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Author Die Wahrheit über proteinreiche Diäten
rantanplan

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11.10.2004 11:07     Profil von rantanplan   rantanplan eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Für alle, die immer wieder von irgendeiner Seite hören, dass proteinreiche Diäten gesundheitsschädlich wären: http://www.sportsnutritionsociety.org/site/admin/pdf/Manninen%20SNRJ%201-1-45-51-2004.pdf

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Eisenbaer

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11.10.2004 12:13     Profil von Eisenbaer   Eisenbaer eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Zur Schlußfolgerung in der Introduction (Paleo-Ansatz) : http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/EU_Evolution.pdf

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chillsolutions

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11.10.2004 12:34     Profil von chillsolutions   chillsolutions eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
ich glaube, dass jeder für sich seine diät- und ernärhungs-art finden muss. beide können bei richtiger anwendung sehr effektiv sein. ich persönlich kann und will aber nicht auf carbs verzichten. habs versucht, fühlte mich aber unwohl. andere schwören ja mitlerweile auf eine dauerhafte lc-ernährung

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rantanplan

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11.10.2004 13:59     Profil von rantanplan   rantanplan eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
...eigentlich gehört das zwar nicht zum Thema ([b:a65790d7cc]Ich erinnere: hier sollte es eigentlich um die Frage gehen, ob proteinreiche Diäten gesundheitsschädlich sind.[/b:a65790d7cc] Eine Diskussion um Paleo oder Nicht-Paleo würde ich daher eigentlich gern auslagern), aber zu Eisenbärs Link möchte ich dennoch noch etwas sagen: Wie ich an andere Stelle schon mal angedeutet habe, liegen bei Ströhle und Hahn m.E. einige Missverständnisse bezüglich des Paleo-Ansatzes vor. Es ist von unmittelbarer Logik, dass ein Organismus, der an eine bestimmte Ernährung angepasst ist, gesundheitliche Probleme bekommt, wenn er eine vollkommen unnatürliche Ernährung befolgt (tatsächlich ist der Umkehrschluss viel gewagter). [quote:a65790d7cc]It is implausible that an animal that adapted to a high protein diet for 5 million years suddenly in 10,000 years becomes a predominant carbohydrate burner.[/quote:a65790d7cc] Wer Kaninchen mit gesättigtem Fett vollstopft, darf sich nicht wundern, dass sie Atheriosklerose bekommen. Wer sich rohkost-veganisch ernährt, darf sich nicht über verschiedene Mikronährstoffmängel wundern. Im übrigen muss man sich fragen, was tatsächlich den besten Reproduktionserfolg bringt! Viele Tierarten zeichnen sich durch ihre hohe Reproduktionsrate und eine relativ kurze Lebensspanne aus. Dass ein Großteil des Nachwuchses nicht alt genug wird, um sich fortzupflanzen ist normal. Die menschliche Gattung unterscheidet sich davon ein wenig. Hier spielt Qualität scheinbar eine größere Rolle als Quantität und damit hat auch die individuelle Gesundheit einen höheren Rang. Abgesehen davon zeigt sich offenbar, dass es beim menschlichen Organismus zu Adaptionen gekommen ist, die in der Vergangenheit einen Überlebens- und Reproduktionsvorteil boten und heute zum Gegenteil geraten. So wird von einigen Experten angenommen, dass die genetische Disposition zur Insulinresistenz in der Vergangenheit durchaus ein Reproduktionsvorteil bot, bei KH-armer Ernährung aber keine gesundheitlichen Nachteile mit sich brachte, wie dies heute der Fall ist. Brand-Miller/Colagiuri: [quote:a65790d7cc]We have postulated a critical role for the quantity and quality of dietary carbohydrate in the pathogenesis of insulin resistance and hyperinsulinaemia (Brand Miller & Colagiuri, 1994). This "carnivore connection" hypothesis proposes that insulin resistance offered survival and reproductive advantages during the Ice Ages which dominated the last 2 million years of human evolution. While carbohydrate was scarce, compensatory hyperinsulinaemia would not have been needed to maintain normal glucose tolerance. However, beginning about 10 000 years ago following the end of the last Ice Age and the development of agriculture, dietary carbohydrate increased. Traditional carbohydrate foods have a low glycaemic index and produce only modest post-prandial increases in plasma insulin. Yet the constant supply of highly refined high glycaemic index carbohydrate in modern diets results in significant postprandial hyperinsulinaemia, exposing the disadvantages of the insulin resistance genotype and predisposing to the metabolic syndrome.[/quote:a65790d7cc] [quote:a65790d7cc]Während manche Populationen, wie z. B. die grönländischen Inuits [15] oder die sibirischen Evenkis, vorwiegend Lebensmittel tierischen Ursprungs verzehren, konsumieren andere Völker wie z. B. die Kung große Mengen an Wildpflanzen [18]. Diese Varianz im Nahrungsverhalten spiegelt sich auch in der breiten Streuung der Nährstoffrelation wider, die sich bei Protein im Bereich von 19-35 Energieprozent bewegt und bei Kohlenhydraten zwischen 22-40 Energieprozent liegt [7]. Daher ist der Terminus "die paläolithische Ernährung" ein reines Abstraktum, das es weder gab noch gibt.[/quote:a65790d7cc] Hier widersprechen sich die Autoren selbst! Die derzeitige Datenlage sagt aus, dass sich eine "Paleoernährung" trotz großer Variabilität durch eine Makronährstoffverteilung von ca. 19-35% Protein, 22-40% Kohlehydrate und 28-58% Fett auszeichnet. Damit unterscheidet sich die Makronährstoffverteilung deutlich von einer typischen "westlichen Diät" (z.B. in den USA: 15,5%Protein, 49% Kohlehydrate, 34% Fett) und diese Ernährung unterscheidet sich von den Empfehlungen der AHA und anderen Organisationen (ca. 15% Protein, ca. 55% Kohlehydrate und max. 30% Fett). Weiterhin unterscheidet sich eine solche Ernährung von einer typisch westlichen Diät durch die [b:a65790d7cc]Art[/b:a65790d7cc] der Nahrungsmittel (z.B. kaum hochglykämische Nahrungsmittel, eine andere Fettsäureverteilung, keine unnatürlichen Transfettsäuren, mehr Obst und Gemüse, mehr einfach ungesättigte Fette, mehr Omega-3-Fettsäuren...). [quote:a65790d7cc]Interessant ist die Tatsache, dass bei allen Jägerund Sammler-Gruppen, gleich welchem Ernährungsmuster sie auch immer folgen, chronisch-degenerative Erkrankungen äußerst selten zu beobachten sind. Dass dies allerdings nicht eine notwendige Folge ihrer paläolithischen Kost ist, zeigen Daten traditioneller Ackerbauern wie z. B. die Quechua im Hochland von Peru [21] oder die mexikanischen Pimas [2, 29].[/quote:a65790d7cc] Zum Thema mexikanische Pima: Die hier angeführten Pima-Indianer haben zwar im Vergelich zur USA bzw. den Arizona-Pima geringe Diabetes- und Übergewichtsraten, dennoch hat diese Gruppe trotz starker körperlicher Arbeit höhere Diabetesraten als Nicht-Pima-Mexikaner. Die Ernährung der Mexico-Pima ist insgesamt nierdigglykämisch und damit auch einigermaßen gering insulinogen (der durchschnittliche GI der traditionellen Pima-Nahrungsmittel liegt bei 16-40). Die Mexico-Pima haben eine extrem hohe Ballaststoffzufuhr. Ein weiteres Beispiel: Das "South Asian Paradox". Dieses Paradox bezieht sich auf indische Einwohnergruppen, die sich durch eine kohlehydratreiche, hochglykämische Ernährung auszeichnen. Diese Bevölkerungsgruppe hat trotz geringer Übergewichtsraten und geringer LDL-Cholesterinspiegel eine hohe Rate von Herz-Kreislauferkrankungen. Die neuere Empirie deutet an, dass die Paleo-Prämisse in der Praxis einige Vorteile bringt. Ein hoher glycemic load steht unter starkem Verdacht ein unabhängiger Risikofaktor für Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Krebs zu sein. Übergewicht ist ein Hauptrisikofaktor für Zivilisationskarnkheiten. Bis heute steht eine stark insulinoge Ernährung im Zentrum der Diskussion um die Genese von Fettleibigkeit. Die Datenlage zeigt deutlich, dass sich eine proteinreiche Ernährung günstig auf das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen auswirkt. Es gibt reichhaltige Hinweise dafür, dass die Qualität der Fettsäurezufuhr entscheidend für die Gesundheit ist. Gleichzeitig gibt es nur unzureichende Beweise für die Behauptung, dass die Quantität von diätischem Fett Einfluss auf das Risiko für Zivilisationserkrankungen hat. Das Dogma von der angeblich optimalen kohlehydratreichen und fettarmen Ernährung wurde in letzter Zeit von einer Reihe von Experten ernsthaft in Frage gestellt. Alle Punkte finden sich im Paleoansatz wieder: Geringer Glycemic Load, viel Protein, gesunde Fettsäuren in perfektem Verhältnis. Und nicht nur das: Der Paleoansatz geht natürlich über die Ernährung hinaus! So zeigt z.B. auch Cordain immer wieder die Wichtigkeit des Paleo-[b:a65790d7cc]Lifestyles[/b:a65790d7cc] auf, welcher sich durch körperliche (aerobe als auch anaerobe) Betätigung auszeichnet. Ströhle und Hahn suggerieren, dass eine "Paleo-Diät" fleischreich und dadurch arm an pflanzlichen Nahrungsmitteln sei. Das ist in dieser pauschalen Form falsch! Eine Paleo-Diät kann sogar extrem große Mengen kohlehydratarmer Pflanzen enthalten - viel größere Mengen an Obst und Gemüse als durchschnittliche westliche Diäten enthalten. Gruß PS: Ich würde Dich, Eisenbär, bitten entweder zum eigentlichen Thema etwas zu sagen oder Dich in Deiner Wortmeldung zurück zu halten. Der immer wiederkehrende krampfhafte Versuch, einen Kritikpunkt am LC-Ansatz zu finden, führt zu nichts. Ich wiederhole: Es ging mir hier vor dem Hintergrund [url=http://www.bbszene.de/board/viewtopic.php4?t=77380&highlight=] >solcher Diskussionen< [/url] um die Frage der Proteinzufuhr. [i:a65790d7cc]...mehrmals editiert...[/i:a65790d7cc]

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rantanplan

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11.10.2004 18:40     Profil von rantanplan   rantanplan eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
...doch noch eine Nachfrage o.t.: Wenn Genetische Defekte wie die Sichelzellanämie einen reproduktiven Vorteil bietet und man davon ausgeht, dass die natürliche Selektion den Reproduktionserfolg "zum Ziel" hat, öffnet sich mir die Frage, ob in den besagten Regionen (Malariagebiete) diese Krankheiten tatsächlich in deutlich vermehrtem Ausmaß auftreten. Gibt es dazu Erkenntnisse?

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Eisenbaer

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11.10.2004 22:20     Profil von Eisenbaer   Eisenbaer eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
[quote:76a76f3a77] Der immer wiederkehrende krampfhafte Versuch, einen Kritikpunkt am LC-Ansatz zu finden, führt zu nichts. [/quote:76a76f3a77] Du interpretierst mal wieder zu viel Aufmerksamkeit hinein, das Thema ist für mich eh schon lange abgehakt. Es geht hier (und damit meine ich erst mal nur die Introduction) um weit hergeholte Hypothesen, die als Fakten (oder "Wahrheit") dargestellt werden - das kann man entweder ignorieren oder als diskussionswürdig anmahnen (und mehr als letzteres war es nicht). Der krampfhafte Versuch hier ist derjenige, lowcarb als zwingende Schlußfolgerung (mit wissenschaftlichem Anstrich) darzustellen - irgendwann kommt da vielleicht sogar mal was nicht hypothetisches heraus (ich glaube aber nicht mehr daran). Bis dahin soll sich die lowcarb Gemeinde ruhig selbst unterhalten.

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Milchknilch

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12.10.2004 13:25     Profil von Milchknilch   Milchknilch eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Ich denke große Mengen Eiweiß sind unbedenklich, solange man es in seiner natürlichen Form mit Phosphor* und vor allem Fett konsumiert. Gerade die "bösen" gesättigten Fette sind Träger von Mineralien und Vitaminen, wie z.B. Vitamin A und D, die bei der Verdauung des Eiweißes helfen. Deswegen finde ich, dass Leute, die sich solche Delikatessen wie Eiweißomelette mit Proteinpulver (bloß kein Eigelb!) oder 0,1% Quark :kotz: sich damit nichts gutes tun und auf Dauer einen Vitamin A und D Mangel riskieren weil der Körper dauernd auf seine Reserven zurückgreifen muss. *(Studien die besagen, dass Eiweiß vermehrte Kalziumausscheidung verursacht wurden in Wahrheit mit isoliertem Eiweiß bzw. Aminosäuren, ohne ihren natürlichen Begleiter Phosphor, durchgeführt. Phosphor verhindert nämlich das vermehrte Ausscheiden von Kalzium, deswegen enthalten auch alle Proteinpulver Phosphor.)

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rantanplan

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12.10.2004 17:02     Profil von rantanplan   rantanplan eine Nachricht schreiben     Beitrag editieren/löschen
Kommentar von Zittermann zu Ströhle und Hahn: [quote:4415ae024b]Es ist den Kommentatoren zu danken, dass sie mit ihren Ausführungen den wissenschaftlichen Disput zum Thema "Aktuelle Ernährungsempfehlungen" weiter fortführen. Dem Autor des Beitrags zur Steinzeiternährung eröffnet dies die Möglichkeit, einige wichtige Gedanken nochmals zu verdeutlichen: Politik und Verbraucher erwarten von der Ernährungswissenschaft Empfehlungen für eine vollwertige Ernährung. Diese Forderung erweist sich in der Praxis insofern als schwierig, als die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit auf Grund der Komplexität der Materie eine äußerst anspruchvolle Aufgabe darstellt. Von daher ist es sinnvoll, Arbeitshypothesen aufzustellen, die sich in der Praxis entweder bewähren oder nach einiger Zeit wieder verworfen werden müssen. Als eine Hypothese muss auch die Aussage angesehen werden, dass eine Ernährungsweise mit hohem Kohlenhydrat-/ bzw. geringem Fettanteil mit einem niedrigen Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einhergeht. Diese Aussage/Empfehlung leitet sich weitgehend aus epidemiologischen Daten ab, d. h., sie ist letztlich wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Sie steht u. a. auch in gewissem Widerspruch zu dem als indisches Paradox bezeichneten Befund, dass die städtische Bevölkerung Indiens eine höhere Mortalitätsrate für kardiovaskuläre Erkrankungen aufweist als die ländliche Bevölkerung, obwohl beide Gruppen eine fettarme Kost zu sich nehmen [1]. Die generelle Betonung einer kohlenhydratreichen Kost zur Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen führt zu vergleichsweise bescheidenem Erfolg [2]. Vor diesem Hintergrund muss es legitim sein, neue Hypothesen zu diskutieren, die möglicherweise pathophysiologische Zusammenhänge besser erklären können. Eine derartige Arbeitshypothese stellt die Überlegung dar, dass der Stoffwechsel des Homo sapiens an eine Ernährungsweise, die er vermutlich über ca. 400 000 Jahre praktiziert hat, besser angepasst ist als an eine Kost, die er erst seit 10 000 Jahren konsumiert. Es ist richtig, dass es nicht die Steinzeiternährung gab und dass manche Populationen in ihrer täglichen Kost einen sehr hohen Anteil an tierischen Lebensmittel aufwiesen, bei anderen Populationen dagegen der Anteil an pflanzlicher Kost überwog. (...) Nach allem was wir heute über die prähistorische Ernährung wissen, kann durchaus die generelle Schlussfolgerung gezogen werden, dass die prähistorische Kost eine höhere Nährstoffdichte als die heutige westliche Kost sowie ebenfalls einen höheren Protein- und geringeren Kohlenhydratanteil aufwies, als derzeit empfohlen wird. Wenn man eine Hypothese aufstellt, so ist es notwendig, diese auch wissenschaftlich zu untermauern. Aus diesem Grund wurde eine Reihe von Studien angeführt, die belegen, dass der Verzehr von magerem Fleisch keinesfalls einen Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen darstellt. Eine vergleichsweise umfangreiche Darstellung dieser Ergebnisse war nicht zuletzt deshalb notwendig, weil bei vielen Verbrauchern die Vorstellung vorherrscht und auch entsprechende offizielle Empfehlungen dazu existieren, dass der durchschnittliche Verzehr an rotem Fleisch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht generell reduziert werden müsse. Die Ausführungen zum Fleisch waren somit eine wissenschaftliche Notwendigkeit und es ging nicht darum, "das gesundheitliche Heil a priori über eine fleischreiche (Steinzeit)ernährung zu realisieren". Mehrfach wurde in dem Beitrag auch die gesundheitliche Bedeutung bestimmter pflanzlicher Lebensmittel wie Früchte und Gemüse hervorgehoben. Die Aussagen, dass eine sehr kohlenhydratreiche Ernährungsweise bei knapper Energiezufuhr und hohem Energieumsatz kein generelles Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen darstellt, während bei körperlich inaktiven Menschen die Frage der Nährstoffrelationen an Bedeutung gewinnt, ist sicherlich richtig. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine neue Argumentation. Vielmehr wurde dieser Aspekt im Beitrag Steinzeiternährung bereits angesprochen und vor allem auch der metabolische Hintergrund für diese Befunde erklärt. Im Übrigen sei nochmals darauf hingewiesen, dass neuere Studien gezeigt haben, dass bei knapper Energiezufuhr und bereits bestehender Adipositas ein geringer Kohlenhydratanteil in der Kost zumindest mittelfristig zu einem stärkeren Gewichtsverlust führt als eine kohlenhydratbetonte Reduktionskost [3-5]. Des Weiteren führt eine sehr kohlenhydratarme Kost verglichen mit einer relativ kohlenhydratreichen Kost sowohl bei normalgewichtigen Männern auch bei normalgewichtigen Frauen zu einer deutlichen Abnahme verschiedener Risikomarker für kardiovaskuläre Erkrankungen [6, 7]. Literatur: Das Verzeichnis der 7 zititerten Literaturstellen findet sich im Internet unter www.ernaehrungsumschau. de (Service/Literaturverzeichnisse). Anschrift des Verfassers: PD Dr. Armin Zittermann Kardiovaskularchirurgie Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen Georg-Str. 11 32545 Bad Oeynhausen E-Mail: azittermann@hdz-nrw.de[/quote:4415ae024b] [quote:4415ae024b]Ich denke große Mengen Eiweiß sind unbedenklich, solange man es in seiner natürlichen Form mit Phosphor* und vor allem Fett konsumiert. Gerade die "bösen" gesättigten Fette sind Träger von Mineralien und Vitaminen, wie z.B. Vitamin A und D, die bei der Verdauung des Eiweißes helfen. [/quote:4415ae024b] ...da wir nun schon mal dabei sind, von mir auch noch ein paar Worte zum Thema Fett (weil Eisenbaer hier so schön von "weit hergeholten Hypothesen" sprach): Sanders: (Curr Opin Clin Nutr Metab Care 6:151-155, 2003): [quote:4415ae024b]With regard to current dietary recommendations for the prevention of CHD, there is a general consensus concerning the need to decrease the intake of trans and saturated fatty acids with regard to the risk of CHD. However, it needs to be acknowledged that dietary advice to decrease the total fat intake has failed to have any impact on the prevalence of obesity, diabetes and cardiovascular disease.[/quote:4415ae024b] German/Dillard: Am J Clin Nutr 2004; 80:550-9.: [quote:4415ae024b]...studies on the long-term health benefits of consuming a low-fat diet - particularly after variation in human responses is taken into account - are lacking, and lowfat diets have been shown to exert a potentially deleterious effect on lipoprotein profiles in some persons (6, 7).[/quote:4415ae024b] Obwohl sich viele Experten also darüber einig sind, dass man es mit dem "bösen" gesättigten Fett nicht übertreiben sollte (siehe Sanders-Zitat ) bzw. die Zufuhr an gesättigtem Fett sogar so gering wie nur möglich zu halten, darf man tatsächlich auch hier nicht vergessen, dass selbst dieses Fazit zumindest diskussionswürdig ist. Um dies zu illustrieren, ein paar Zitate aus Fachartikeln neueren Datums: Yancy et al.: Diets and clinical coronary events, in: Circulation 2003;107:10-16: [quote:4415ae024b]...saturated fats, which should represent the smallest proportion of daily calories according to the Food Pyramid, appear to carry little more risk than carbohydrates, the food class representing the bulk of recommended calories. In addition, the fat contained in margarine (trans-fatty acids) appears harmful, which has particular relevance given that Americans have been told to use margarine instead of butter.[/quote:4415ae024b] Hooper et al.: Dietary fat intake and prevention of cardiovascular disease: Systemic review. Br Med J 322 (2001), pp. 757-763: [quote:4415ae024b]Despite decades of effort, and many thousands of people randomized, there is still only limited and inconclusive evidence of the effects of modification of total, saturated, mono-unsaturated or poly-saturated fats on cardiovascular morbidity and mortality.[/quote:4415ae024b] German/Dillard: Saturated fats: what dietary intake?, in: Am J Clin Nutr 2004; 80:550-9.: [quote:4415ae024b]Controversy exists about the roles that dietary fat and cholesterol play in the risk of heart disease. Confounding factors influence the interpretation of results of epidemiologic studies. For example, over the years, France and Finland - populations that have similar intakes of cholesterol and saturated fat - have consistently had very different mortality rates fromCAD(29). Some epidemiologic evidence suggests that consumption of high amounts of saturated fat and cholesterol lead to high blood cholesterol and thus to an increased risk of heart disease (for review see reference 30). Reviews of studies that linked dietary cholesterol and fats and high serum cholesterol with atherosclerosis and cardiovascular disease aptly pointed out that the results of the epidemiologic and experimental studies are inconclusive or even contradictory (31-33). The conclusion of an analysis of the history and politics behind the diet-heart hypothesis was that after 50 y of research, there was no evidence that a diet low in saturated fat prolongs life (34). The proposition that dietary fat is unhealthy is based on the fact that high intakes of saturated fat elevate blood cholesterol and thus increase the incidence of atherosclerosis, which then increases the risk of CAD (35, 36). However, dietary saturated fats are not the only cause of heart disease - the causes are multifactorial. The results of studies on the etiology of heart disease are inconclusive and sometimes contradictory. Factors that are known to contribute to this disease include intake of carbohydrates with high glycemic indexes (for review see reference 19), homocysteine (37), C-reactive protein (38, 39), lack of exercise (40), high blood pressure (41), a family history of heart disease (42), oxidative stress (43), smoking (for review see reference 44), and obesity and diabetes (45, 46). (...) A causal relation between total and LDL cholesterol in blood and CAD has long been accepted. However, despite the strength of the relation between circulating concentrations of LDL cholesterol and heart disease, one should not assume that the relation between saturated fatty acid intake and heart disease is equally strong. (...) Perhaps it is ironic that diets enriched in saturated fat and cholesterol increase LDL-cholesterol concentrations but also increase HDL-cholesterol concentrations. The lack of a scientific, mechanistic understanding of these relations should be a warning that population-wide recommendations for all persons at all ages and circumstances to reduce their intake of saturated fats may be premature. (...) An important finding is that persons differ in their response to dietary fat (12). We must recognize not only that individual responses to types of dietary fat vary but also that different fats have markedly different effects on serum lipids and lipoprotein concentrations.[/quote:4415ae024b] Zudem vergisst man dabei zu leicht, dass auch verschiedene gesättigte Fettsäuren nicht nur Nachteile haben: Einige gesättigte Fettsäuren haben antivirale, antibakterielle und wahrscheinlich auch anticancerogene Funktionen. Bestimmte Fettsäuren wirken sich offenbar sogar günstig auf verschiedene Atheriosklerose- und Thrombose-Risikoparameter aus und nicht alle gesättigten Fette erhöhen den Cholesterinspiegel. Noch mal German/Dillard: [quote:4415ae024b]If saturated fatty acids were of no value or were harmful to humans, evolution would probably not have established within the mammary gland the means to produce saturated fatty acids - butyric, caproic, caprylic, capric, lauric, myristic, palmitic, and stearic acids - that provide a source of nourishment to ensure the growth, development, and survival of mammalian offspring. (...) Aside from the reported effects on plasma cholesterol concentrations, there are other properties and functions of the individual saturated fatty acids that support beneficial roles in the body.[/quote:4415ae024b] Mein Fazit: Die Mischung macht`s! Gruß

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