0= -197 kJ x mol-1 2 mol ATP à 2 mol ADP Freie Energie: G0= -62 kJ x mol-1 Die Bilanzgleichung der Glykolyse sieht somit wie folgt aus: [b:5a73acaf77] Glucose + 2 ADP + 2 Phosphatgruppen + NAD+ --> 2 Pyruvat + 2 ATP + 2 H2O + NADH,H+[/b:5a73acaf77] Der Wirkungsgrad dieser Energieumwandlung liegt somit bei etwa 30%. Man unterscheidet außerdem die Glukose in zwei Varianten: aerob und anaerob. Wenn die Muskelspannung bei etwa 20-90Sek. Liegt, dann wird das benötigte ATP hauptsächlich aus der anaeroben Glykolyse gewonnen, aus dessen unvollständiger Verbrennung Laktat (Milchsäure --> Milchsäuregärung) oder Ethanol und Kohlenstoffdioxid (à Alkoholische Gärung) als Endprodukt hervorgeht. Bei zu hoher Laktatkonzentration im Blut übersäuert der Muskel und ist nur noch eingeschränkt strapazierbar, da wichtige Enzyme für die Energiegewinnung gehemmt werden.. Es wird in der Regel aus dem Muskel über die Blutlaufbahn in Herz, Leber und Niere transportiert, wo es zu Pyruvat (Herzmuskel) oxidiert bzw. erneut zu Glucose (Leber, Niere) umgewandelt wird. Die aerobe Glykolyse findet anders als die aerobe in den Mitochondrium der Zelle statt. Sie setzt nach etwa 1 Minute ein und ist deshalb besonders wichtig für Ausdauersportler. Nachdem Ich mich jetzt mit den Kohlenhydraten und deren Rolle in der Energiebereitstellung befasst habe, gehen Ich jetzt zu den Fetten bzw. deren Abbau über: Fettverbrennung (&#946;-Oxidation) Zunächst sei gesagt, dass Fette zusammengesetzt sind aus dem dreiwertigen Alkohol [b:5a73acaf77]Glycerin [/b:5a73acaf77]und [b:5a73acaf77]drei Fettsäuren[/b:5a73acaf77] (FS), d.h. langkettige aliphatische Carbonsäuren (meistens zw. 16-18 C-Atomen), die ungesättigt (mit C-Doppelbindungen) oder gesättigt sein können. Ungesättigte Fettsäuren sind leicht verzweigt und lassen sich optisch insofern unterscheiden, dass sie weicher als gesättigte sind (Vgl. tierische und pflanzliche Fette). Je weniger Doppelbindungen eine FS besitzt und je länger die homologe Reihe (=Kohlenstoffkette) ist, desto schwerer kann sie vom Körper abgebaut werden. Bestimmte Fettsäuremoleküle wie z.B. Linolsäure sind für unseren Körper essentiell und müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da der Körper sie nicht selbst synthetisieren kann. Sie sind besonders wichtige Energiespeicher: [b:5a73acaf77]Durch oxidativen Abbau von Fetten erhält man die doppelte Menge an Energie, als bei Kohlenhydraten oder Eiweiß[/b:5a73acaf77]. Die meisten Fette werden im Fettgewebe gespeichert. Dort findet auch die Fettbiosynthese sowie die Lipolyse (s.o.) nebeneinander ab. Freigesetzte Fettsäuren, die während der Lipolyse entstehen, werden über den Lymph- und Blutkreislauf an die entsprechenden Organe – Leber, Niere, Skelettmuskulatur – weitergeleitet und dort oxidativ abgebaut. In den Leberzellen beginnt der Fettabbau mit der Spaltung in Fettsäuren und Glycerin. Die Ester werden durch die Lipasen (=best. Enzyme) in drei Schritten zerlegt. Das Glycerinmolekül gelangt direkt in den Stoffwechsel, wohingegen die Fettsäuren erst aktiviert werden müssen, indem man durch Mithilfe von ATP ein Molekül des Coenzym A hinzuaddiert. Das entstehende Produkt nennt man dann [b:5a73acaf77]Fettsäure-Coenzym[/b:5a73acaf77] (Acyl-CoA). Nun folgt die &#946;-Oxidation: Die aktivierten Fettsäuren gelangen in die Mitochondrien, wo jedes &#946;-C-Atom (jedes zweite Kohlenstoffatom der Kette) zu Acetyl-CoA („aktivierte Essigsäure“) oxidiert wird. Acetyl-CoA spielt eine Rolle im weiteren Verlauf der Energiegewinnung, auf die später eingegangen wird. Am Beispiel der Palmitinsäure sähe die Bilanzgleichung so aus: [b:5a73acaf77]Palmitoyl-CoA + 7 NAD+ + 7 FAD + 7 H2O + 7 CoA --> 8 Acetyl-CoA + 7 NADH,H+ + 7 FADH2[/b:5a73acaf77] Werden diese drei Endprodukte in folgenden Energiegewinnungsprozessen des Tricarbonsäurezyklus und der Atmungskette weiter oxidiert, erhält man unterm Strich 129 ATP Moleküle aus einem einzigen Molekül Palmitinsäure. Der Wirkungsgrad dieses Moleküls liegt bei ca. 41%. [i:5a73acaf77]Der Citratzyklus[/i:5a73acaf77] Der [b:5a73acaf77]Citratzyklus [/b:5a73acaf77](auch Tricarbonsäurezyklus oder Krebszyklus genannt) dient hauptsächlich der Wasserstoffgewinnung. Im Verlauf eines Zyklus fallen acht Wasserstoffatome an, die auf die Coenzyme FAD und NAD+ übertragen werden. Diese werden dann in die Atmungskette eingeschleust, wo es unter hohem Energiegewinn zur „biologischen Knallgasreaktion“ kommt. Ausgangsstoff ist das Acetyl-Coenzym A („aktivierte Essigsäure“, Acetyl-CoA). Zum einem erhält man dieses Molekül aus der Beta-Oxidation der Fettsäuren, zum anderen wird das Pyruvat der Glykolyse unter Abspaltung von Kohlenstoffdioxid oxidativ decarboxyliert und in Acetyl-Coenzym A umgewandelt ([b:5a73acaf77]Pyruvatdehydrogenese[/b:5a73acaf77]). Chemisch gesehen ist dieses Molekül eine Bindung aus dem Säurrestion der Ethansäure und einem Coenzym. Neben der Energiegewinnung ist Acetyl-CoA außerdem ein wichtiger Cofaktor zur Synthese von Fettsäuren, Steroiden, Carotinoiden und weiteren Stoffen. Diese jedoch laufen anders als die Energiegewinnung außerhalb des Mitochondriums ab. Wie der Name Zyklus schon verrät, kann man sich diesen Vorgang als Kreislauf vorstellen. Die einzelnen Schritte laufen wie folgt ab: 1. Acetyl-CoA kondensiert zusammen mit Oxalessigsäure zu Zitronensäure und Coenzym A. 2. Nun wird die Hydroxygruppe (-OH) des &#946;-Kohlenstoffs aufs &#947;-Kohlenstoff verlagert (Isomerisierung). 3. Es wird jeweils zweimal hintereinander ein Molekül Kohlenstoffdioxid sowie ein Doppelatom Wasserstoff abgegeben, sodass Bernsteinsäure zurückbleibt. 4. Im Folgeschritt werden zwei Wasserstoffprotonen auf FAD übertragen, wodurch Fumarsäure entsteht. 5. Durch Addition von Wasser bildet sich die Äpfelsäure. 6. Im letzten Schritt wird unter der Bildung von NAD+ zu NADH,H+ Äpfelsäure zu Oxalessigsäure zurückoxidiert, die, wie wir bereits gesehen haben, zusammen mit den Coenzym A Acetyl-CoA bildet und wieder als Ausgangsstoff des Zyklus genutzt werden kann. Die Bilanz lautet wie folgt: 3 NADH,H+ 1 FADH2 1 GTP Die Nebenprodukte Kohlenstoffdioxid und Wasser werden zur Leber geleitet und vom Körper ausgeschieden. [size=9:5a73acaf77]Quellen: Abiturwissen Stoffwechsel – Klett Verlag 1995 Biokatalyse und Stoffwechselwege – Stark Verlag 2001 etc. Text verfasst von $ebastian. [/size:5a73acaf77]

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Magma

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05.10.2004 17:59     Profil von Magma   Magma eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
sehr sehr gut gemacht, vielleicht für den ein oder anderen etwas zu weit in der Materie aber prima erklärt... :daumen: :klatsch: gruß Magma

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xtr1606

Beiträge: 112
Aus: Dachgeschoss
Registriert: 15.07.2003

05.10.2004 18:10     Profil von xtr1606   xtr1606 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Danke :daumen:

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Paramedic77

Beiträge: 439
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05.10.2004 18:17     Profil von Paramedic77   Paramedic77 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
:klatsch: Toll, cut and paste fürn ersten Beitrag...... Nur leider schon x mal gepostet.....

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$ebastian

Beiträge: 6
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05.10.2004 19:23     Profil von $ebastian   $ebastian eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Wo liegt bitte dein Problem? Forumaktivität zeichnet sich nicht durch häufiges posten bzw. Spamming aus. Den einen oder anderen interessierts. Du kannst mir gerne einen Link geben, wo das in DIESER Form schonmal gespostet wurde.

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Paramedic77

Beiträge: 439
Aus: Hamm
Registriert: 24.11.2003

05.10.2004 21:37     Profil von Paramedic77   Paramedic77 eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Forumaktivität zeichnet sich auch nicht dadurch aus, irgendwelche texte zu ergoogeln und hier einzufügen, um sich in irgendeiner art und weise zu profilieren. Inhaltlich wurde dieses Thema schon so oft behandelt (Ernährung/Medizin), das es eher an spam grenzt, es hier noch mal als megatext zu posten. ich kann auch jedes thema in anderer form noch mal behandeln cya

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